Integrationsgemeinwesenarbeit
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Integrationsgemeinwesenarbeit

Die Zuwanderung von Geflüchteten ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. In vielen gesellschaftlichen Bereichen ist nach der Aufnahme und Erstorientierung nunmehr ein integratives, zukunftsorientiertes Miteinander zur Herausforderung geworden. Um vor Ort in den Stadtteilen mobil und flexibel Teilhabechancen zu fördern und die alltäglich erlebbare Vielfalt in einer Großstadt wie Magdeburg proaktiv zu gestalten, wurde das Projekt "Vielfalt gestalten - Integration im Gemeinwesen" ins Leben gerufen.

Stadtteile und Nachbarschaften sind zugleich Lebensmittelpunkt und Kontaktfeld für Zugewanderte und Einheimische und halten damit sowohl Integrations- als auch Konfliktpotentiale bereit. Das Projekt „Vielfalt gestalten – Integration im Gemeinwesen“ des Sozialdezernats der Landeshauptstadt wird an dieser Schnittstelle zwischen Integrationsarbeit, Sozialer Arbeit und Gemeinwesenarbeit tätig.

Es hat die Aufgabe, mit einer flexiblen, mobilen Unterstützung vor Ort die vielfältigen Beratungs- und Integrationsangebote für den Einzelfall sinnvoll zu verknüpfen, falls notwendig als Vermittler zwischen Sprachen und Kulturen aktiv zu werden und Zugänge für eine gelingende Zielgruppenansprache zu schaffen.

Projektinhalte:

Logo Vielfalt gestalten






  • mobile Information und Beratung von Drittstaatsangehörigen im Sozialraum, um Teilhabechancen zu erhöhen
  • (sprachliche) Vermittlung bei Verständigungsschwierigkeiten oder Alltagskonflikten
  • Formate für Austausch, Begegnung, gemeinsame Lösungssuche
  • Unterstützung des Zusammenwirkens vorhandener Hilfsangebote im Stadtteil


Neues zur wissenschaftlichen Begleitung des Projekts
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© Fotolia - Kara

Neues zur wissenschaftlichen Begleitung des Projekts

Die Hochschule Magdeburg-Stendal wird mit einer Kombination verschiedener Methoden das Zusammenwirken sozialer Unterstützungsstrukturen und die Nutzung dieser Angebote in ausgewählten Schwerpunktbereichen untersuchen.

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Projektlaufzeit: bis 30.06.2022

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union und des Landes Sachsen-Anhalt kofinanziert.

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