Corona-Schutzimpfung: Ablauf, Termine, Fragen und Antworten
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Ablauf, Terminvergabe, Fragen und Antworten

Mit der Inbetriebnahme des Impfzentrums auf dem Magdeburger Messegelände werden nun auch Impftermine vergeben. Die Impfreihenfolge folgt dabei der festgelegten Reihenfolge durch die ständige Impfkommission des Bundes. Wer zu welchem Zeitpunkt Anspruch darauf hat, wie der Verfahrensablauf ist und weitere Fragen und Antworten werden im folgenden Artikel erklärt.

Corona Impfen - Spritze mit Impfausweis © Sven Hoppe - stock.adobe.com
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© Sven Hoppe - stock.adobe.com

Impfzentrum Magdeburg
Messehalle 3
Elbauenpark
Tessenowstraße 9a
39114 Magdeburg

Hinweise zur Anfahrt mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln und Ablaufplan zur Impfung im Impfzentrum Magdeburg.

Hilfe für eine Vereinbarung eines Impftermins für Magdeburger Senior*innen.

Hilfe in verschiedenen Sprachen / Guide in different languages

Terminvergaben und Hilfen bei der Vereinbarung

Terminvergaben für das Impfzentrum Magdeburg erfolgen ausschließlich online über das Impfportal der Landeshauptstadt Magdeburg.

Hinweis: Innerhalb des Impfzentrums herrschen strenge Hygiene-Richtlinien. Die Patient*innen müssen sich vor Ort die Hände waschen und während des gesamten Termins einen Mund-Nasenschutz tragen. Um unnötige Kontakte zu vermeiden, müssen die unbedingt Termin eingehalten werden.

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wer hat Anspruch auf die Corona-Schutzimpfung?

Seit 7. Juni 2021 ist die Priorisierung der Impfwilligen in der Bundesrepublik Deutschland aufgehoben. Das bedeutet, dass sich alle erwachsenen Magdeburger*innen einen Termin für die Erstimpfung im Impfzentrum buchen können.

⯈Eine Impfung der Altersgruppe 12-17 Jahre ist gegenwärtig im Impfzentrum der Landeshauptstadt Magdeburg nicht möglich! Eine Impfung gemäß der folgend aufgelisteten Risikogruppe der unter 18-Jährigen kann aber in den Arztpraxen erfolgen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat nach der Zulassung des Impfstoffs Comirnaty (BioNTech/ Pfizer) für 12- bis 17-Jährige eine Impfung aller Kinder dieser Altersgruppe nicht empfohlen. Geimpft werden sollten demnach nur Kinder und Jugendliche mit einer Vorerkrankung, die ein erhöhtes Risiko haben, dass sie schwer an COVID-19 erkranken.

Zu dieser Gruppe gehören Kinder und Jugendliche mit folgenden Vorerkrankungen (Sortierung nicht nach Relevanz):

  • Adipositas (über der 97. Perzentile des Body Mass Index [BMI])

  • angeborene oder erworbene Immundefizienz oder relevante Immunsuppression

  • angeborene zyanotische Herzfehler (Sauerstoff-Ruhesättigung weniger als 80 Prozent)

  • schwere Herzinsuffizienz

  • schwere pulmonale Hypertonie

  • chronische Lungenerkrankungen mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion

  • chronische Niereninsuffizienz

  • chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen

  • maligne Tumorerkrankungen

  • Trisomie 21

  • syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung

  • Diabetes mellitus**

** Ein erhöhtes Risiko besteht bei einem nicht gut eingestellten Diabetes mellitus mit HbA1c-Werten über 9,0 Prozent.

⯈Der Einsatz von Comirnaty bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12–17 Jahren ohne Vorerkrankungen wird derzeit nicht allgemein empfohlen, ist aber nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten möglich.

Eine Impfung dieser Kinder und Jugendlichen ist nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz zwar möglich, aufgrund der erforderlichen individuellen ärztlichen Beratung und Aufklärung sowie der dafür erforderlichen Kenntnisse zur Vorgeschichte des Kindes, jedoch im Impfzentrum nicht leistbar. Diese sollte insbesondere bei den niedergelassenen/ behandelnden Ärzten erfolgen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Zur Anwendung der COVID-19-Impfstoffe in der Schwangerschaft und in der Stillzeit liegen aktuell sehr limitierte Daten vor. Die STIKO empfiehlt die generelle Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nicht. Allerdings können behandelnde/ betreuende Ärzt*innen mit den Frauen besprechen, ob eine Impfung im konkreten Fall geeignet sein könnte. Dies sehr individuelle Entscheidung kann nicht im Impfzentrum geleistet werden.

Wie können Termine angefragt oder gebucht werden?

Bis auf die Impfung mit dem Wirkstoff des Hersteller Johnson & Johnson (Einmal-Impfung) ist die Corona-Schutzimpfung eine sogenannte Doppelimpfung. Das heißt, für einen vollständigen Impfschutz (außer bei Impfungen mit Johnson & Johnson) muss eine zweite Impfung an einem weiteren Termin erfolgen. Der Termin für die notwendige zweite Impfung wird vor Ort im Impfzentrum Magdeburg und nach der ersten Impfung vergeben.

Die Terminvergabe für die erste Impfung erfolgt ausschließlich online über das Impfportal der Landeshauptstadt Magdeburg.

Was muss zum Impftermin mitgebracht werden?

  • Personalausweis
  • Krankenversichertenkarte bzw. Chipkarte
  • Impfpass bzw. Impfausweis
  • Aufklärungsmerkblatt für die mRNA-Impfstoffe der Hersteller BioNTech/Pfizer und Moderna zum Herunterladen

    • ACHTUNG: Für eine Impfung mit dem Vektor-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca (Vaxzevria) sowie Johnson&Johnson (Janssen) bitte dieses Aufklärungsmerkblatt verwenden!

  • Anamnese- und Einwilligungsbogen für die mRNA-Impfstoffe der Hersteller BioNTech/Pfizer und Moderna zum Herunterladen

    • ACHTUNG: Für eine Impfung mit dem Vektor-Impfstoff der Hersteller AstraZeneca (Vaxzevria) sowie Johnson&Johnson (Janssen) bitte diesen Anamnese- und Einwilligungsbogen verwenden!

Was müssen U60-Jährige für ihre Zweitimpfung nach Vaxzevria(AstraZeneca) beachten?

Entsprechend der Empfehlung der Stiko und des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz werden Unter-60-Jährige bei ihrer zweiten Impfung mRNA-Wirkstoffe verabreicht. Das sind derzeit Impfstoffe der Firmen BioNTech/ Pfizer oder Moderna. Diese Zweitimpfung kann zwischen der 9. - 12. Woche nach der Erstimpfung erfolgen. Bereits vereinbarte Termine zur Zweitimpfung bleiben daher bestehen - es ändert sich nur der verabreichte Impfstoff.
Sollte der Wunsch bestehen, auch in der Zweitimpfung Vaxzevria von AstraZeneca zu erhalten, so kann dies mit dem Hausarzt besprochen und dort durchgeführt werden.