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10 Mal Kunst im öffentlichen Raum

Wer durch Magdeburg spaziert, kann immer wieder davon überrascht werden, wie viel frei zugängliche Kunst in der Ottostadt zu finden ist. Wir stellen hier zehn Mal öffentliche Kunst vor.

1. Skulpturenpark Magdeburg

Island of Dolls - Alicia Paz
Island of Dolls - Alicia Paz
Aufsteigender -  Fritz Cremer
Aufsteigender - Fritz Cremer
Großer Schreitender Mann - Wieland Förster
Großer Schreitender Mann - Wieland Förster
Große Neeberger Figur - Wieland Förster
Große Neeberger Figur - Wieland Förster
Käthe Kollwitz - Gustav Seitz
Käthe Kollwitz - Gustav Seitz
Lebensgröße Magdeburg - Heinz Breloh.
Lebensgröße Magdeburg - Heinz Breloh.
Raum - Zeit - Materie - Heinrich Apel
Raum - Zeit - Materie - Heinrich Apel
Vertschaupet II - Schang Hutter
Vertschaupet II - Schang Hutter
Fließendes Licht - Susan Turcot
Fließendes Licht - Susan Turcot
Chrysalis - Ian Hamilton Finlay
Chrysalis - Ian Hamilton Finlay
Schriftzug an der Hubbrücke - Maurizio Nannucci
Schriftzug an der Hubbrücke - Maurizio Nannucci
Zeitzähler - Gloria Friedmann
©
© © Johannes Wöbse, Stadtplanungsamt MD
Zeitzähler - Gloria Friedmann
Kunstblick - Dagmar Schmidt
Kunstblick - Dagmar Schmidt
»Für die Menschen und für andere Kunst« - Nathan Coley
»Für die Menschen und für andere Kunst« - Nathan Coley

Eigentlich hätten wir auch „60 Mal Kunst im öffentlichen Raum schreiben können“. Denn der Skulpturenpark des Kunstmuseums bereichert die Innenstadt mit über 50 Kunstwerken. Von leicht Zugänglichem, wie vielen Bronzefiguren oder dem „Zeitzähler“, bis hin zu Kunst, die einigen Interpretationsspielraum zulässt, wie Nathan Coleys Betonplatten oder dem „Kunstblick“, hat die Freilichtausstellung bereits einiges zu bieten und wird regelmäßig erweitert.

2. Der Magdeburger Reiter

Eines der erstrangigen Werke der europäischen Kunstgeschichte findet sich in der Ottostadt! Der Magdeburger Reiter war das erste lebensgroße plastische Reiterstandbild in Europa seit der Antike. Dargestellt ist wahrscheinlich Otto der Große.
Heute steht das Original im Kulturhistorischen Museum. Auf dem Alten Markt findet man eine vergoldete Kopie. Joachim Witt hat jedoch nichts mit unserem goldenen Reiter zu tun.

3. Der Halbkugelversuch

Und auch der zweite Otto der Ottostadt wird künstlerisch dargestellt. Den bronzenen Halbkugelversuch gibt es im nördlichen Breiten Weg zu sehen.

4. Und nochmal Halbkugeln

Was in Berlin die Bären und in Salzburg die Kühe sind, sind in Magdeburg die Halbkugeln. Zu Otto von Guerickes 400. Geburtstag aufgestellt, findet man in der ganzen Stadt individuell gestaltete Halbkugel-Skulpturen.

5. Brunnen

Faunbrunnen, Heinrich Apel ©Saskia Hubert
Brunnen Reform
Märchenbrunnen
Kelchbrunnen 2
Kelchbrunnen 3
Kugelbrunnen
Sebastiansbrunnen
Springbrunnen Ernst-Reuter-Allee
©
Autor: Fotograf Sam Rey

Magdeburgs Selbstverständnis als Stadt an der Elbe wird auch in den vielen Springbrunnen deutlich. Vielfältig gestaltet und mühevoll gepflegt, wird ihr Betrieb heute oft durch private Sponsoren gesichert.

6. Machteburjer Orijinale

An bekannte Persönlichkeiten aus Magdeburger Volkserzählungen erinnern Eberhard Roßdeutschers Plastiken unter der Magdalenenkapelle. Hier trifft man auf den Fliejentuten-Heinrich, Lusebenecke, Blutappelsine, Schlackaffe, Feuerkäwer und den Affenvater.

7. Denkmäler

Alter Markt  mit Otto-von-Guericke-Denkmal © MMKT GmbH
Luther-Statue © www.AndreasLander.de
Eike von Repgow ©MMKT (Stefan Feldt)
Steuben ©MMKT GmbH 2
Basedow 2
OB Francke © G.Krauß
Sinti & Roma Denkmal

Magdeburg hat eine lange und ereignisreiche Geschichte. Und fast genauso lang ist die Liste der kunstvollen und beeindruckenden Denkmäler, mit denen wir dieser Geschichte gedenken. Einige Beispiele finden sich hier.

8. Otto-Richter-Straße

Kunst am Bau: Die Magdeburger Moderne forderte nicht nur den Baustil heraus, es ging darum nahezu alle Dinge von einem anderen Blickwinkel zu betrachten. In der Otto-Richter-Straße schuf Carl Krayl mit grellen Farben und Formen einen starken Kontrast zum klassischen Grau in Grau.

9. Figurenensemble Zollbrücke

Emil Hundriesers vier Figuren auf der Zollbrücke stellen die Tugenden der Hanse, Schifffahrt, Handel, Industrie und Landwirtschaft dar.

10. Die Erdachse

Wer mit der Bahn nach Magdeburg kommt, wird gleich auf dem Bahnhofsvorplatz von der ganzen Erde begrüßt. Die Magdeburger Erdachse ist dabei nicht nur etwas für Kunstliebhaber und Schaschlik-Fans, auch naturwissenschaftlich Interessierte können Ihre Freude an ihr finden. So ist ihre schwarze Granitsäule exakt 1271,35 cm, also ein millionstel des Poldurchmessers lang und neigt sich parallel zur Erdachse.