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Mehr Sicherheit für den Alten Markt: Land fördert Schutzmaßnahmen mit über einer Million Euro 

Oberbürgermeisterin Simone Borris hat am 4. Mai einen Fördermittelbescheid von Lydia Hüskens entgegengenommen. Das Land Sachsen-Anhalt stellt gut eine Million Euro für neue Sicherungsmaßnahmen am Alten Markt in Magdeburg bereit. Ziel ist es, die Sicherheit bei Veranstaltungen im Stadtzentrum zu erhöhen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität des zentralen Platzes zu bewahren.

Bild vergrößern: Ministerin Dr. Lydia Hüskens übergab den Bewilligungsbescheid am 4. Mai an Oberbürgermeisterin Simone Borris. © Landeshauptstadt Magdeburg, Michael Reif
Ministerin Dr. Lydia Hüskens übergab den Bewilligungsbescheid am 4. Mai an Oberbürgermeisterin Simone Borris.

Förderung für mehr Sicherheit im Stadtzentrum

Das Land Sachsen-Anhalt stellt gut eine Million Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur“ für umfangreiche Sicherungsmaßnahmen im Bereich des Alten Marktes in Magdeburg bereit.

„Der Alte Markt und seine Umgebung zählen zu den zentralen öffentlichen Räumen der Stadt und werden intensiv für den Wochenmarkt, Stadtfeste und den Weihnachtsmarkt genutzt. Mit der Förderung unterstützen wir die Landeshauptstadt dabei, die Sicherheit im Herzen der Stadt zu erhöhen und zugleich die Aufenthaltsqualität des Platzes zu bewahren“, sagte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, heute bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides.

„Der Alte Markt ist das Herz unserer Stadt – ein Ort der Begegnung, des gesellschaftlichen Lebens und zahlreicher Veranstaltungen. Ich danke dem Land Sachsen-Anhalt ausdrücklich für die Unterstützung zur weiteren Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum bei gleichzeitiger Wahrung der Aufenthaltsqualität“, sagte Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris.

Geplante Maßnahmen im Umfeld

Geplant sind umfassende Maßnahmen zur Verhinderung von Überfahrtaten. Das Projekt umfasst neben dem Marktplatz selbst auch das unmittelbar angrenzende Umfeld, darunter die Ernst-Reuter-Allee, die Jakobstraße, die Julius-Bremer-Straße sowie den Breiten Weg. Aufgrund der offenen baulichen Struktur sowie der angrenzenden Verkehrssituationen besteht hier ein erhöhter Bedarf, unkontrollierte Fahrzeuganfahrten durch geeignete städtebauliche Maßnahmen zu erschweren.

Dazu zählen beispielsweise Pollersysteme und Zufahrtssicherungsanlagen. Außerdem sollen Elemente zum Einsatz kommen, die sowohl Schutzfunktionen erfüllen als auch die Aufenthaltsqualität erhöhen. Dazu zählen beispielsweise Sitzgelegenheiten, Pflanzkübel, Beleuchtungselemente oder Fahrradabstellmöglichkeiten. Diese können ebenfalls dauerhaft oder mobil genutzt werden.

05.05.2026