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Themensuche durch Bürgerbeteiligung

Die Landeshauptstadt plant, freie Betonflächen an der Kaiser-Otto-Brücke, der Königin-Editha-Brücke und den umliegenden Freianalagen mit professionellen Graffiti künstlerisch zu gestalten. Ziele sind eine optische Aufwertung und die Verhinderung illegaler Schmierereien. Im ersten Schritt des Verfahrens können interessierte Magdeburgerinnen und Magdeburger vom 4. bis 19. Mai Gestaltungsvorschläge über das städtische Beteiligungsportal unter www.magdeburg.de/GraffitiSBZ einreichen.

 

Nach dem Fristende wird eine Jury der Verwaltung eine engere Auswahl der eingereichten Vorschläge treffen. Zu den Jurymitgliedern gehören unter anderem die Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport, Regina-Dolores Stieler-Hinz, und Karsten Eins, Leiter des Fachdienstes für Großbauprojekte.

 

Im Anschluss und ebenfalls in diesem Jahr wird dann auf Basis der ausgewählten Vorschläge ein öffentlicher Teilnahmewettbewerb für professionelle Graffiti-Künstlerinnen und Fassadengestalter ausgeschrieben. Ziel ist es, auch namhafte nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler anzusprechen. Auf Basis der gewählten Themenvorschläge soll mit möglichst wenigen weiteren Vorgaben der künstlerischen Freiheit ein Maximum an Entfaltungsspielraum gegeben werden, um herausragende und unverwechselbare Ergebnisse zu erhalten. Die fertigen Kunstwerke werden Teil der Urban Art Galerie Magdeburg.

 

Die notwendigen Mittel für diese präventive Maßnahme werden über das Großbauvorhaben Ersatzneubau Strombrückenzug bereitgestellt.

 

Weitere Informationen zum Strombrückenzug stehen auch im Internet unter www.magdeburg.de/ErsatzneubauStrombrückenzug zur Verfügung.

 

 

04.05.2026