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Richtfest für den Schulneubau der IGS »Willy Brandt«

Der Fortschritt am Neubau der IGS „Willy Brandt“ ist am 15. April mit dem Richtfest gefeiert worden. Nach rund 10 Monaten Bauzeit ist der Rohbau weitestgehend beendet. Die Fertigstellung erfolgt bis Sommer 2027. Oberbürgermeisterin Simone Borris sprach von einem Meilenstein bei der Umsetzung einer der größten Investitionen der Stadt in diesem Jahrzehnt.

Richtfest am Neubau der IGS Willy Brandt am Magdeburger Universitätsplatz © Landeshauptstadt Magdeburg, Laura Saalfeld

Landeshauptstadt investiert über 70 Millionen Euro

„Die Landeshauptstadt Magdeburg investiert zwischen Walther-Rathenau-Straße und Listemannstraße ohne Fördermittel mehr als 70 Millionen Euro“, betont Oberbürgermeisterin Simone Borris zum Richtfest. „Dieser Neubau ist eine Investition in kommende Generationen und damit in die Zukunft unserer Stadt. Mit Beginn des Schuljahres 2027/28 werden hier junge Magdeburgerinnen und Magdeburger beste Bedingungen für den Unterricht vorfinden. Mein Dank gilt allen am Neubau Beteiligten, insbesondere unserem Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement und dem von der Landeshauptstadt beauftragten Totalunternehmer Goldbeck. Ich wünsche einen weiterhin erfolgreichen Bauverlauf.“

Nach der Oberbürgermeisterin sprachen beim Richtfest Sachsen-Anhalts Bildungsminister Jan Riedel und Goldbeck-Niederlassungsleiter, Thomas Kolley. Im Anschluss haben die beiden verantwortlichen Projektleiterinnen Anja Strehlow vom Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement und Katrin Gabriel von Goldbeck den Richtkranz aufgezogen und den Richtspruch vorgenommen.

Über den Neubau der IGS „Willy Brandt“

Der Neubau der Integrierten Gesamtschule mit Mensa, Hortbereich, 3-Feld-Sporthalle sowie Sportfreiflächen entsteht in unmittelbarer Nähe zum Universitätsplatz. Die gute innerstädtische Lage verlangte eine besonders durchdachte Planung: Auf der kompakten Grundstücksfläche entsteht ein vertikal organisierter Schulkomplex, der den verfügbaren Raum optimal nutzt und zugleich großzügige Lern-, Bewegungs- und Begegnungsbereiche schafft. Auf einer Bruttogeschossfläche von rund 22.700 Quadratmetern werden unter anderem 62 allgemeine Unterrichtsräume und 27 Fachkabinette gebaut.

Im Außenbereich entstehen durch die Anordnung der Gebäudeteile mehrere kleine Schulhöfe, in denen ausreichend Platz für Grünflächen und Bäume ist. Abgerundet wird das Schulgelände durch moderne Fassadengestaltung und gestaffelte Höhenentwicklung. Das Gelände wird zudem über 62 Parkplätze und über 500 Fahrradabstellmöglichkeiten verfügen.

Innerhalb des Schulgebäudes werden multifunktionale Aufenthaltsbereiche für die einzelnen Jahrgänge geschaffen, die aufsteigend mit den Etagen angeordnet und beste Voraussetzungen für einen Ganztagsschulbetrieb bieten werden.

Perfekte Lage und besondere Bauweise

Weitere Besonderheit wird die Sporthalle, die über der Mensa bzw. Aula liegt, während darüber wiederum ein Pausenhof einschließlich Kleinspielfeld, Tischtennisplatten und Sitzstufen für Pausenaktivitäten angeordnet werden. Die Sporthalle kann von 3 Schulklassen gleichzeitig genutzt werden. Sie wird nicht nur für den Schulsport, sondern auch für den Trainings-, Punktspiel- und Wettkampfbetrieb von Vereinen zur Verfügung stehen.

Goldbeck-Niederlassungsleiter Thomas Kolley erläuterte die Bauweise:

„Dieses Schulbauprojekt zeigt sehr deutlich, wie leistungsfähig unser systematisiertes Bauen ist. Die vertikale Bauweise mit Sporthalle im Obergeschoss und vielfältigen Freiflächen auf dem Dach stellt architektonisch wie technisch besondere Anforderungen. Dass wir heute fristgerecht Richtfest feiern können, verdanken wir dem starken Zusammenspiel aller Projektpartner und Gewerke.“

Das künftige Schulgelände für die IGS „Willy Brandt“ befindet sich im Herzen der Landeshauptstadt, verfügt über eine sehr gute ÖPNV-Erreichbarkeit und liegt direkt gegenüber der Otto-von-Guericke-Universität. Durch Kooperationen zwischen der IGS und der Universität sollen die Kompetenzen in den MINT-Fächern und bei der Digitalisierung gestärkt werden.

15.04.2026