Pressemitteilung des Beirates für Integration und Migration
Der Beirat für Integration und Migration hat sich bei einer Sondersitzung mit Oberbürgermeisterin Simone Borris über die Strategie der Verwaltung bis 2040 ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand dabei die gemeinsame Verantwortung für eine zukunftsfähige, vielfältige Stadtgesellschaft. Die Oberbürgermeisterin betonte gegenüber dem Beirat, das Strategiepapier als Orientierungsrahmen für die Ausrichtung von Politik und Verwaltung in Magdeburg zu verstehen.
Im Rahmen der Sondersitzung stellte die Oberbürgermeisterin die Strategie „Magdeburg in Bewegung. Einfach gemeinsam Zukunft gestalten.“ vor und lud den Beirat ein, diese aktiv mitzugestalten. Der Beirat für Integration und Migration bedankte sich für die Einladung zur gemeinsamen Reflexion sowie für das Angebot eines erneuten jährlichen Gesprächs im Rahmen einer Sondersitzung. Diese wurde in einem offenen Format mit Gästen aus verschiedenen Bereichen der Integrationsarbeit durchgeführt. Dabei wurden auch Migrantenorganisationen gezielt eingeladen, wodurch der Beirat erneut seine wichtige Rolle als Brücke zwischen den migrantischen Communities und der Stadtverwaltung wahrnehmen konnte.
Der Beirat empfahl, zentrale Schwerpunktthemen der Integrationsarbeit, insbesondere Internationalität und Weltoffenheit der Stadt, in der Strategie 2040 stärker zu berücksichtigen. Während der Sondersitzung, an der auch der Beigeordnete für Personal, Bürgerservice und Ordnung, Ronni Krug, sowie der Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Dr. Ingo Gottschalk, teilnahmen, wurde gemeinsam über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven der Integrationsarbeit in Magdeburg diskutiert.
Der offene und konstruktive Dialog machte deutlich, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und migrantischen Communities der Schlüssel für eine gelingende Integration ist. Themen wie die Weiterentwicklung von Integrationsstrukturen, frühzeitige Sprachförderung, Diversität in der Verwaltung, diskriminierungsfreie Kommunikation sowie die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts standen dabei im Fokus. Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs und gemeinsamer Strategien, um Integration nachhaltig zu stärken und die Vielfalt in der Stadt als Chance zu nutzen.
Hintergrund
Der Beirat für Integration und Migration ist ein unabhängiges, parteipolitisch neutrales und konfessionell ungebundenes Beratungsgremium der Landeshauptstadt Magdeburg. Er vertritt die Interessen der dort lebenden Migrantinnen und Migranten und setzt sich für ihre gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein.
Das Gremium besteht aus dreizehn Migrantinnen und Migranten sowie Mitgliedern der im Stadtrat vertretenen Fraktionen. Seine Mitglieder bringen neben ihren persönlichen Perspektiven auch vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen in der Integrationsarbeit ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung integrationspolitischer Maßnahmen.