Am 24. April um 18.00 Uhr im Alten Rathaus
Zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Sprechen und Zuhören: Soziale Gerechtigkeit in Deutschland“ laden Stadtbibliothek, Volkshochschule und Freiwilligenagentur am 24. April von 18.00 bis 21.00 Uhr in die Ratsdiele im Alten Rathaus ein. Eingeladen sind alle, die am Austausch verschiedener Meinungen interessiert sind und die Veranstaltungsregeln beachten. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Die Sicherungssysteme des deutschen Sozialstaates gelten in vielen Regionen der Welt als vorbildlich und umfassend. Kranken- und Rentenversicherung, Grundsicherung für Bedürftige, umfangreiche Leistungen für Kinder und Familien. Doch trotz enormer Sozialausgaben wächst die Zahl derer, die von Armut betroffen oder von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind. Die Veranstaltung soll verschiedene individuelle Perspektiven auf soziale (Un-)Gerechtigkeit sichtbar machen.
„Sprechen und Zuhören“ ist ein Format, das Menschen zu kontroversen Themen miteinander in Kontakt bringt und Raum für individuelle Sichtweisen eröffnet. Alle Beteiligten können Erfahrungen und das eigene Erleben äußern, weil jede Person gleich viel Redezeit bekommt. In kleinen Gruppen spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören. So können Menschen mit ganz unterschiedlichen Meinungen zu Wort kommen und Ansichten anderer Personen kennenlernen.
Miteinander sprechen, sich mit anderen austauschen, verschiedene Perspektiven wahrnehmen und sich eine eigene Meinung bilden – das ist das Grundgerüst eines lebendigen Miteinanders in unserer Demokratie und doch oftmals eine Herausforderung. Damit das gelingt, haben Freiwilligenagentur, Volkshochschule und Stadtbibliothek Magdeburg mit Unterstützung des bundesweit engagierten Vereins „Mehr Demokratie e.V.“ diese Gesprächsreihe konzipiert. Sie greift Themen auf, die aktuell viele Menschen bewegen.