Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt e.V.
Mit Beschlussnummer 4285-054(VII)22 zum Antrag A0184/22 hat der Stadtrat die Oberbürgermeisterin wie folgt beauftragt:
„Die Landeshauptstadt Magdeburg wird erneut Mitglied in der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Sachsen-Anhalt.“
Gemäß dem Beschluss wurde der Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen im Land Sachsen-Anhalt (AGFK LSA e.V.) die Beitrittserklärung der Landeshauptstadt Magdeburg zugesandt und hat ihren Beitritt erklärt
Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt e.V.
Neu gewählter Vorstand tritt zusammen - Magdeburg ist dabei
Kurz vor dem Start in die neue Fahrradsaison traf sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt e.V. (AGFK LSA e.V.) in seiner neuen Zusammensetzung erstmals zu einer Sitzung im Rathaus von Calbe (Saale). Gastgeber war Bürgermeister Sven Hause, der auf der Mitgliederversammlung der AGFK im November 2025 in Magdeburg zum neuen Vorstandsvorsitzenden des landesweiten Netzwerks zur Radverkehrsförderung gewählt worden war.
Neben seinem Stellvertreter André Seidig, Bürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, besteht das neue sechsköpfige Gremium auch aus Vertretern der Planungsebene der Städte Osterburg (Bauamtsleiter Matthias Köberle), Mücheln (künftige Bauamtsleiterin Manja Baudis), Schönebeck (Klimaschutzmanagerin Kathrin Miehle), sowie Magdeburg (Mareike Quantz vom Fachdienst 64.4 Verkehrsplanung der Landeshauptstadt Magdeburg).
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© Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt e.V.
v.l.n.r. Sven Hause (Calbe), Markus Voss & Matthias Marx (AGFK-Geschäftsstelle Bernburg), Mareike Quantz (Magdeburg), Manja Baudis (Mücheln), Kathrin Miehle (Schönebeck), André Seidig (Wittenberg), nicht im Bild Matthias Köberle (Osterburg)
Bei der Zusammenkunft in der Saalestadt ging es um Zielsetzungen und Formate für die künftige Arbeit der AGFK, in der mittlerweile 94 Kommunen in Sachsen-Anhalt zusammenarbeiten, um den touristischen und Alltagsradverkehr im Land zu stärken.
„Die Förderung des Radverkehrs kann einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Stärkung der Kommunen leisten,“ sagte Sven Hause.
Dies soll auch künftig so sein. Grundlage hierfür ist eine gute Kooperation mit dem im Land Sachsen-Anhalt zuständigen Ressort für Infrastruktur und Digitales. Um dieses gemeinschaftliche Wirken weiterhin zu vertiefen und auszubauen, führt der Weg einiger Vertreter des AGFK-Vorstandes und der Geschäftsstelle bereits in wenigen Tagen zur Ministerin Dr. Lydia Hüskens (FDP).
„In diesem Gespräch soll es um die gemeinsamen Zielstellungen und künftigen Aktivitäten zur landesweiten Stärkung des Radverkehrs und der Verkehrssicherheit gehen“, informierte Sven Hause abschließend.
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Immer in Bewegung - Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt e.V.
Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt e.V. können auf Antrag Kommunen im Sinne des Kommunalverfassungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt werden. Die Mitgliedschaft wird durch Schreiben an die Geschäftsstelle des Vereins beantragt. Der Antrag hat eine Begründung sowie einen Beschluss des Vertretungsorgans der aufnahmeinteressierten Kommune zu enthalten. Die Aufnahme in den Verein setzt voraus, dass der Radverkehr im eigenen Zuständigkeitsbereich der Kommune aktiv gefördert wird, zum Beispiel durch fachliche Konzeptionen mit Integration des Radverkehrs (Verkehrskonzepte, Mobilitätskonzepte, Projektlisten, Beschlüsse oder Vergleichbares). Verfügt die antragstellende Kommune zum Zeitpunkt des Aufnahmeantrages nicht über eine vergleichbare Konzeption, sollte mindestens die konkrete Absicht bestehen, dass im Zeitraum von drei Jahren eine Konzeption mit Bezug auf den Radverkehr erstellt wird. Über die Aufnahme neuer Mitgliedskommunen entscheidet der Vorstand mehrheitlich. Aktuell besteht die AGFK LSA e.V. aus 95 Mitgliedskommunen, davon sind 7 Landkreise und 3 Oberzentren. Als neuestes Mitglied begrüßen wir die Stadt Naumburg (Saale).
Informationen
Antrag A0184/22 - Mitgliedschaft in der AGFK Sachsen-Anhalt - Information I0269/22
Projekte
#aufjepasst: Gemeinsame Kampagne für mehr Verkehrssicherheit in Sachsen-Anhalt gestartet
#aufjepasst: Gemeinsame Kampagne für mehr Verkehrssicherheit in Sachsen-Anhalt gestartet
Bis zum 31. Dezember 2026 rücken landesweit Plakate, Werbung auf Bussen und Bahnen, Social-Media-Aktionen und ein begleitender Internetauftritt das Thema Verkehrssicherheit in den Fokus der Öffentlichkeit.
„Verkehrssicherheit zählt zu den zentralen Themen der Verkehrspolitik im Land. Dennoch verunglücken trotz vielfältigerMaßnahmen jedes Jahr noch immer zu viele Menschen auf unseren Straßen“, erklärte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Lydia Hüskens, beim Kampagnenauftakt. „Mehr Sicherheit im Straßenverkehr lässt sich aber nur erreichen, wenn alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den Grundgedanken des § 1 der Straßenverkehrsordnung beherzigten: gegenseitige Rücksichtnahme!“, betont sie. „Um genau dieses Bewusstsein zu stärken, haben wir gemeinsam mit dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhaltund der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) diese Kampagne entwickelt.“
Das Ministerium für Infrastruktur und Digitales, der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, sowie die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt (AGFK) greifen dabei auf aufmerksamkeitsstarke, ungewöhnliche Motive zurück. Ziel ist es, die Menschen emotional anzusprechen und nachhaltig für mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Die Kampagne fokussiert Themenfelder wie Ablenkung durch digitale Geräte, Rücksichtnahme auf Fußgänger und Fußgängerinnen sowie Fahrradfahrende, Abstandsregelungen sowie weitere Aspekte des alltäglichen Lebens im Straßenverkehr, dessen Gefahrenpotenzial häufig unterschätzt wird und sich doch in den Unfallstatistiken widerspiegelt.
„Verkehrssicherheit beginnt im Alltag – bei jedem Einzelnen von uns. Mit der Kampagne #aufjepasst wollen wir genau dort ansetzen: Wir möchten die Menschen erreichen, zum Nachdenken anregen und dafür sensibilisieren, wie entscheidend gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr ist. Unser Ziel ist es, Risiken bewusster zu machen und so einen Beitrag dazu zu leisten, Unfälle zu vermeiden und Leben zu schützen“, sagt Michael Weber, Sprecher des geschäftsführenden Vorstands des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.
„Als Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt e.V. wollen wir dabei unterstützen, unsere gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne bis auf die gemeindliche Ebene zu transportieren. So soll es gelingen, aktuelle Themen der Verkehrssicherheit in der Fläche und über Generationen hinweg gut sichtbar zu platzieren. Zahlreiche Landkreise, Städte und Gemeinden aus Sachsen-Anhalt haben bereits jetzt gegenüber der AGFK ihre aktive Mitwirkung zugesagt“, ergänzt Sven Hause, Vorstandsvorsitzender AGFK Sachsen-Anhalt e.V. und Bürgermeister der Stadt Calbe (Saale).
Ein Blick auf die aktuellen Zahlen unterstreicht die Notwendigkeit der Initiative: Im Jahr 2024 wurden in Sachsen-Anhalt
insgesamt 71.054 Verkehrsunfälle gemeldet. Darunter waren 7.745 Verkehrsunfälle mit Personenschäden. 504 Unfälle ereigneten sich unter Drogeneinfluss. 47.171 Unfälle fanden innerorts statt, 19.346 außerorts und 4.537 auf Autobahnen.
„Kernziel unserer Verkehrssicherheitsarbeit bleibt die kontinuierliche Senkung der Zahl der Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr. Jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Sachsen-Anhalts Landesregierung bekennt sich deshalb klar zur sogenannten Vision Zero. Wir wollen unsere Straßen und Verkehrsmittel so sicher zu gestalten, dass es keine Toten und Schwerverletzten mehr gibt“, sagte Lydia Hüskens abschließend. Dabei komme der Prävention eine besondere Bedeutung zu.
Alle Motive der Kampagne zum Download gibt es hier.
Pressemitteilung
Adresse/Informationen
Neue E-Bike-Ladestation vor der Stadtbibliothek
Neue E-Bike-Ladestation vor der Stadtbibliothek
Die Landeshauptstadt Magdeburg gehört zur Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt. Mitgliedskommunen haben die Möglichkeit, E-Bike-Ladestationen zur Montage an zentralen Punkten bereitgestellt zu bekommen. Das Land Sachsen-Anhalt fördert diese Aktion großzügig mit 133.227,64 Euro für insgesamt 52 E-Bike-Ladestationen. Daraus ergibt sich ein Einzelwert für die Förderung der Lademöglichkeit vor der Bibliothek von 2.562,07 Euro. In Zusammenarbeit von Stadtplanungsamt, Tiefbauamt und Stadtbibliothek wurde die Ladestation vor der Zentralbibliothek im Breiten Weg aufgestellt und steht ab sofort zur Verfügung.
Für einen Schlüsselpfand von 1 Euro kann ein E-Bike-Akku oder auch ein Mobiltelefon in eines der vier Fächer gelegt und geladen werden. Zur Verfügung steht je Fach ein USB-Anschluss und zwei Schuko-Steckdosen. Genutzt werden kann die Ladestation jeweils zu den Öffnungszeiten der Magdeburger Stadtbibliothek. Im Umfeld der Ladestation wurden Stahlbügel für das diebstahlsichere Abstellen und Anschließen von Fahrrädern montiert.
Mit der neuen E-Bike-Ladestation setzen das Land Sachsen-Anhalt, die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Sachsen-Anhalt und die Landeshauptstadt Magdeburg einen weiteren Akzent in Richtung Verkehrswende. Insbesondere Gäste der Stadtbibliothek, umliegender Einrichtungen wie das Konservatorium „Georg Philipp Telemann“ und der Ladengeschäfte sowie Besuchende der nördlichen Magdeburger Innenstadt sollen so zur An- und Abreise mit einem E-Bike anstelle des Autos animiert werden.