Stadtrat beschließt Zeitplan zu Ersatzneubauten Ringbrücken
Damit werden folgende Ersatzneubauten wie folgt priorisiert:
Bis 2030 sollen die Ringbrücken über die Albert-Vater-Straße, die Ernst-Reuter-Allee am Damaschkeplatz, die die Wiener Straße und Brenneckestraße ersetzt werden.
Bis 2035 sollen die Ersatzneubauten in der Halberstädter Straße, die Liebknechtstraße und den Fermersleber Weg erneuert werden. Mit dem Neubau der Brücke über die Halberstädter Straße sollen auch die Brücken über die Sudenburger Wuhne und die Brücke der Deutschen Bahn AG neu gebaut werden.
Schnellere Planungs- und Bauzeiten
Die Ersatzneubauten sollen nicht nur einen hohen Wert an Wirtschaftlichkeit aufweisen, sondern auch in funktionaler und tragwerkstechnischer Sicht ökonomische und ökologische Gesichtspunkte berücksichtigen. Zur Anwendung kommen hierbei integrale bzw. semiintegrale Bauwerke, welche wenige bis gar keine wartungsintensiven Bauteile, wie Lager und Fahrbahnübergänge, besitzen. Die Überbauten selbst werden aus sogenannten Verbund-Fertigteil-Trägern realisiert. Diese führen folglich zu verminderten Sperrpausen bei der Errichtung der Ersatzneubauten. Außerdem bieten sie ein einheitliches Erscheinungsbild mit einem hohen Wiedererkennungswert (siehe Anlage 2 bis 4).
Um die Realisierung der Ersatzneubauten auf dem Magdeburger Ring zu beschleunigen beabsichtigt die Landeshauptstadt die Anwendung der sogenannten integrierten Projektabwicklung (IPA). Diese bietet nicht nur eine bessere Planungssicherheit, sondern auch eine bessere Termin- und Kostensicherheit und vermindert somit die eigentliche Bauzeit.