Am Montag um 16.00 Uhr
Die Stadtverwaltung und ihre Partner informieren am Montag, 23. März, um 16.00 Uhr über aktuelle Rattensituation in der Refomer Kosmos-Promenade. Treffpunkt ist der dortige Schaukasten der Reformer Gemeinwesen-Arbeitsgruppe (GWA). Damit reagiert das städtische Dezernat für Soziales, Jugend und Gesundheit auf Hinweise und Wünsche von Anwohnerinnen und Anwohnern. Auch Vertreterinnen und Vertreter der GWA Reform, des Bürgervereins Reform, der örtlichen Wohnungsgenossenschaften beteiligen sich an der Aktion.
„Hinweise aus dem Stadtteil Reform zur zunehmenden Rattenproblematik hatten die Landeshauptstadt Magdeburg veranlasst, ihre Maßnahmen zur Prävention zu verstärken“, betont der Beigeordnete für Jugend, Soziales und Gesundheit, Dr. Ingo Gottschalk. „Auslöser war unter anderem ein Brandbrief aus dem Stadtteil, in dem auf die Situation aufmerksam gemacht wurde. Daraufhin wurde gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit Reform, dem Bürgerverein Reform, der Wohnungswirtschaft sowie weiteren Akteuren eine Arbeitsgruppe eingerichtet.“
Ziel ist es, die Situation zu analysieren und abgestimmte Maßnahmen zur Eindämmung des Befalls zu entwickeln. Ein wichtiger Bestandteil der Präventionsstrategie ist die korrekte Entsorgung von Abfällen. Unsachgemäß entsorgter Müll sowie offen zugängliche Nahrungsquellen bieten Ratten ideale Lebensbedingungen. Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist es daher, durch Aufklärung, verbesserte Abfallentsorgung und abgestimmte Maßnahmen eine sauberere Umgebung zu schaffen und damit den Rattenbefall nachhaltig zu reduzieren.
Um auf das Thema aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit einzubeziehen, ist im Stadtteil Reform neben dem Termin am 23. März eine weitere öffentlichkeitswirksame Aktion für den Herbst geplant.
Der Sozialbeigeordnete Dr. Ingo Gottschalk betont die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens: „Mit der Aktion in der Kosmos-Promenade möchten wir gemeinsam ein Zeichen setzen, denn Rattenprävention ist eine Gemeinschaftsaufgabe! Wenn Stadtverwaltung, Wohnungswirtschaft, Initiativen im Stadtteil und Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten, kann es gelingen, Reform sauberer zu halten und wirksam vorzubeugen. Deshalb setzen wir auf konzentrierte Aktionen mit allen Beteiligten im Stadtteil. Bereits in den vergangenen Monaten wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Erste positive Effekte sind bereits erkennbar. Wir werden diese Maßnahmen gemeinsam mit den beteiligten Partnern zeitgleich und wiederholend fortführen.“