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Erika meets ChatGPT am 20 März um 19.30 Uhr im Schauspielhaus

Wie viel kostet künstliche Intelligenz wirklich – ökologisch, gesellschaftlich und im Ressourcenverbrauch? Das IKIB – Institut für Künstliche Intelligenz und Bühne – zeigt es am Freitag, 20.3., 19.30 Uhr, im Kasino des Schauspielhauses, mit einer umgebauten Erika-Schreibmaschine, die jede KI-Antwort live aufs Papier tippt. Ingo Siegert spricht mit Gästen über Teilhabe, Gerechtigkeit und übersehene Klimaschutz-Potenziale künstlicher Intelligenz.

ChatGPT und ähnliche Modelle haben die Kommunikation grundlegend verändert und produzieren täglich enorme Textmengen – doch zu welchem Preis? Jede KI-Anfrage verbraucht Energie, Wasser und verursacht CO2-Emissionen, während der beschleunigte Informationsfluss auch soziale Fragen der Teilhabe und Gerechtigkeit aufwirft.

Um das Unsichtbare sichtbar zu machen, wurde eine 40 Jahre alte Erika-Schreibmaschine zur KI-Schnittstelle umgebaut. Sie tippt live jede ChatGPT-Antwort auf echtes Papier. Plötzlich wird greifbar: Was fragen Menschen wirklich? Wie viel wird produziert? Und könnte man das nicht auch einfach googeln? Gemeinsam mit den Gästen spricht Ingo Siegert vom Institut für KI und Bühne über soziale Nachhaltigkeit: Wer profitiert von KI, wer bleibt außen vor? Sowie über die ökologischen Kosten von KI: Was kostet KI wirklich – und welche Klimaschutz-Potentiale übersehen wir dabei?

Die Gäste des Abends

Karola Köpferl (Doktorandin Soziologie mit Schwerpunkt Technik, TU Chemnitz)

Andreas Bischof (Professur Soziologie mit Schwerpunkt Technik, TU Chemnitz)

Martin Merten (Doktorand Umweltpsychologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)

Das Institut für KI & Bühne

Seit 2022 kooperiert das Schauspiel mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Kunst im Rahmen von Inszenierungen, Diskursreihen oder dem Festival der künstlichen Intelligenz und Akustik Felicia, das jährlich Expert:innen und Künstler:innen in Magdeburg versammelt. 2024 entstand auf dieser Zusammenarbeit das Institut für KI und Bühne, kurz: IKIB.

Ziel ist es, Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Expert:innen, die an der Schnittstelle von Kunst und KI arbeiten, zusammenzubringen, sie und ihre Arbeit vorzustellen und mit der Stadtgesellschaft über Technologie und KI ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungen finden einmal im Monat statt und richten sich an alle Interessierten, unabhängig von Vorwissen im Bereich KI.

09.03.2026