27. Magdeburger Telemann-Festtage Lunch-Konzerte und öffentliche Proben vom 13. bis 22. März
Die knapp einstündigen Konzerte in kleiner Besetzung, die jeweils um 14 Uhr beginnen, laden zu einer kurzen musikalischen Auszeit ein und lassen das Publikum bei kleinen Snacks und freiem Eintritt in die Klangwelten von Alter Musik bis Jazz eintauchen.
Zwei öffentliche Proben geben zudem Einblicke in das Konzertprogramm der Festtage.
Die Lunchkonzert-Ensembles
Den Auftakt macht am Freitag, 13.3., das Ensemble „Salon Violet“ mit Kammermusik, die um das Jahr
1800 in den Häusern der Berliner „High Society“ gespielt wurde.
Das „Ensemble Colibri“ spielt am Sonnabend, 14.3., Werke für Traversflöten und Basso continuo von Komponistinnen wie der mysteriösen Mrs Philarmonica und ihrer nicht weniger geheimnisvollen Kollegin Mademoiselle Duval sowie von Komponisten wie Telemann, Michel Lambert, Wilhelm Friedemann Bach und Baldassare Galuppi.
Das Magdeburger Gitarrenduo „Guitarra de Aventura“ mit Gregor Schienemann und Guido Käpernick nimmt sein Publikum am Sonntag, 15.3., mit auf eine musikalische Reise durch die Jahrhunderte, die in der Musik der Renaissance beginnt, durch das Zeitalter des Barock und der Klassik führt und schließlich in der Welt von Pop und Jazz endet.
Weltliche Kantaten von Gottfried Heinrich Stölzel kombiniert das Ensemble „Arc of Iris“ am Montag, 16.3., mit geistlichen Kantanten Telemanns. Ella Smith, Sängerin im Ensemble, gewann im Jahr 2023 den 2. Preis des Internationalen Telemann-Wettbewerbs Magdeburg.
Volksliedern und Solofantasien Telemanns, interpretiert von der Geigerin Daria Spiridonova am Donnerstag, 19.3., folgt am Freitag, 20.3., das Ensemble „TnT Recorders“ mit Werken der Blumenfreunde Händel und Telemann.
Werke des Franzosen Pierre Gaultier de Marseille und des Italieners Carlo Tessarini stehen im Konzert des „Cohaere Ensembles“ am Sonnabend, 21.3., auf dem Programm.
Beschlossen wird die kleine Konzertreihe am Sonntag, 22.3., mit Jazz vom Marius Moritz Trio, das sich die Trompeterin Līva Strazdiņa eingeladen hat. Der Jazzpianist Marius Moritz setzt sich im Rahmen der Veranstaltungen des Telemann-Zentrums regelmäßig auch mit dem Werk Georg Philipp Telemanns auseinander und lässt dessen Kompositionen auf ganz besondere Weise „zu Jazz werden“.
Öffentliche Proben
Ebenfalls kostenlos sind zwei öffentliche, etwa einstündige Proben, die Lust auf die kompletten Konzerte machen sollen und interessante Einblicke in die musikalischen Besonderheiten des Telemannischen Kosmos geben.
Werke aus Telemanns sicilianischem Jahrgang an Kirchenmusiken proben das Ensemble Polyharmonique und das Wrocław Baroque Orchestra am Mittwoch, 18.3., 17 Uhr, im Kloster Unser Lieben Frauen. (Konzert: Donnerstag, 19.3., 19 Uhr, Klosterkirche)
Telemanns Singgedicht „Der Tag des Gerichts“ wird am Freitag, 20.3., 16 Uhr, im Gesellschaftshaus geprobt. Es musiziert das B’Rock Vocal Consort sowie das B’Rock Orchestra. (Konzert: Sonnabend, 21.3., 19 Uhr, Opernhaus).
Der Eintritt zu den öffentlichen Proben ist frei, eine Anmeldung per E-Mail an info@telemann.de ist erforderlich.
Mehr Details
Das komplette Programm ist hier zu finden: Internationale Telemann Festtage