Inhalt

Buchlesung und Gespräch mit dem Journalisten Steffen Dobbert

Anlässlich des vierten Jahrestages des russischen Großangriffs auf die Ukraine wird in der Stadtbibliothek der hybride Krieg Russlands gegen die Bundesrepublik thematisiert. Dazu laden die „Partnerschaftsaktion Ost – Hilfswerk für Osteuropa im Bistum Magdeburg“ und die „Deutsch-ukrainische Vereinigung Sachsen-Anhalt“ den Investigativ-Journalisten Steffen Dobbert unter der Überschrift „Der Fall Nord Stream“ am Dienstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr zur Buchlesung und zum Gespräch in die Zentralbibliothek im Breiten Weg ein.

Steffen Dobbert stellt vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung sein 2025 gemeinsam mit dem Journalisten Ulrich Thiele veröffentlichtes Buch „Nord Stream: Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt“ vor. Steffen Dobbert und Ulrich Thiele liefern mit ihrem Sachbuch eine tiefgehende Analyse und dokumentieren, wie durch ein engmaschiges Netz von politischen und behördlichen Entscheidungsträgern sowie gezielte Korruption russischer Einfluss bis in nationale und europäische Entscheidungsprozesse vordringen konnte.
Die Autoren porträtieren alle wichtigen Personen der Affäre und decken die geheimen Machenschaften des Kremls auf. Jahrelang kämpft die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern für den Bau der russischen Ostsee-Pipeline und stellt sich in den Dienst Putins. Ungestört baut Gazprom in Deutschland ein käufliches Netzwerk auf. Das Buch entlarvt die Strategien, mit denen Putin die EU spaltet, die Ukraine schwächt und Entscheidungsprozesse in Demokratien manipuliert.
Steffen Dobbert, geboren in Wismar, ist seit 2007 als Autor und Redakteur für die Wochenzeitung „Die Zeit“ tätig. 2017 wurde er mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet, 2022 erschien von ihm das Buch „Ukraine Verstehen: Geschichte, Politik und Freiheitskampf“.
Alle interessierten Gäste sind herzlich zur Buchlesung und zum Gespräch mit Steffen Dobbert unter der Überschrift „Der Fall Nord Stream“ mit am Dienstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr in die Zentralbibliothek der Stadtbibliothek, Breiter Weg 109, eingeladen. Der Eintritt ist frei.

20.02.2026