Ausstellung Maske Magdeburg 1926 / 2026 -
Neue Neuigkeiten von Gestern ab 26. Februar im Forum Gestaltung
Im Forum Gestaltung werden nun Bilder und Reproduktionen von historischen Masken gezeigt, von denen die Tanz- und Theaterwelt 1926 fasziniert gewesen ist, aber auch einige aktuelle Maskenentwürfe, die heute von den historischen Masken inspiriert worden sind. Dazu gibt es Texte, in denen verhandelt wird, inwieweit sich in der Faszination für Masken ein zentrales Diktum und Versprechender europäischen Moderne widerspiegelt: Jeder und Jede kann sich selbstbestimmt wieder (neu) erfinden und mit Identitäten spielen.
Die Eröffnung und der Hintergrund
Im Theater ist die Maske oft ein Accessoire für Grenzgänge. Masken können Menschen ganz anders, d.h. schöner und erhabeneroder interessanter, geheimnisvoller und gefährlicher erscheinen lassen. Vor allem können sie – nicht zuletzt im Verbund mit anderen szenischen Mitteln - andere als die gewöhnlichen Realitäten aufscheinen lassen und somit auch dabei helfen, neue Darstellungsformensowie formal verdichtete Formen des Ausdrucks zu entwickeln.
Zur Eröffnung am 26. Februar um 19 Uhr zeigen internationale Architektur-Studierende der Hochschule Anhalt Dessau die von Xanti Schawinskyinspirierte Maskenperformance „playing a day“, die im Wintersemester 2025/2026 in dem von Torsten Blume, Tomoya Kawamura und Matthias Lipeck geleiteten Kurs „Performative Architektonik“ entwickelt worden ist. Anschließend begleitet Rouzbeh Shamsmalayery (Iran)den Abend musikalisch.
Die Entstehung der Ausstellung
Die Sonderausstellung Neuigkeiten von Gestern – Magdeburg auf dem Weg zur großen Deutschen Theaterausstellung 1925-1927/ eine wachsende Installation mit Fotos, Figurinen und Dokumenten wurde im August 2025 mit dem Partner Bauhaus Dessau eröffnet und wird als begehbare Mixed-Media Installation bis 2027 stetig ergänzt und weiterentwickelt.
Sie widmet sich der Erinnerung an die Ideen, Visionen, Hoffnungen, aber auch Konflikte, die in Magdeburg die Vorbereitungen für die „Deutsche Theaterausstellung“ geprägt haben, und ist damit auch ein erster Beitrag zu einem für 2027 in Magdeburg angedachten „Festival der Moderne“.
Öffnungszeiten
Mi.-So. 14-18 Uhr und nach Vereinbarung