Umsetzung und Einlagerung
Die am Westportal der Johanniskirche abgelegten Erinnerungsstücke an die Opfer des Anschlages auf dem Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024 werden bis Ende Februar behutsam entfernt. Ein Teil davon wird an den neuen Gedenkstein in der Hartstraße/Ecke Ernst-Reuter-Allee umgesetzt. Die Plüschtiere und weitere Erinnerungsstücke werden von der Landeshauptstadt eingelagert. Abgebrannte Kerzen werden entsorgt, verwelkte Blumen aufgenommen.
Der neue Gedenkstein in der Hartstraße wurde am 20. Dezember 2025 eingeweiht, um innezuhalten und somit in unmittelbarer Nähe des Tatortes trauern zu können. Betroffene und Hinterbliebene legen hier regelmäßig Blumen und Erinnerungsstücke nieder. Oberbürgermeisterin Simone Borris hatte am Tag der Einweihung in stillem Gedenken einen Strauß sowie einzelne Rosen für die betroffenen Familien abgelegt.
Den Gedenkort an der Johanniskirche hatte die Landeshauptstadt Magdeburg am 21. Dezember 2024 geschaffen. Seit dem Folgetag des Anschlages auf den Weihnachtsmarkt waren unzählige Blumen, Kerzen, Plüschtiere und Erinnerungsstücke niedergelegt worden. Der Ort am Westportal der Johanniskirche wurde regelmäßig und pietätvoll gepflegt.