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Mietspiegel 2024

Folgende Dokumente können nachstehend abgerufen werden.

Mietspiegel 2024

Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Datenerhebung zur Erstellung des qualifizierten Mietspiegels 2024. Die Fortschreibung 2026 erfolgte indexbasiert.

Die Stichprobe der zu erhebenden Wohnung wird auf Basis einer Haushalts-Stichprobe aus dem Einwohnermelderegister erstellt. Es werden vorrangig die Vermieterinnen und Vermieter bzw. Eigentümerinnen und Eigentümer der Wohnung befragt. Identifiziert werden die Wohnungen über ein volljährig gemeldetes Haushaltsmitglied. Die Angaben zu den Eigentümerinnen und Eigentümern stammen aus den der Verwaltung bekannt geworden Angaben zur Grundsteuer.Unter den Umständen, dass eine Vermieterin oder ein Vermieter nicht eindeutig einer Wohnung zugeordnet werden kann, wird zur Klärung der Mietverhältnisse vorerst ein verkürzter Fragebogen an die Mieterinnen und Mieter dieser Wohnung gerichtet.Für die Befragung gilt gemäß StatG-LSA § 6 Absatz 1 in Verb. mit § 13 StatG-LSA und der Mietwerterhebungssatzung eine Auskunftspflicht. Die Auskunftserteilung kann durch die Vermieterinnen und Vermieter jedoch auch an andere volljährige und sachkundige Personen weitergegeben werden. Die Auskunftspflicht ist notwendig, um den Anforderungen an der Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels gemäß Art. 238 EGBGB gerecht zu werden und die Repräsentativität der Datenerhebung zu gewähren.

Stichprobenumfang

Es wurden Daten zu 15 000 Wohnungen erhoben, davon 10 000 aus Mehrfamilienhäusern und 5 000 aus Ein- und Zweifamilienhäusern und bei den Eigentümerinnen und Eigentümern abgefragt. Zum Zwecke der Plausibilisierung und Qualitätssicherung wurden parallel 1 000 zufällig aus der Vermieterstichprobe ausgewählte Mieterhaushalte befragt.

Auswertungsmethode

Ausgewertet werden die erhobenen Daten mittels einer Regressionsanalyse. Im Gegensatz zu einem Tabellenmietspiegel kann ein Regressionsmietspiegel die Zusammensetzung der ortsüblichen Vergleichsmiete auf Basis der Zusammensetzung der wohnwertrelevanten Merkmale differenzierter abbilden, bei einer vergleichsweise geringeren Fallzahl. Mithilfe der Regression wird die Kaltmiete pro Quadratmeter in Beziehung zu anderen Variablen wie z. B. der Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage des Objekts erklärt. Dies ermöglicht eine besonders detaillierte Modellierung des Einflusses wohnwertrelevanter Merkmale bzgl. einer bestehenden Kaltmiete. Durch diese Methode lässt sich z. B. eine erwartete Miete für eine 100 qm Wohnung mit diverser Ausstattung in einer bestimmten Lage ermitteln