Schlusspunkt der Aktionswoche »Eine Stadt für alle« in Magdeburg 2026 vor dem Hauptbahnhof
Während der NS-Diktatur in den Jahren von 1942 bis 1944 führte der Weg der verbliebenen jüdischen Einwohner vom Magdeburger Hauptbahnhof in die Konzentrationslager und in die Vernichtung. Daran wird anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags am Dienstag, 27. Januar, an der Gedenkplatte für die Deportationen auf dem Willy-Brandt-Platz um 16 Uhr unter der Überschrift „Der Taten erinnern, der Opfer gedenken“ erinnert.
Die Kundgebung mit einem kurzen Vortrag und einer szenischen Lesung richten der Verein „Miteinander“ sowie die Stadtbibliothek Magdeburg im Rahmen der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ gemeinsam aus. Anhand lokaler Zeugnisse und Erinnerungstexte wird an den Lebensweg Ermordeter aus Magdeburg erinnert. Exemplarisch wird der Blick ebenso auf Täter gerichtet.
Alle interessierten Bürger sind zur Lesung und Kundgebung „Der Taten erinnern, der Opfer gedenken“ am Dienstag, 27. Januar, um 16 Uhr an der Gedenkplatte für die Deportationen der jüdischen Magdeburger auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof eingeladen.