Stadtentwicklung
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Stadtentwicklung / Stadterneuerung

Zur Unterstützung neuer Aufgaben und Herausforderungen zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen nutzt die Landeshauptstadt Magdeburg verschiedene Instrumente der Stadterneuerung.

Städtebauförderung

Mit Hilfe der verschiedenen Programme der Städtebauförderung werden in ausgewählten Fördergebietskulissen Prozesse mit Finanzhilfen des Bundes und der Länder, ergänzt durch kommunale Eigenmittel unterstützt und gesteuert. Auf der Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes oder lokal abgestimmter Handlungskonzepte werden in der Landeshauptstadt die Programme Stadtumbau, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren und Städtebaulicher Denkmalschutz genutzt. Grundlage bietet die Städtebauförderungsrichtlinie des Landes Sachsen-Anhalt (StäBauFRL).

Sanierungsgebiete

Für fest umrissene Gebiete werden durch die Gemeinde förmliche Satzungen nach § 142 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen. Ziel ist es städtebauliche Missstände oder funktionelle Schwächen zu beheben. In der Landeshauptstadt Magdeburg besteht das umfassende (klassische) Sanierungsgebiet Buckau und die einfachen Sanierungsgebiete „Fermersleben / Salbke Nord“, „Teilbereich Ortslage Salbke“, „Buckauer Insel“ und „Sudenburg Nord“. Mit Hilfe der Inanspruchnahme von erhöhten steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten nach § 7h Einkommenssteuergesetz werden Eigentümer in ihrem Sanierungsbemühungen unterstützt.

Erhaltungssatzungen

Erhaltungssatzungen sind baurechtliche Satzungen, die von Gemeinden auf der Grundlage des besonderen Städtebaurechts aus dem Baugesetzbuch (§§ 172 ff. BauGB) erlassen werden können. Damit sollen Quartiere oder Stadtteile vor ungewollten oder nachteiligen Veränderungen geschützt werden. Die Landeshauptstadt Magdeburg hat 15 Erhaltungssatzungsgebiete ausgewiesen.

Vertiefende Informationen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept und den einzelnen Förderinstrumenten finden Sie auf den nächsten Seiten.

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Leitbild der Stadtentwicklung Magdeburg 2025 und Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept stellt für die Landeshauptstadt Magdeburg strategische Zielsetzungen als Grundlage für das Handeln von Verwaltung und Politik bis zum Jahr 2025 zusammen.

Die Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes dient folgenden Zielen:

  • Fortschreibung des Stadtumbaukonzeptes von 2001: Die Gestaltung des Schrumpfungsprozesses war das zentrale Thema des Stadtumbaukonzeptes von 2001. Die damals entwickelten Leitlinien und die teilräumlichen Fortschreibungen und Konkretisierungen bildeten seither die Grundlage für den Magdeburger Stadtumbau. Nach gut 10 Jahren Stadtumbau war es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und die festgelegten Grundsätze auf den Prüfstand zu stellen. Die Landeshauptstadt erfüllt mit der Vorlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes darüber hinaus auch die Voraussetzung zur weiteren Teilnahme an der Städtebauförderung entsprechend der Festlegung der Fördermittelgeber. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept stellt insbesondere die Grundlage für die EU-Strukturförderung 2014-2020 dar.
  • Strategien für eine Stadt zwischen Wachstum und Schrumpfung: Nach deutlichen Einwohnerverlusten in den 1990er Jahren legte die Einwohnerzahl der Landeshauptstadt in der letzten Dekade wieder zu. Kurz- und mittelfristig ist weiteres Bevölkerungswachstum möglich. Langfristig steht Magdeburg aber weiter vor der Herausforderung, Strategien zum Umgang mit einer schrumpfenden Stadt zu entwickeln.
  • Nachhaltigkeit von Investitionsentscheidungen: Die Landeshauptstadt Magdeburg ist angehalten, alle zur Verfügung stehenden Mittel zielführend einzusetzen. Fehlentwicklungen und -investitionen müssen vermieden werden. Die Nachhaltigkeit von Investitionen muss begründet werden. Hierzu dient dieses Papier.
  • Integriertes Leitbild der Stadtentwicklung: Zentraler Ausgangspunkt für die Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes war aber die Erarbeitung eines integrierten Leitbildes der Stadtentwicklung. Im Ergebnis zweier Workshops entstand 2008 im Stadtplanungsamt ein erster Diskussionsvorschlag, der einen intensiven Abwägungsprozess innerhalb der Dezernate durchlief. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept stellt die erste Stufe der Operationalisierung des Leitbildes der Stadtentwicklung dar.

Das Stadtentwicklungskonzept Magdeburg verfolgt entsprechend der Empfehlung der Leipziger Charta einen integrierten Ansatz, ersetzt aber keine fachspezifischen oder teilräumlichen Konzepte. Vielmehr stellt es die Zielsetzungen und Leitlinien der Einzelkonzepte zu einer Gesamtstrategie zusammen, verdeutlicht Synergien und beugt Wiedersprüchen vor.

Download Heft ISEK 2025 - Gesamtstadt

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ISEK - Integriertes Stadtentwicklungskonzept - Gesamtstadt
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Download Broschüre ISEK - Stadtteile und vergrößerungsfähige Karten

Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Stadtteile

Otto gestaltet mit!

Bürgerwerkstätten zur Entwicklung der Stadtteile

Was prägt meinen Stadtteil, was macht ihn unverwechselbar und wo liegen die Stärken, die die Stadtentwicklung der nächsten Jahre bestimmen sollen. Diese Fragen wurden mit den Bürgern in den Stadtteilen diskutiert.

Nach der Fertigstellung des gesamtstädtischen Teils des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Magdeburg 2025 (ISEK) im Jahr 2013 stellte die Stadtverwaltung nun ihren Entwurf für die einzelnen Magdeburger Stadtteile zur Diskussion. Wie stellen sich die Stadtteile aus Bürgersicht dar.

Unter Leitung eines Moderators wurde jeder bewohnte Stadtteil einer Analyse unterzogen. Gefragt war dabei die Bürgersicht zu den Stärken und Schwächen des Stadtteils, aber auch Anregungen zu Chancen oder Risiken hinsichtlich einer weiteren positiven Entwicklung. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse wurde gemeinsam der Entwurf des Leitbildes überprüft. Abschließend wurden die aus Bürgersicht wichtigsten Vorhaben bis 2025 im Stadtteil benannt.

Ziel ist es, die für die Bürgerschaft wichtigen Aspekte der Stadtteilbewertung und –Entwicklung im Konzept zu verankern.

Das ISEK auf Stadtteilebene kann keine Stadtteilkonzepte ersetzen, sondern klärt die wichtigsten Grundlagen für vertiefende oder sektorale Planungen und beschreibt einen Entwicklungshorizont bis zum Jahr 2025.

Downloads

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Broschüre ISEK Magdeburg 2025 - Stadtteile
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Kosten- und Finanzierungsübersicht Stadtumbau
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Abwägungsprotokoll Bürgerbeteiligung 2015 ISEK Stadtteile
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Hier finden Sie die Vergrößerungsfähigen Übersichtspläne zu den einzelnen Stadtteilen:

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ISEK - Stadtteile - Alt Olvenstedt
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ISEK - Stadtteile - Alte Neustadt
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ISEK - Stadtteile - Altstadt
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ISEK - Stadtteile - Berliner Chaussee
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ISEK - Stadtteile - Beyendorf-Sohlen
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ISEK - Stadtteile - Brückfeld
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ISEK - Stadtteile - Buckau
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ISEK - Stadtteile - Cracau
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ISEK - Stadtteile - Diesdorf
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ISEK - Stadtteile - Fermersleben
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ISEK - Stadtteile - Herrenkrug
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ISEK - Stadtteile - Hopfengarten
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ISEK - Stadtteile - Kannenstieg
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ISEK - Stadtteile - Leipziger Straße
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ISEK - Stadtteile - Lemsdorf
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ISEK - Stadtteile - Neu Olvenstedt
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ISEK - Stadtteile - Neue Neustadt
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ISEK - Stadtteile - Neustädter Feld
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ISEK - Stadtteile - Neustädter See
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ISEK - Stadtteile - Nordwest
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ISEK - Stadtteile - Pechau
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ISEK - Stadtteile - Prester
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ISEK - Stadtteile - Randau-Calenberge
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ISEK - Stadtteile - Reform
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ISEK - Stadtteile - Salbke
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ISEK - Stadtteile - Sudenburg
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ISEK - Stadtteile - Werder
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ISEK - Stadtteile - Westerhüsen
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ISEK - Stadtteile -Stadtfeld Ost
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ISEK - Stadtteile -Stadtfeld West
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Stadtumbauportal

Stadtumbau Ost - die Chance für die Zukunft

Städtebau-Förderung

Stadtumbau ist der Begriff für eine innovative Stadtentwicklungspolitik, deren Ziel es ist, die Zukunftsfähigkeit der Stadt bei sich rasch ändernden Rahmenbedingungen zu sichern.

Waren die Herausforderungen in der Anfangszeit des Förderprogramms 2002 die erheblichen Wohnungsleerstände, bedingt durch den starken Bevölkerungsrückgang der Nachwendejahre, sind es heute der demografische und wirtschaftliche Strukturwandel, aber auch der Klimawandel. Seit der Novellierung des Baugesetzbuches im Jahr 2011 gehört zu den Zielen des Stadtumbaus auch die Unterstützung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung (§§ 171 a-d BauGB).

Die baulichen Strukturen – der Wohnungsbestand, die sozialen und technischen Infrastrukturen und nicht zuletzt der öffentliche Raum – müssen an neue und sich ändernde Bedarfe angepasst werden. Dies stellt auch für die Landeshauptstadt Magdeburg eine zentrale und vielschichtige Aufgabe dar.

Die Landeshauptstadt Magdeburg hat 11 Fördergebiete im Bund-Länderprogramm Stadtumbau Ost erklärt. Gemäß dem Leitbild – Aufwertung von innen nach außen und Schrumpfung von außen nach innen – gestaltet sie gemeinsam mit den Bürgern, Wohnungsunternehmen und privaten Eigentümern den Umgestaltungsprozess.

Sehen Sie auf den nächsten Seiten, was Stadtumbau in der Landeshauptstadt Magdeburg bedeutet.

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Ansprechpartner Stadtplanungsamt

Ansprechpartner im Stadtplanungsamt

An der Steinkuhle 6
39128 Magdeburg

Ihre Ansprechpartner für die jeweiligen Stadtteile

Domplatz / Südliches Stadtzentrum
Sachgebietsleiter Stadterneuerung
Altstadt / Ostelbien (Werder, Cracau, Brückfeld)
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
Neustadt (Alte und Neue Neustadt)
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
Sudenburg / Leipziger Straße / Buckauer Insel
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
Reform / Stadtfeld
Sachbearbeiter Städtebauförderung
Neu Olvenstedt / Südost (Fermersleben, Salbke, Westerhüsen)
Sachbearbeiter Städtebauförderung
Buckau (Sanierungsgebiet)
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
Nord (Kannenstieg und Neustädter See) / Neustädter Feld
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
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Dynamisches Förderkonzept

Dynamisches Förderkonzept

Auf der Grundlage des Stadtumbaukonzeptes wurde die Landeshauptstadt Magdeburg 2002 in das Förderprogramm Stadtumbau Ost aufgenommen und setzt seither die Ziele des Stadtumbaukonzeptes um.

Magdeburg hat nach Vorgaben des Landes räumliche Förderschwerpunkte gebildet und ein dynamisches Förderkonzept entwickelt. Insgesamt wurden elf Fördergebiete für den Stadtumbau Ost festgelegt, die teilweise mehrere Stadtteile umfassen.

Das dynamische Förderkonzept gibt vor, für welches Stadtumbaugebiet in welchem Jahr ein Förderantrag gestellt werden kann. Es ist also nicht in jedem Jahr für jedes Gebiet eine Antragstellung möglich. Priorität haben dabei die Stadtumbaugebiete Altstadt und Neu Olvenstedt, für die jährlich Förderanträge sowohl für die Aufwertung als auch für den Rückbau gestellt werden dürfen.

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Dynamisches Förderkonzept 2002 - 2009
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Dokument anzeigen: Dynamisches Förderkonzept 2010-2016
Dynamisches Förderkonzept 2010-2016
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Dokument anzeigen: Dynamisches Förderkonzept 2017-2021
Dynamisches Förderkonzept 2017-2021
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Förderverfahren Stadtumbau Ost

2002 hat die Bundesregierung ein Förderprogramm aufgelegt, das kurz Stadtumbau Ost genannt wird. Das Programm bietet finanzielle Hilfen zur Stärkung und Aufwertung der Innenstädte sowie zur Reduzierung des Angebots an Wohnraum. Die Teilnahme am Programm zielt auf eine nachhaltige Konsolidierung des Wohnungsmarktes und damit auf zukunftsfähige Stadtstrukturen. Das Programm ermöglicht die Unterstützung der städtischen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen sowie der privaten Eigentümer. Gefördert werden die Teilbereiche Aufwertung und Abriss/Rückbau. Beim Stadtumbau Ost handelt es sich um ein so genanntes Bund-Länder-Programm. Die finanziellen Mittel für den Teilbereich Aufwertung werden zum Teil von Bund, Land und Stadt getragen. Der zu ergänzende Eigenanteil des Antragstellers ist abhängig von der Art der zu fördernden Maßnahme. Im Teilbereich Rückbau beteiligen sich ausschließlich Bund und Land an der Förderung. Grundlage ist die Städtebauförderrichtlinie (StäBauFRL) des Landes Sachsen-Anhalt.

Stadtumbau Ost, Teilbereich Aufwertung

Im Teilbereich Aufwertung werden Zuschüsse insbesondere für:

  • die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden,
  • die Erneuerung des öffentlichen Raumes,
  • die Verbesserung des Wohnumfeldes und
  • die Wiedernutzbarmachung freigelegter Flächen bereit gestellt.

Die Ermittlung des konkreten Förderbetrages erfolgt maßnahmebezogen.

Stadtumbau Ost, Teilbereich Abriss / Rückbau

Im Teilbereich Rückbau/Abriss werden Zuschüsse für die Beseitigung von dauerhaft leerstehendem Wohnraum gewährt. Es sind förderfähig:
  • Leerzugsausgaben (Umzug),
  • Abrissausgaben,
  • Ausgaben für die Wiederaufbereitung

Die Förderung beträgt max. 70 EUR je Quadratmeter rückgebauter Wohnfläche und wird als Zuschuss gewährt.

Download Antragsunterlagen

Der vollständige Antrag muss bis zum 31. Januar eines Jahres im Stadtplanungsamt vorliegen. Später eingehende Anträge können nach nochmaliger Bestätigung durch den Antragsteller nur für das Folgejahr berücksichtigt werden. Da regelmäßig mehr Fördermittel beantragt werden als zur Verfügung stehen, wird eine Prioritätenliste auf der Grundlage des Dynamischen Förderkonzeptes zum Stadtumbau und städtebaulicher Aspekte erstellt, die vom Stadtrat der Landeshauptstadt beschlossen und im Oktober des gleichen Jahres dem Land als Gesamtantrag vorgelegt wird. Eine Entscheidung des Landes über den Antrag erfolgt in der Regel nach der Freigabe der Bundesmittel in der Mitte des darauffolgenden Jahres. Sie müssen also mit einer Dauer von eineinhalb Jahren von Antragsannahmeschluss bis zur Bewilligung rechnen.

Bis zur Bewilligung eines Antrages darf die beantragte Maßnahme vom Antragsteller nicht begonnen werden, da Fördermittel nur für noch nicht begonnene Maßnahmen gewährt werden können.

Dokument anzeigen: Antragsformular PJ 2021 Stadtumbau Ost / Soziale Stadt / Aktive Stadt- und Ortsteilzentren / Städtebaulicher Denkmalschutz
Antragsformular PJ 2021 Stadtumbau Ost / Soziale Stadt / Aktive Stadt- und Ortsteilzentren / Städtebaulicher Denkmalschutz
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Dokument anzeigen: Antragsformular Stadtumbau Rückbau PJ 2020
Antragsformular Stadtumbau Rückbau PJ 2020
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Wohnungsmarkt

Wohnungsmarkt

Wohnungsbestand

Zum 31.12.2017 wurden in der Landeshauptstadt Magdeburg 143.458 Wohnungen gezählt, davon 83 % Geschosswohnungen. Die Altstadt und die historischen Stadterweiterungen des 1. Rings bestehen fast gänzlich aus verdichteter mehrgeschossiger Wohnbebauung. Erst im 2. Ring erreicht der Wohnungsanteil im Kleinhaussegment mit 31 % der dort befindlichen Wohnungen einen relevanten Anteil. 37 % der Wohnungen im 2. Ring liegen in Großsiedlungen des industriellen Wohnungsbaus. Die anderen Bestände sind ganz überwiegend kleinteiliger, aufgelockerter Einfamilienhausbau und historische Ortskerne mit verdichteter Bebauung (Quelle: Amt für Statistik)

Wohnungsleerstand stark Rückläufig

Zum 31.12.2007 standen in der Landeshauptstadt Magdeburg noch 23.320 Geschosswohnungen leer. Dies entsprach einer Leerstandsquote im Geschosswohnungsbau von 21 %. Bis zum Jahresende 2017 hat sich der Leerstand im Geschosswohnungsbau in Folge des Bevölkerungswachstums und des erfolgreichen Stadtumbaus auf rund 10 % bzw. 11.700 Wohnungen mehr als halbiert (Quelle: Stadtplanungsamt)

Der Wohnungsleerstand in der Altstadt ist noch deutlicher rückläufig. Im Jahr 2007 standen, wie in der Gesamtstadt, 21 % aller Geschosswohnungen leer, 2017 betrug die Quote nur noch 7 %. Die Prioritätensetzung auf die Entwicklung eines starken, multifunktionalen Zentrums mit hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität, am Wohnungsteilmarkt Altstadt mit Sanierung, aber auch Abriss und Ersatzneubau umgesetzt, ist erfolgreich.

Im 1. Stadtring, den historischen Siedlungserweiterungen, liegt der Wohnungsleerstand bei 9,5 %. Die kleinräumige Situation unterscheidet sich je nach Bautyp und Eigentümerstruktur erheblich, im Durchschnitt liegen aber ¾ des Leerstandes im Altbaubereich. Auch im 1. Stadtring ist der Leerstand aber rückläufig. Im Jahr 2007 stand hier mit 23 % noch fast jede vierte Wohnung leer.

Im 2. Ring ist die Leerstandsquote im Geschosswohnungsbau von 19 % im Jahr 2007 zwischenzeitlich auf 10 % gesunken. Diese Verbesserung geht überwiegend auf die Kombination von Abriss und Aufwertung in den Großsiedlungen zurück. Die Leerstandsquote bei den Magdeburger Großsiedlungsstandorten liegt  heute deutlich unter dem Durchschnitt der Gesamtstadt. Ein Viertel des Leerstandes im 2. Ring entfällt auf unsanierte Altbauten. Die relativ höchsten Leerstandsquoten in Magdeburg finden sich im Geschosswohnungsbestand von Salbke, Fermersleben, Westerhüsen, Alt OIvenstedt und Rothensee.

Entspannter Mietwohnungsmarkt

Trotz Einwohnerzuwachs und Mietensteigerung ist das Wohnen in Magdeburg noch erschwinglich. Die durchschnittliche Kaltmiete in Magdeburg lag 2017 bei 5,92 € (Quelle: Amt für Statistik).

Gegliedert nach Stadtteilen reicht die Spannbreite von 5,12 € / m2 in Beyendorf-Sohlen bis 7,04 € / m2 im Stadtteil Werder. Aufgrund des großen Anteils des industriellen Wohnungsbaus am lokalen Wohnungsmarkt sind Wohnungen mit einer Größe von 40 – 72 m2 mit durchschnittlich 5,81 € / m2 am günstigsten.

Bezogen auf die Mietpreise gilt Magdeburg für Studenten als die günstigste Hochschulstadt Deutschlands (Quelle: Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in „Studentenwohnungen kosten immer mehr Miete“, Spiegel Online 08.10.2018).

Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung müssen die Magdeburger mit 23,8 % ihres Einkommens unterdurchschnittlich viel für die Netto-Kaltmiete der Wohnung aufbringen. (Quelle: „Wie viele und welche Wohnungen fehlen in deutschen Großstädten“, Hans-Böckler-Stiftung 2018) Im Mittelwert der deutschen Großstädte liegt der Anteil der Einkommensaufwendung für die Kaltmiete bei 26,8 % (Quelle: Spiegel Online 14.09.2017).

Knapp 80 % des Magdeburger Mietwohnungsbestandes sind für Haushalte mit Medianeinkommen finanzierbar (Quelle: Bundesmedian Mikrozensus 2014). Für Haushalte, denen nur 80 % des Medianeinkommens zur Verfügung steht, ist immer noch mehr als 3/4 des Wohnungsbestandes in der Landeshauptstadt finanzierbar. Und selbst bei der offiziellen Armutsgrenze von 60 % des Medianeinkommens wäre immer noch jede zweite Magdeburger Wohnung bezahlbar.

Allerdings hat sich auch in Magdeburg die Durchschnittsmiete in den letzten fünf Jahren um gut 11 % erhöht und der Anteil der Haushalte, die Wohngeld empfangen, lag über dem Bundesdurchschnitt von 1,2 %. (Quelle: „Die Wohngeldreform 2016 in Städten und Regionen“, BBSR, Bonn 2018).

Wohnungsbaugeschehen

In den Jahren 2008 bis 2017 entstanden in Magdeburg 5.338 neue Wohnungen. Mit 1.302 Wohnungen entfiel ein Viertel der Wohnungszugänge auf Um- und Ausbau im Bestand, drei Viertel durch Neubau. Jahresdurchschnittlich vergrößerte sich das Wohnungsangebot in diesem Zeitraum im Saldo um rund 120 Wohnungen durch Bestandsmaßnahmen und 370 Wohnungen durch Neubau.

Im gleichen Zeitraum wurden 6.400 Wohnungen abgebrochen.

Im Saldo von Zu- und Abgängen hat sich in der letzten Dekade der Wohnungsbestand in der Landeshauptstadt Magdeburg um 1.062 Einheiten reduziert. Während der Wohnungszugang, mit Ausnahme des Jahres 2009, relativ stabil blieb, hat sich der Wohnungsabgang seit 2011 deutlich reduziert. Vor allem in Folge reduzierter Abrisse ist das Jahressaldo der Wohnungsbilanz seit 2014 positiv oder zumindest ausgeglichen.

Seit 2010 ist die Zahl der Wohnungen in Gebäuden mit einer oder zwei Wohnungen um 2.000 gewachsen. Während die Zahl der Wohnungen in Gebäuden mit 3 und mehr Wohnungen um 3.280 gesunken ist.

Jeweils 70 % dieser Veränderungen verorten sich im 2. Stadtring, wo wiederum Neu Olvenstedt den größten Wandel im Wohnungsangebot erfahren hat. Seit 2010 wurden in der Großsiedlung im Rahmen des Stadtumbaus 1.653 Geschosswohnungen vom Markt genommen und gleichzeitig 225 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern neu gebaut (Quelle: Amt für Statistik).

Der folgende Link führt zu einer interaktiven Darstellung thematischer Karten, hinterlegt mit einer Vielzahl an Daten zu den Magdeburger Stadtteilen

Statistik interaktiv

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Bilanz zum Stadtumbau

Bilanz zum Stadtumbau

In der Landeshauptstadt Magdeburg konnte ein breites Spektrum an städtebaulichen Projekten mit den bewilligten Fördermitteln aus dem Programm Stadtumbau Ost umsetzt werden. Im Bereich der Innenstadtentwicklung profitierten zwei Gebiete in ihrer Entwicklung entscheidend:

  • Im Bereich nördliche Regierungsstraße konnte durch eine städtebauliche Verdichtung mit kleinteiligen Strukturen und gleichzeitiger Aufwertung des öffentlichen Straßenraumes Urbanität erzeugt werden. Das wichtige Verbindungsglied zwischen Altem Markt, Kloster und Dom bis hin zum Hasselbachplatz entwickelte sich vom Hinterhof zur Adresse.
  • Das Areal Elbebahnhof wurde im Rahmen der IBA 2010 Sachsen-Anhalt geöffnet und erschlossen und somit der Startschuss für die Entwicklung des gesamten Gebietes gegeben. Getreu dem IBA-Motto der Landeshauptstadt Magdeburg „Leben an und mit der Elbe“ ist die Innenstadt damit näher an die Elbe gerückt. Den Höhepunkt bei der Gestaltung bildet der an der Elbkante neu entstandene Stadtplatz. Dieser ist bereits von den Magdeburgern ins Herz geschlossen worden. In diesem Zusammenhang steht auch der Brückenschlag über das Schleinufer.

Weitere wichtige Akzente konnten bei der Sanierung des Moritzhofes in der Neustadt, der Sanierung und Umgestaltung der Festung Mark zu einer studentischen Begegnungsstätte der Sanierung bzw. dem Neubau von Spielplätzen in der Altstadt oder der Umfeldgestaltung rund um die Ambrosiuskirche gesetzt werden. Zu erwähnen ist auch die Sanierung von Kindertagesstätten.

Für den Teilbereich Rückbau ist sicherlich der flächenhafte Abriss des Gebietes Rennebogen im Fördergebiet Neu Olvenstedt von größter Bedeutung. Das Neustädter Feld konnte mit den durchgeführten Maßnahmen ( hier wurden fünf 16-Geschosser abgerissen und die freiwerdenden Flächen als zentraler Grünzug umgestaltet ) als Stadtteil soweit stabilisiert werden, dass eine Steigerung der Attraktivität und der Nachfrage an Wohnraum erreicht werden konnte. Für die Gebiete Neu Reform und Neu Olvenstedt wurden in jüngster Zeit Quartiersvereinbarungen zwischen den Wohnungsunternehmen, den Versorgungsträgern und der Stadtverwaltung abgeschlossen, um auch hier einen eine deutliche städtebauliche Aufwertung in Zusammenarbeit aller Akteure zu erreichen

Download Bilanzdaten über das Programm Stadtumbau Ost

Dokument anzeigen: Bilanz Stadtumbau 2002-2010
Bilanz Stadtumbau 2002-2010
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Dokument anzeigen: Bilanz Stadtumbau 2011-2018
Bilanz Stadtumbau 2011-2018
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Städtebauförderung in den Stadtteilen

Altstadt

Altstadt

Maßnahmebilanz

Zwischen 2001 und 2018 wurden Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost in Höhe von 33,02 Mio. EUR in Aufwertungsvorhaben für die Altstadt bewiligt. Zu den Maßnahmen zählten die städtebauliche Verdichtung und Aufwertung des Gebiets um die nördliche Regierungsstraße sowie des Bereiches zwischen Altem Markt, Kloster und Dom bis zum Hasselbachplatz. Das Areal Elbbahnhof wurde als Projekt der IBA Stadtumbau 2010 erschlossen und damit für die Entwicklung als neues Stadtquartier geöffnet. Festungsanlagen wurden saniert und für kulturelle Zwecke reaktiviert.
3 Spielplätze wurden saniert bzw. neu angelegt.
Im Stadtumbau wurden bisher 723 Wohnungen abgerissen.

Aus dem Programm des städtebaulichen Denkmalschutzes wurden im Bereich des Erhaltungssatzungsgebietes „Domplatz/Südliches Stadtzentrum“ von 1991 bis 2018 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von ca. 66,7 Mio. EUR gefördert. Neben der Sanierung der privaten Gründerzeitgebäude sind eine Vielzahl öffentlicher Straßen, Wege und Plätze denkmalgerecht erneuert worden. Beispielhaft zu nennen sind hier; die denkmalgerechte Gestaltung der Hegelstraße, des Hasselbachplatzes, des Domplatzes und seines Umfeldes sowie das Klosters Unser Lieben Frauen. Außerhalb der genannten Fördergebietskulissen konnten weitere städtebaulich wichtige und über den Stadtteil ausstrahlende Projekte realisiert werden, z. B.: Neubau der Grundschule Weitlingstraße, Neubau des ZOB, Wiederaufbau der Sternbrücke, Wiederaufbau der Johanniskirche, Neubau der NordLB und des Hundertwasserhauses, Sanierungen von Gebäuden und Fußgängerbereich im Bereich des nördlichen Breiten Wegs, das Parkleitsystem Innenstadt oder der Askanischer Platz.

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Leipziger Straße

Maßnahmebilanz

Bis Ende 2018 wurden im Zuge des Stadtumbaus 240 Wohnungen abgerissen. Für Aufwertungsmaßnahmen wurden bis 2018 rund 8,03 Mio. Euro bewilligt. Als Impulsprojekte sind hier die Sanierung von zwei Rayonhäusern, der Neubau des Spielplatzes in der Helmholtzstraße oder der Fonds für Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen für das Einfache Sanierungsgebiet "Buckauer Insel" zu nennen.
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Neu Olvenstedt

Maßnahmebilanz

Seit 2001 wurden in Neu Olvenstedt 6.094 Wohnungen vom Markt genommen, zum Großteil durch Komplettabrisse. Während sich die Mengengerüste tatsächlich der Zielkonzeption annähern, hat sich der definierte Kernbereich als nicht tragfähig herausgestellt. Vielmehr zeigt sich eine Zweiteilung zwischen zukunftsfähigen Quartieren östlich der Straßenbahnachse und weitgehenden Rückbaubereichen westlich.

Im Zuge der Neuorientierung des Stadtteils verliert der Nahversorgungsbereich "Olven 1" an Bedeutung zugunsten des mehr auf Autofahrerinteressen ausgerichteten und wachsenden Zentrums am Olvenstedter Scheid.

Durch die Gebäudeabrisse, die auch diverse Gemeinweseneinrichtungen umfassen, haben sich bisher drei großflächige Stadtumbaubrachen ergeben. Für zwei der Rückbauflächen ist eine zeitnahe Neuentwicklung absehbar. Für die größten Stadtumbaubrachen am Rennebogen und Düppler Grund sind die avisierten Umnutzungen angelaufen. Kleinere Stadtumbaubrachen sind bisher in die Wohnumfeldgestaltung einbezogen worden.

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Neustadt

Maßnahmebilanz

Im Fördergebiet Neustadt (Alte und Neue Neustadt) wurden bis Ende 2018 im Rahmen des Stadtumbaus 1.173 Wohnungen abgerissen. Für Aufwertungsmaßnahmen wurden 7,07 Mio. Euro, 4,4 Mio. Euro aus dem Förderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (2008 - 2018) sowie 3,16 Mio. Euro aus dem Förderprogramm Die Soziale Stadt (2014 - 2018) bewilligt.

Als Impulsprojekte sind hier zu nennen: Sanierung des Moritzhofes und des Moritzplatzes, Sanierungsabschnitte für St. Nicolai, der interkulturelle Garten, großflächige Abrisse im Bereich Umfassungsstraße, die Sanierung des Haus des Handwerks, der Trilingualen Grundschule und des Familienhauses sowie der Neubau der Werner-Heisenberg-Straße. Intensiv unterstützt wurden die Entwicklung der Infrastruktur des Wissenschaftshafens sowie die Entwicklung des UNI-Campus. Es entstanden Institutsgebäude auf dem Uni-Gelände zur städtebaulichen Ergänzung und Aufwertung am Pfälzer Platz und an der Ernst-Lehmann-Straße, der Neubau der Unibibliothek, der Eingangsbereich der Universität wurde neu gestaltet sowie Wohnheimgebäude saniert. Die Sanierung der Altmarksiedlung und die Neubebauung der Stendaler-/Ottenbergstraße setzen Impulse einer beginnenden Erweiterung der Wohnangebote. Das seit 2011 bestehende Geschäftsstraßenmanagement aktiviert die Händlerschaft entlang der Hauptgeschäftsstraßen und stärkt die Zentrumsachse.

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Neustädter Feld

Maßnahmebilanz

Bis Ende 2018 wurden in der Großsiedlung 1.460 Wohnungen vom Markt genommen und gleichzeitig 784 T Euro Aufwertungsmittel aus dem Programm Stadtumbau Ost bewilligt. Die Kombination von Komplettabrissen, Umbauten und Neubauten mit Wohnumfeldverbesserungen und Maßnahmen der Sozialen Stadt, mit Mitteln in Höhe von 4,3 Mio. Euro, haben zu einer deutlichen Aufwertung der Großsiedlung geführt. Das zeigt sich heute in einer größeren baulichen Vielfalt und einer stärkeren sozialen Stabilität.
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Nord (Kannenstieg und Neustädter See)

Maßnahmebilanz

Seit 2001 wurden im Fördergebiet Nord (Kannenstieg / Neustädter See) 1.235 Wohnungen und zwei Kitas abgerissen und die Grundstücke begrünt. Mit der Aufwertung der Zentrumsachse, den Neubauten des Stadtteiltreffs und einer Seniorenwohnanlage, der Sanierung der Schulen und umfassenden Aufwertungsmaßnahmen im Wohnumfeld sowie des Rundweg's Neustädter See verfolgt der bisherige Stadtumbau eine behutsame Aufwertung der Großsiedlung. Durch das Förderprogramm "Soziale Stadt" wurden Mittel in Höhe von 12,9 Mio. Euro bewilligt. Hinzu kommen Mittel aus dem Programm Stadtumbau Ost - Aufwertung von rund 1,36 Mio. Euro.
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Reform

Maßnahmebilanz

1.217 Wohnungen wurden zwischenzeitlich durch Abrisse, Etagenrückbau oder auch Stilllegung der obersten Geschosse vom Markt genommen. Weitere Reduzierungsmaßnahmen gelten als vereinbart, so dass die damals konsensfähige Mengenkulisse der Zielplanung 2001 erreicht wurde. Gleichzeitig fanden umfassende Sanierungsmaßnahmen statt. Über 7,25 Mio. Euro wurden allein im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost - Aufwertung für die Großsiedlung Neu Reform bewilligt. Die Großsiedlung ist derzeit eines der Quartiere mit dem stadtweit höchsten Investitionsvolumen der Wohnungswirtschaft und der öffentlichen Hand. Fast alle Gemeinweseneinrichtungen wurden kürzlich saniert. Hervorzuheben ist die Umgestaltung der Zentrumsachse zu einer attraktiven Mitte mit einem dichten Branchenbesatz.
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Stadtfeld Ost und West

Maßnahmebilanz

Über 80 % des Wohnungsbestandes in Stadtfeld Ost gelten als vollsaniert. Entsprechend des Leitbildes im Stadtumbaukonzept, aber auch als Ausdruck des Marktgeschehens, spielt der Abbau von Wohnungsüberhängen in Stadtfeld Ost keine Rolle. Bisher erfolgte kein geförderter Abriss.

Lediglich 40 Wohnungen wurden in Stadtfeld West bisher im Sinne des Programms Stadtumbau Ost zurückgebaut. Vielmehr wurden die noch vor wenigen Jahren verzeichneten erheblichen Wohnungsleerstände im Bereich Schroteanger durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen deutlich reduziert. Die ehemalige Encke-Kaserne wurde zum Wohnen entwickelt.

Im Fördergebiet Stadtfeld des Förderprogramms Stadtumbau Ost wurden bislang 7,58 Mio. Euro Aufwertungsmittel bewilligt. Als Impulsprojekte sind dabei die Sanierung bzw. der Neubau von Spielplätzen, Sanierung der Grundschule "Am Glacis" inklusive der Außenanlagen, die Sanierung der denkmalgeschützten OLI-Lichtspiele, die Sanierung der Radwege im Glacis, die Sanierung des Montessoriezentrums und die Entwicklung eines ehemaligen Schulstandortes an der Harsdorfer Straße zum Wohngebiet für Einfamilienhausbebauung zu nennen.

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Sudenburg

Maßnahmebilanz

Bis 2018 wurden im Rahmen des Stadtumbaus 490 Wohnungen abgerissen. Aufwertungsmaßnahmen, beispielsweise die Gestaltung des Freiraums rund um die Ambrosiuskirche, die Sanierung der Fassade der Ambrosiuskirche in Bauabschnitten sowie die Sanierung der Waldorfschule, wurden mit 3,6 Mio. Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost bewilligt. Darüber hinaus kamen Instrumente der Wohnungsbauförderung und der KfW-Förderung zum Tragen.

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Südost

Maßnahmebilanz

Im gesamten Maßnahmengebiet Südost wurden im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Ost bis Ende 2018 105 Wohnungen abgerissen.
Im gleichen Förderprogramm wurden ca. 12,2 Mio. Euro für Aufwertungsmaßnahmen bewilligt. Die Fördermittel aus dem Sanierungsgebiet erreichen die 100 Mio. Euro Marke.

Als wichtige Impulsprojekte für Buckau sind zu nennen: die Neuordnung des ehem. MAW-Geländes, Umnutzung des MESSMA-Gebäudes zu Wohnnutzung, Anlage der Buckauer Elbuferpromenade und der „Grünen Mitte“ sowie zahlreiche Bestandssanierungen privater Wohngebäude.

Als impulsgebende Maßnahmen für Salbke sind hier zu nennen: die barrierefreie Umgestaltung der Straßenbahnhaltestelle Salbker Anger, das Vereinsgebäude Salbker See, die Sicherung und Sanierung des Salbker Wasserturms, die Sanierung des „Gröninger Bades“ oder die Sanierung des Bürgerhauses „Alte Schule“.

Als impulsgebende Maßnahme in Westerhüsen ist die Sanierung des Sportplatzes Tonschacht zu nennen.

Über das Förderprogramm Soziale Stadt wurden bisher 9,35 Mio. Euro bewilligt.

In Fermersleben wurden bisher keine Maßnahmen gefördert.

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Werder - Cracau - Brückfeld

Werder - Cracau - Brückfeld

Maßnahmebilanz

Das Fördergebiet Werder-Cracau-Brückfeld wurde erst 2013 in die Fördergebietskulisse der Städtebauförderung Stadtumbau Ost aufgenommen.

Die innenstadtnahen Stadtteile des 1. Stadtringes erfahren durch das Projekt Neubau und Verlängerung des Strombrückenzuges über die Alte Elbe eine neue Dynamik. Große Bereiche der Brachfläche am Heumarkt sollen eine städtebauliche Entwicklung erfahren und das neue Eingangstor zur Innenstadt bilden.

Zwischen 2013 und 2018 wurden Fördermittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost in Höhe von 5,41 Mio. EUR in Aufwertungsvorhaben für das Fördergebiet Werder-Cracau-Brückfeld bewilligt.

Damit  wurden bisher die Sicherung eines Gebäudes im Stadtteil Werder sowie das Wettbewerbsverfahren zur städtebaulichen Entwicklung des Heumarktes durchgeführt.

Bewilligungen liegen weiter für die Freiflächengestaltungen des zukünftigen „Platzes an der Turmschanze“ sowie des zukünftig verkehrsberuhigten Bereich vor der Grundschule „Am Elbdamm / Gemeinschaftsschule Thomas Mann“ vor. Für den Bereich vor der Schule konnte bereits in den Jahren 2017/2018 ein Schülerbeteiligungsverfahren durchgeführt werden. Die Ergebnisse, welche im Februar 2018 im IBA-Shop unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters öffentlich präsentiert wurden, fließen in die weiteren Planungen ein. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt in Abstimmung / Abhängigkeit mit dem Neubau des Strombrückenzuges.

Ebenfalls bereit stehen Fördermittel für die Sicherung der Gebäudehülle der Hyparschale. Nach Abschluss der Prüfung der Planungen durch das Landesverwaltungsamt sollen die Arbeiten im Frühjahr 2019 starten.

Für den Neubau des Spielplatzes an der Käseglocke kann ebenfalls nach Beschluss des Bebauungsplanes durch den Stadtrat die Planung in 2019 beauftragt werden. Die Umsetzung soll 2020 abgeschlossen werden.

In den folgenden Jahren sollen unter anderem mit Hilfe der Städtebauförderung das „Pferdetor“ gesichert und saniert, der Bereich des künftigen Platzes „Heumarkt“ sowie die verkehrsberuhigte Brücksstraße gestaltet, die Seestraße grundhaft ausgebaut und eine öffentliche Outdoor-Sportanlage mit multifunktionaler Nutzbarkeit (u.a. Calisthenic-Training) im Bereich Heinrich-Heine-Weg im Stadtpark errichtet werden.

Ein weiteres wichtiges Projekt  außerhalb der Städtebauförderung Stadtumbau Ost ist die grundhafte Sanierung der Stadthalle und das sie umgebende Areal nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten.

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EFRE-Projekte 2014-2020

EFRE Förderperiode 2014-2020


Signet-Paar "Hier investiert Europa"

Die Aufgabe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist es, durch die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der Europäischen Union zu stärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, legt der EFRE-Fonds einen Fokus auf den Klimaschutz, insbesondere auf die Verringerung der CO2-Emissionen.

Vor allem in den Städten bestehen hohe Energie- und CO2-Reduktionspotentiale. Die vergleichsweise hohen CO2-Emissionen pro Kopf in Sachsen-Anhalt weisen auf einen besonderen Handlungsbedarf hin. Deshalb ist es Ziel, Städte beim nachhaltigen Umbau hin zu einer klimafreundlichen, energie- und ressourcenschonenden Stadt zu unterstützen. Gleichzeitig wird hierdurch ein Beitrag zur Erreichung der Ziele der EU-2020-Strategie geleistet.

EFRE-Konzept der Landeshauptstadt Magdeburg

Entsprechend den im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Magdeburg 2025 bereits verankerten Zielen für eine Entwicklung hin zu einer klimafreundlichen, energie- und ressourcenschonenden Kommune, erarbeitete sich die Landeshauptstadt Magdeburg 2016 ein EFRE-Konzept mit einem Paket an Maßnahmen, das im Rahmen der EFRE-Förderung bis 2020 umgesetzt werden soll. Das Maßnahmenpaket gliedert sich in verschiedene Themen

  • Vorhaben mit direkter CO2-Minimierung durch Gebäudesanierungen oder Erneuerung der Straßenbeleuchtung
  • Projekte zur Steigerung der Attraktivität und Akzeptanz des Radfahrens und Zufußgehens
  • Stärkung der Attraktivität der Städte durch bauliche und funktionale Anpassung der Infrastruktur

Viele der Maßnahmen sind geeignet, gleich mehrere Teilziele des Operationellen Programms bzw. des ISEK's zu verfolgen.

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Fördermaßnahmen

Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Magdeburg - Gesamtstadt

Die Landeshauptstadt Magdeburg möchte ihr "Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) 2025" aus dem Jahr 2013 fortschreiben. Für die Fortschreibung gibt es drei zentrale Anlässe.

  • Die Planungsperspektive des ISEK Magdeburg soll von 2025 auf 2030+ verlängert werden. Damit folgt die Landeshauptstadt den aktuellen Empfehlungen von Bund und Land und passt ihre Vorhabenplanung dem Zeithorizont beispielsweise der Prognosen des Statistischen Landesamtes an.
  • Die Analysen, Sachstände und Zielsetzungen sollen aktualisiert werden. Viele der Datengrundlagen im ISEK, auf denen Zielsetzungen basieren, haben das Basisjahr 2010 oder 2011. Sie sind entsprechend überholungsbedürftig.
  • Die inhaltlichen Ansprüche an ein ISEK haben sich weiter entwickelt. Ein größeres Gewicht soll neben den Themen soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung und Barrierefreiheit insbesondere das Thema Klimaschutz erhalten. Dazu sollen vertiefende Ausführungen der Umwelt- und Klimaschutzbelange sowie deren inhaltliche Konkretisierung mit hinreichenden Ausführungen zu CO2- und Energieeffizienz aufgenommen werden. Externe Kompetenzen (z. B. Wirtschafts- und Sozialpartner, Bürger) sollen dazu aktiv einbezogen werden. Ziel ist die konzeptionelle Analyse und Ausarbeitung von Projekten, deren verbindendes Element der behutsame ökologische Umbau der Städte hin zu einer klimafreundlichen, energie- und ressourcensparenden sowie kompakteren Stadt ist.

Im Ergebnis soll das Konzept einen langfristig gültigen und konsensorientierten Rahmen der zukünftigen Entwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg bilden. Es soll der Kommunalpolitik Orientierung geben und als Entscheidungshilfe dienen, innerhalb der Verwaltung Basis der ressourcenübergreifenden Zusammenarbeit sein und für Bürgerinnen und Bürger wie Investoren das Maß an Transparenz gegenüber kommunalen Entscheidungen erhöhen.

Die Fortschreibung stellt einen Beitrag insbesondere zu dem spezifischen Ziel 9 "Anpassung städtischer Strukturen an Erfordernisse der Energieeinsparung und des Klimaschutzes" des EFRE-Programms dar. Die EU und das Land Sachsen-Anhalt unterstützen die Fortschreibung über das OP EFRE 2014-2020 mit einer Förderung.

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 15.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (11.850,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit bis zu je 7 v. H. (2.100,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (1.050,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Leipziger Straße: Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Ackerstraße und Helmholtzstraße

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 79.750,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (63.002,50 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (11.165,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (5.582,50 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg-Neu Olvenstedt: Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Gneisenauring, Olvenstedter Scheid und Gerstengrund

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 181.600,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (143.464,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (25.424,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (12.712,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Neustadt: Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Ansbacher Straße

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 16.500,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (13.035,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (2.310,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (1.155,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Neustadt: Neubau Lärmschutzwand Magdeburger Ring

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 763.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (602.770,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (106.820,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (53.410,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Reform: Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Lilienweg, Resedaweg, Narzissenweg, Schlehenweg, Holunderweg und Tulpenweg

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 196.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (154.840,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (27.440,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (13.720,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Stadtfeld: Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Emdener Weg (1. BA), Spechtweg, Kleiberweg und Kranichweg

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 110.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (86.900,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (15.400,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (7.700,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Sudenburg: Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Astonstraße, Schule Astonstraße und Ernst-Toller-Straße

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 110.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (86.900,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (15.400,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (7.700,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Südost: Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Friedhofstraße, Gröninger Straße und Thieberg

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 66.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (52.140,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (9.240,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (4.620,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Leitbild der Stadtentwicklung Magdeburg 2025 und Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept stellt für die Landeshauptstadt Magdeburg strategische Zielsetzungen als Grundlage für das Handeln von Verwaltung und Politik bis zum Jahr 2025 zusammen.

Die Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes dient folgenden Zielen:

  • Fortschreibung des Stadtumbaukonzeptes von 2001: Die Gestaltung des Schrumpfungsprozesses war das zentrale Thema des Stadtumbaukonzeptes von 2001. Die damals entwickelten Leitlinien und die teilräumlichen Fortschreibungen und Konkretisierungen bildeten seither die Grundlage für den Magdeburger Stadtumbau. Nach gut 10 Jahren Stadtumbau war es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und die festgelegten Grundsätze auf den Prüfstand zu stellen. Die Landeshauptstadt erfüllt mit der Vorlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes darüber hinaus auch die Voraussetzung zur weiteren Teilnahme an der Städtebauförderung entsprechend der Festlegung der Fördermittelgeber. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept stellt insbesondere die Grundlage für die EU-Strukturförderung 2014-2020 dar.
  • Strategien für eine Stadt zwischen Wachstum und Schrumpfung: Nach deutlichen Einwohnerverlusten in den 1990er Jahren legte die Einwohnerzahl der Landeshauptstadt in der letzten Dekade wieder zu. Kurz- und mittelfristig ist weiteres Bevölkerungswachstum möglich. Langfristig steht Magdeburg aber weiter vor der Herausforderung, Strategien zum Umgang mit einer schrumpfenden Stadt zu entwickeln.
  • Nachhaltigkeit von Investitionsentscheidungen: Die Landeshauptstadt Magdeburg ist angehalten, alle zur Verfügung stehenden Mittel zielführend einzusetzen. Fehlentwicklungen und -investitionen müssen vermieden werden. Die Nachhaltigkeit von Investitionen muss begründet werden. Hierzu dient dieses Papier.
  • Integriertes Leitbild der Stadtentwicklung: Zentraler Ausgangspunkt für die Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes war aber die Erarbeitung eines integrierten Leitbildes der Stadtentwicklung. Im Ergebnis zweier Workshops entstand 2008 im Stadtplanungsamt ein erster Diskussionsvorschlag, der einen intensiven Abwägungsprozess innerhalb der Dezernate durchlief. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept stellt die erste Stufe der Operationalisierung des Leitbildes der Stadtentwicklung dar.

Das Stadtentwicklungskonzept Magdeburg verfolgt entsprechend der Empfehlung der Leipziger Charta einen integrierten Ansatz, ersetzt aber keine fachspezifischen oder teilräumlichen Konzepte. Vielmehr stellt es die Zielsetzungen und Leitlinien der Einzelkonzepte zu einer Gesamtstrategie zusammen, verdeutlicht Synergien und beugt Wiedersprüchen vor.

Download Heft ISEK 2025 - Gesamtstadt

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ISEK - Integriertes Stadtentwicklungskonzept - Gesamtstadt
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Download Broschüre ISEK - Stadtteile und vergrößerungsfähige Karten

Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Stadtteile

Otto gestaltet mit!

Bürgerwerkstätten zur Entwicklung der Stadtteile

Was prägt meinen Stadtteil, was macht ihn unverwechselbar und wo liegen die Stärken, die die Stadtentwicklung der nächsten Jahre bestimmen sollen. Diese Fragen wurden mit den Bürgern in den Stadtteilen diskutiert.

Nach der Fertigstellung des gesamtstädtischen Teils des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Magdeburg 2025 (ISEK) im Jahr 2013 stellte die Stadtverwaltung nun ihren Entwurf für die einzelnen Magdeburger Stadtteile zur Diskussion. Wie stellen sich die Stadtteile aus Bürgersicht dar.

Unter Leitung eines Moderators wurde jeder bewohnte Stadtteil einer Analyse unterzogen. Gefragt war dabei die Bürgersicht zu den Stärken und Schwächen des Stadtteils, aber auch Anregungen zu Chancen oder Risiken hinsichtlich einer weiteren positiven Entwicklung. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse wurde gemeinsam der Entwurf des Leitbildes überprüft. Abschließend wurden die aus Bürgersicht wichtigsten Vorhaben bis 2025 im Stadtteil benannt.

Ziel ist es, die für die Bürgerschaft wichtigen Aspekte der Stadtteilbewertung und –Entwicklung im Konzept zu verankern.

Das ISEK auf Stadtteilebene kann keine Stadtteilkonzepte ersetzen, sondern klärt die wichtigsten Grundlagen für vertiefende oder sektorale Planungen und beschreibt einen Entwicklungshorizont bis zum Jahr 2025.

Downloads

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Broschüre ISEK Magdeburg 2025 - Stadtteile
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Kosten- und Finanzierungsübersicht Stadtumbau
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Abwägungsprotokoll Bürgerbeteiligung 2015 ISEK Stadtteile
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Hier finden Sie die Vergrößerungsfähigen Übersichtspläne zu den einzelnen Stadtteilen:

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ISEK - Stadtteile - Alt Olvenstedt
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ISEK - Stadtteile - Alte Neustadt
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ISEK - Stadtteile - Altstadt
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ISEK - Stadtteile - Berliner Chaussee
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ISEK - Stadtteile - Beyendorf-Sohlen
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ISEK - Stadtteile - Brückfeld
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ISEK - Stadtteile - Buckau
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ISEK - Stadtteile - Cracau
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ISEK - Stadtteile - Diesdorf
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ISEK - Stadtteile - Fermersleben
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ISEK - Stadtteile - Herrenkrug
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ISEK - Stadtteile - Hopfengarten
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ISEK - Stadtteile - Kannenstieg
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ISEK - Stadtteile - Leipziger Straße
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ISEK - Stadtteile - Lemsdorf
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ISEK - Stadtteile - Neu Olvenstedt
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ISEK - Stadtteile - Neue Neustadt
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ISEK - Stadtteile - Neustädter Feld
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ISEK - Stadtteile - Nordwest
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ISEK - Stadtteile - Pechau
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ISEK - Stadtteile - Prester
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ISEK - Stadtteile - Randau-Calenberge
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ISEK - Stadtteile - Reform
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ISEK - Stadtteile - Rothensee
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ISEK - Stadtteile - Salbke
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ISEK - Stadtteile - Sudenburg
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ISEK - Stadtteile - Werder
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ISEK - Stadtteile - Westerhüsen
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ISEK - Stadtteile -Stadtfeld Ost
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ISEK - Stadtteile -Stadtfeld West
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Link zur Begleitforschung im Land Sachsen-Anhalt

DOWNLOADS

Download Quartiersvereinbarungen

Download Konzepte

Download Ergebnisse Wettbewerb Zentrumsachse Neu Reform

Wettbewerbsergebnisse Büro IHR FREIRAUMPLANER

Wettbewerbsergebnisse BÜRO LIELA Stadt- und Landschaftsplanung Katrin Schube

Erläuterungen_Liela (PDF, 819 kB)
Bestandsplan_Liela (PDF, 2,6 MB)
Plan 1_Liela (PDF, 2,6 MB)
Plan 2_Liela (PDF, 2,8 MB)
Plan 3_Liela (PDF, 3,2 MB)
Schnitte_Liela (PDF, 1,6 MB)

Wettbewerbsergebnisse Büro STRIPPENTOW

Erläuterungen_Strippentow (PDF, 106 kB)
Plan 1_Strippentow (PDF, 1 MB)
Plan 2_Strippentow (PDF, 761 kB)
Plan 3_Strippentow (PDF, 865 kB)
Plan 4_Strippentow (PDF, 5,2 MB)
Plan 5_Strippentow (PDF, 2,7 MB)
Plan 6_Strippentow (PDF, 1,7 MB)
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Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Zentrenprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Dokument anzeigen: Zentrenprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Zentrenprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
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Stadtteilbearbeiter Stadtplanungsamt

Neustadt (Alte und Neue Neustadt)
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
Reform / Stadtfeld
Sachbearbeiter Städtebauförderung
Sudenburg / Leipziger Straße / Buckauer Insel
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
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Geschäftsstraßenmanagements

Birgit Schmidt / Sebastian Essig
Nicolaiplatz 1
39124 Magdeburg
Franziska Briese / Maria Camila Ruiz Lora
Maxim-Gorki-Straße 16
39108 Magdeburg
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Download Integrierte Handlungskonzepte

Integriertes Handlungskonzept Neustadt

Integriertes Handlungskonzept Stadtfeld

Integriertes Handlungskonzept Sudenburg

Das Integrierte Handlungskonzept Sudenburg befindet sich derzeit in Bearbeitung.
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Download Antragsunterlagen

Aktuelle Ausschreibungen Geschäftsstraßenmanagement

derzeit gibt es keine aktuelle Ausschreibungen
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Programm Die Soziale Stadt

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Flyer Programmbeschreibung Die Soziale Stadt
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Programm Städtebaulicher Denkmalschutz

Teasertext
Förderung von Maßnahmen des städtebaulichen Denkmalschutzes
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Sanierungsgebiete

Sanierungsgebiet Buckau

„Buckau hat durch die Aufnahme in das Städtebau-Förderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt eine große Chance erhalten, sich zu einem Stadtteil mit guten Wohn- und Arbeitsqualitäten zu entwickeln [...] Die Sanierung Buckaus wird viele Jahre dauern und kann ohne das Engagement der Buckauer nicht zum gewünschten Erfolg führen. Es gilt, preiswerten Wohnraum und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, das Wohnumfeld zu verbessern, die Verkehrsverhältnisse zu ordnen, aber auch die vorhandene historische Bebauung zu erhalten.“ Als Kernbereich des Sanierungsgebietes Buckau ist das Territorium zwischen Elbe und Eisenbahntrasse Magdeburg-Halle zu betrachten. Ausgeklammert sind beispielsweise die zum Stadtteil gehörigen Gebiete um den Jahnring, die Buckauer "Insel" und Teile der Porsestraße.

Ansprechpartner

Ansprechpartner

Information und Beratung

Von Anbeginn der Sanierungsmaßnahmen sind die Bürger aktiv in den Prozess einbezogen. Auf Bürgerforen wurden und werden durchzuführende Maßnahmen diskutiert. Darüber hinaus geben als direkte Ansprechpartner für das Sanierungsgebiet Buckau Auskünfte:
 

 
Niederlassung Magdeburg
Frau Katrin Schube
Schönebecker Straße 29/30
39104 Magdeburg

Sprechzeiten nur nach telefonischer Vereinbarung.


Landeshauptstadt Magdeburg
Stadtplanungsamt
An der Steinkuhle 6
39128 Magdeburg
  

Ihre Ansprechpartner:

Stadtplanungsamt
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
An der Steinkuhle 6
39128 Magdeburg
Stadtplanungsamt
Abteilungsleiter Stadterneuerung / Entwicklungsmaßnahme
An der Steinkuhle 6
39128 Magdeburg
Untere Denkmalschutzbehörde
An der Steinkuhle 6
39128 Magdeburg

Sprechzeiten:  
Montag, Donnerstag, Freitag 9 bis 12 Uhr
Dienstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr
Mittwoch keine Sprechzeit
 

Landesverwaltungsamt
Nebenstelle Magdeburg
Referat 306
Frau Busch
Olvenstedter Straße 1-2
39104 Magdeburg
Tel: +49 391 5672300


Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt
Turmschanzenstraße 30
39114 Magdeburg
Tel:  +49 391 5677504
Fax: +49 391 5677509
E-Mail: presse@mlv.sachsen-anhalt.de
Internet: http://www.mlv.sachsen-anhalt.de


Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
Internet: www.bmvbs.de
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weitere Informationen

Sanierungsgebiet Buckau

Ein neues Kapitel beginnt

„Buckau hat durch die Aufnahme in das Städtebau-Förderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt eine große Chance erhalten, sich zu einem Stadtteil mit guten Wohn- und Arbeitsqualitäten zu entwickeln [...] Die Sanierung Buckaus wird viele Jahre dauern und kann ohne das Engagement der Buckauer nicht zum gewünschten Erfolg führen. Es gilt, preiswerten Wohnraum und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, das Wohnumfeld zu verbessern, die Verkehrsverhältnisse zu ordnen, aber auch die vorhandene historische Bebauung zu erhalten.“ (Dr. Polte, Oberbürgermeister, Broschüre 5/1993, Seite 4, Stadtplanungsamt Magdeburg) Als Kernbereich des Sanierungsgebietes Buckau ist das Territorium zwischen Elbe und Eisenbahntrasse Magdeburg-Halle zu betrachten. Ausgeklammert sind beispielsweise die zum Stadtteil gehörigen Gebiete um den Jahnring, die Buckauer "Insel" und Teile der Porsestraße.

Sanierungsziele

Das oberste Ziel der Sanierung lautete zu Beginn der Sanierung Verbesserung der Wohnsituation durch Objektsanierung und Ojektmodernisierung. Sonderformen für behinderte und alte Menschen sollten Berücksichtigung finden. Vorhandene Baulücken sollten geschlossen und Brachflächen den jeweiligen Begebenheiten entsprechend sinnvoll genutzt werden. Zugunsten Jugendlicher sollten öffentliche Einrichtungen geschaffen werden. Das charakteristische Stadtteilbild sollte erhalten bleiben. Da das Anfang der 90er Jahre prognostizierte Wirtschaftswachstum in Magdeburg nicht realisiert wurde, blieb nicht nur der zu erwartende Einwohnerzustrom aus, es kam zu erheblichen Bevölkerungsabwanderungen. Am 31.12.2000 verzeichnete Magdeburg nur noch eine Einwohnerzahl von 231.373, das sind 17% Einwohner weniger als 1990. Der permanente Wohnungsmangel verkehrte sich in einen Wohnungsleerstand. Um den negativen Auswirkungen entgegenzutreten, die sich aus diesem kommunalen, sozialen und wirtschaftlichen Problem ergeben, wurde von der Landeshauptstadt Magdeburg im Dezember 2001 ein „Stadtumbaukonzept“ vorgelegt, in dem es u. a. heißt: „Der Südosten Magdeburgs mit den Stadtteilen Buckau, Fermersleben, Salbke und Westerhüsen stellt ein Problemgebiet dar, da er weitestgehend durch Bevölkerungsverluste gekennzeichnet ist. Einzig Buckau hatte im Jahr 1999 einen Zuwachs an Einwohnern zu verzeichnen. Auch in Bezug auf die Altersstruktur ist Buckau mit seinem überdurchschnittlichen Anteil an Kindern und Jugendlichen auffällig." (Stadtumbaukonzept, S.17) Dennoch weist der Südosten Magdeburgs „die höchsten Leerstandsquoten auf... In diesen Stadtteilen befinden sich 12,5% aller leerstehenden Wohnungen... Der Schwerpunkt der Wohnungsleerstände liegt dabei in den unsanierten Altbauten... So befinden sich in Buckau 3% aller Wohnungen in unsanierten Altbauten... Konzeptionell müssen Überlegungen erfolgen, die sich mit diesen Beständen auseinandersetzen. Problematisch ist, dass der Großteil der Altbaubestände in privatem Eigentum ist.“ (Stadtumbaukonzept, S. 33) Dieses private Eigentum ist oftmals restitutionsbehaftet, d. h. dass die Eigentumsfrage der Gebäude nicht geklärt ist. Das Stadtumbaukonzept deklariert das Sanierungsgebiet Buckau zum „Umstrukturierungsgebiet mit vorrangiger Priorität... Innerhalb der im Zielkonzept als Schrumpfungsgebiete und Umstrukturierungsgebiete... festgelegten Gebiete werden Kernbereiche abgegrenzt. Innerhalb dieser kann weiterhin die Bestandsmodernisierung und -sanierung mit öffentlichen Geldern gefördert werden." (Stadtumbaukonzept, S. 48) Saniert werden private Gebäude, Gemeinbedarfs- sowie Folgeeinrichtungen, Straßen, Plätze, Grünflächen und Brücken. Denkmalgeschützten Objekten wird besonderes Augenmerk beigemessen. Zur Erhöhung der Wohnqualität wird der zu Buckau gehörende Elbabschnitt den Charakter eines Naherholungsgebietes erhalten. Entlang des Elbufers wird u. a. ein Wander-/Radweg angelegt. Der alte Sülzehafen wird einer neuen Bestimmung übergeben.

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Sanierungsgebiet Buckauer Insel

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Satzung Sanierungsgebiet "Buckauer Insel"
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Sanierungsgebiet Fermersleben / Salbke Nord

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Satzung Sanierungsgebiet "Fermersleben / Salbke Nord"
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Sanierungsgebiet Teilbereich Ortslage Salbke


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Satzung Sanierungsgebiet "Teilbereich Ortslage Salbke"
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Sanierungsgebiet Sudenburg Nord

Als Stadtteilzentrum mit Nahversorgungs- und vielen zusätzlichen gewerblichen Angeboten lebt die Zentrumsachse Halberstädter Straße vor allem von der unmittelbaren Bewohnerschaft. Die vorhandene Kaufkraft ist trotz gestiegener Einwohnerzahlen derzeit relativ schwach. Eine altersmäßig und sozial ausgewogene Bevölkerungsstruktur würde sich sti­mulierend und stabilisierend auf die Angebotsbreite und die Qualität des Einzelhandels sowie die gewerbli­chen Angebote im gesamten Stadtteil auswirken. Das setzt voraus, dass sich in Sudenburg mehr einkommensstärkere Einwohner ansiedeln, denen ein attraktives Wohnraumangebot sowie ein intaktes Wohnumfeld zur Verfügung stehen. Die Wechselwirkung zwischen der Qualität des Wohnstandortes und der Entwicklung des Stadtteilzentrums ist für Sudenburg zukunftsbestimmend.

Mit dem Beschluss des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg vom 25.06.2015 wurde ein Teilbereich von Sudenburg zum Untersuchungsgebiet im Sinne des § 142 Abs. 1 i. V. m. § 141 Abs. 3 Satz 1 BauGB erklärt und damit die Durchführung vorbereitender Untersuchungen eingeleitet, um Beurteilungsgrundlagen über die Notwendigkeit der Sanierung zu gewinnen.

Diese Untersuchung bestätigte die zuvor aufgestellte These, dass ein qualifizierter städtebaulicher Handlungsbedarf vorrangig hinsichtlich der baulichen Beschaffenheit der Gebäude besteht. Im Rahmen einer Leerstandserfassung wurde eine Leerstandsquote von 19,2% (Stand vom Oktober 2015) ermittelt, die erheblich über der der Gesamtstadt (11,0%) lag. Der Leerstand zum Untersuchungszeitpunkt von 613 Wohneinheiten resultiert in erster Linie aus der Zahl der unsanierten Gebäude, welche teilweise über Jahre hinweg nicht gesichert wurden und deren Verfall in dieser Zeit fortschreiten konnte.

Als vorrangiges Sanierungsziel wurde deshalb die Behebung der als Substanzschwächen ermittelten städtebaulichen Missstände definiert. Im Vordergrund steht dabei die Objektsanierung zur Behebung von Mängeln, die eine bestimmungsgemäße Nutzung der Gebäude beeinträchtigen oder das Straßen- und Ortsbild erheblich negativ beeinflussen.

Auf der Grundlage der Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchung fasste der Stadtrat am 17.03.2016 den Beschluss Nr. 831-025(VI)16, das Gebiet in den Grenzen des Voruntersuchungsgebietes mit einer Satzung zum Sanierungsgebiet im vereinfachten Verfahren zu erklären. Die damit verbundene steuerliche Begünstigung soll den Eigentümern einen finanziellen Anreiz für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen bieten, um die Attraktivität des Gebietes zu wahren und zu erhöhen.

Ansprechpartner

Für die Vorbereitung der Modernisierungsverträge und für Auskünfte zur sanierungsrechtlichen Genehmigung stehen Ihnen im Stadtplanungsamt folgende Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung:

Stadtplanungsamt
Sachbearbeiterin Städtebauförderung
An der Steinkuhle 6
39128 Magdeburg

Sprechzeiten (nach telefonischer Voranmeldung):

Montag, Donnerstag, Freitag     9.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag                                   9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.30 Uhr

Mittwoch                                   keine Sprechstunde

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Lageplan des Satzungsgebietes

Mit dem Stadtratsbeschluss Nr. 831-025(VI)16 vom 17.03.2016 wurde das Gebiet in den Grenzen des Voruntersuchungsgebietes zum Sanierungsgebiet im vereinfachten Verfahren erklärt. Das Satzungsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 38 ha. Die Satzung wurde im Amtsblatt der Landeshauptstadt Magdeburg Nr. 10 vom 15. April 2016 bekannt gemacht.

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Geltungsbereich der Satzung
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Sanierungsrechtliche Genehmigung nach § 145 BauGB im Sanierungsgebiet "Sudenburg Nord"

Mit Rechtskraft der veröffentlichten Sanierungssatzung gilt für im Sanierungsgebiet gelegene Vorhaben eine zusätzliche Genehmigungspflicht, die in §§ 144 und 145 des Baugesetzbuches (BauGB) geregelt ist.
Nach § 4 der Sanierungssatzung für das Sanierungsgebiet "Sudenburg Nord" ist die Genehmigungspflicht von Vorhaben und Rechtsvorgängen nach § 144 (2) BauGB ausgeschlossen. Keiner Genehmigung bedürfen damit:
  • Grundstücksverkäufe sowie die Bestellung und Veräußerung von Erbbaurechten
  • die Bestellung eines das Grundstück belastenden Rechts, wie z.B. Grundpfandrechte und Dienstbarkeiten
  • schuldrechtliche Verträge, durch die eine Verpflichtung zu einem der vorgenannten Rechtsgeschäfte begründet wird
  • die Begründung, Änderung oder Aufhebung einer Baulast
  • die Teilung eines Grundstücks.
Für folgende Vorgänge ist dagegen vor Maßnahmebeginn eine Genehmigung erforderlich:
  • Errichtung, Änderung, Nutzungsänderung oder Beseitigung baulicher Anlagen
  • erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen bauaufsichtlich nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig sind
  • schuldrechtliche Vereinbarungen über den Gebrauch oder die Nutzung auf bestimmte Zeit über mehr als ein Jahr (Mietverträge, Nutzungsverträge, Pachtverträge).

Die Genehmigung darf nur versagt werden, wenn Grund zur Annahme besteht, dass das Vorhaben, der Rechtsvorgang einschließlich der Teilung eines Grundstücks oder die damit erkennbar bezweckte Nutzung die Durchführung der Sanierung unmöglich machen oder wesentlich erschweren oder den Zielen und Zwecken der Sanierung zuwiderlaufen würde.

Ist für das Vorhaben eine baurechtliche Genehmigung oder an ihrer Stelle eine baurechtliche Zustimmung erforderlich, beteiligt das Bauordnungsamt das Stadtplanungsamt im Rahmen der Herstellung des gemeindlichen Einvernehmens. Die Baugenehmigung bzw. die baurechtliche Zustimmung des Bauordnungsamtes umfasst dann gleichzeitig die Entscheidung über die sanierungsrechtliche Genehmigung nach § 145 BauGB.

In allen anderen Fällen ist die sanierungsrechtliche Genehmigung beim Stadtplanungsamt zu beantragen. Mit dem Antragsformular sind die darin genannten Unterlagen einzureichen.

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Antrag auf Erteilung einer sanierungsrechtlichen Genehmigung nach § 145 BauGB
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Modernisierungsvertrag

Wenn Sie als Eigentümer von im Sanierungsgebiet gelegenen Immobilien beabsichtigen, Steuerbegünstigungen für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen, müssen Sie vor Beginn der Arbeiten mit der Landeshauptstadt Magdeburg einen Modernisierungsvertrag abschließen.

In diesem Vertrag verpflichtet sich der Eigentümer zur Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne von § 177 BauGB bzw. von Maßnahmen, die der Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung eines Gebäudes dienen, das wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Bedeutung erhalten bleiben soll.

Nach Abschluss der Modernisierungsmaßnahme weist der Eigentümer gegenüber der Stadt die tatsächlich entstandenen Kosten nach. Auf Antrag stellt die Stadt nach Durchführung der Gesamtsanierung eine Bescheinigung nach § 7h, 10f bzw. 11a des Einkommensteuergesetzes aus. Das Finanzamt entscheidet auf der Grundlage des Bescheides über die Höhe der nach § 7h, 10f bzw. 11a des EStG anrechenbaren Kosten.
Zu den Regelungen des Einkommensteuergesetzes (EStG) und der Bescheinigungsrichtlinie (BeschRiLiEStG) berät Sie Ihr Steuerberater.
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Erhaltungssatzungen

Erhaltungssatzungsgebiet «Domplatz / Südliches Stadtzentrum«

Erhaltungssatzungsgebiet "Südliches Stadtzentrum"

Das Südliche Stadtzentrum umfasst nahezu alle Bauwerke der Innenstadt Magdeburgs, die die Zerstörungen des II. Weltkrieges überstanden haben. Während der ehemals überwiegend vom Barock geprägte Teil der Altstadt fast vollständig unterging, blieb der gründerzeitliche Südteil einschließlich des Domes und Domplatzes sowie des Klosters Unser Lieben Frauen erhalten. Glücklicherweise bewahrte das Quartier auch zu DDR-Zeiten seinen eigenständigen Charakter.

 
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Dieser Ausgangslage entsprechend kommt daher dem Südlichen Stadtzentrum heute eine herausgehobene Rolle zur Identitätsstiftung für Magdeburg zu.

Gegenwärtig muss und wird alles getan werden, um die Eigenheiten dieses Gebietes stärker auszuprägen und einen spannungsvollen Kontrast zu den übrigen, von Nachkriegsbebauung geprägten, Teilen des Stadtzentrums zu betonen.

Dies alles hat viel mit Städtebau und Denkmalschutz zu tun, denn seine Einmaligkeit und seinen Charme bezieht das Südliche Stadtzentrum aus der Bewahrung und Wiederherstellung der für die gründerzeitliche Stadtentwicklung charakteristischen geschlossenen Straßenräume, aus deren fein abgestufter Hierarchie und nicht zuletzt natürlich aus dem Reichtum historisierenden Fassadenschmucks und der ideenreichen und standortbezogenen Baukörpergestaltung. Auch die mit moderner Architektur geschlossenen Baulücken fügen sich auf eigenständige, aber harmonische Art in die vorhandenen Ensembles ein.

Die wichtigste rechtliche Grundlage für das Bauen im Südlichen Stadtzentrum und am Domplatz ist die Erhaltungssatzung ”Domplatz / Südliches Stadtzentrum” nach § 172 (1) Nr. 1 BauGB. Der Beschluss zur Aufstellung dieser Erhaltungssatzung fasste die Stadtverordnetenversammlung bereits im Februar 1991. In ihrer ersten Gebietsabgrenzung trat sie im März 1993 in Kraft. In den Jahren 1997 und 1998 folgten Erweiterungen um den Bereich des Kavalier Scharnhorst sowie das Quartier um die Kirche St. Sebastian. Heute umfasst das Erhaltungssatzungsgebiet mit ca. 73,6 ha etwa ein Fünftel der Fläche der Altstadt Magdeburgs.

Das Südliche Stadtzentrum und der Bereich um den Dom und das Kloster Unser Lieben Frauen sind durch eine außergewöhnlich hohe Dichte an einzelnen Baudenkmalen gekennzeichnet. Dazu kommt ein ausgedehntes und weitgehend zusammenhängendes System von Straßen und Freiräumen, das als Denkmalbereich eingestuft ist, sowie das archäologische Flächendenkmal um den Dom und das Kloster.

Mit dem Förderprogramm ”Städtebaulicher Denkmalschutz”, das als Sonderprogramm seit 1991 in den neuen Bundesländern auf die Sicherung und Erhaltung der in Struktur und Substanz gefährdeten historischen Stadträume ausgerichtet ist, haben Bund und Länder den Kommunen einen finanziellen Rahmen zur Verfügung gestellt, der erst den Erhalt der Vielzahl historischer Stadtgrundrisse und städtebaulicher Ensembles ermöglicht.

In Magdeburg können diese Mittel innerhalb der Grenzen des Erhaltungssatzungsgebietes die Kommune selber als auch privaten Eigentümern beantragen. Grundsätzlich werden dabei folgende Maßnahmen gefördert werden:

  • Erhaltung und Umgestaltung von Straßen, Plätzen und Grünanlagen, die von geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung sind.
  • Instandsetzungsmaßnahmen an Gebäuden, die Baudenkmale sind oder an deren Erhaltung zur Bewahrung des denkmalwerten Erscheinungsbildes des Gesamtensembles ein öffentliches Interesse besteht.

Als wesentlicher Teil des Programmes Städtebaulicher Denkmalschutz im Südlichen Stadtzentrum wurde im Zeitraum von 1991 bis 1997 die Hegelstraße, ursprünglich ”Augustastraße”, neu nach historischem Vorbild gestaltet. Nach vorheriger Ausführung einer vollständigen medientechnischen Erneuerung durch die zuständigen Netzbetreiber wurden die Erneuerung der Fahrbahn, der Rad- und Gehwege, die Neugestaltung der charakteristischen Vorgärten, die komplette Verjüngung der Alleebepflanzung sowie Aufstellung historischer Straßenleuchten und Wasserpumpen durch die Landeshauptstadt Magdeburg vollzogen. Auf diese Weise erstand ein Straßenraum wieder, der die Großzügigkeit und Noblesse der früheren Augustastraße sehr gut wiedergibt.

Der Hasselbachplatz ist stadtstruktureller Mittelpunkt des Südlichen Stadtzentrums und südlicher Endpunkt der historisch gewachsenen Stadtachse, des Breiten Weges. Zugleich bündelt er die Verkehrsströme der südlichen Innenstadt und verteilt sie neu. Zu der wichtigsten und schwierigsten Aufgabe bei der Umgestaltung des Hasselbachplatzes gehörte, etwas von der ursprünglichen Einheit unterschiedlicher Aufgaben und Bestimmungen herzustellen:

  • dem Verkehr seine Dominanz zu nehmen, ohne ihn zu behindern
  • dem Platzraum wieder die Würde und den Charakter zu geben, die ihm stadtstrukturell zukommt.

Die umgesetzte Planung dokumentiert das Bestreben, Hasselbachplatz und Breiten Weg zu einer gestalterischen Einheit zusammenzuführen. Das wird sowohl durch die zielgerichteten Baumpflanzungen und die einheitliche Wahl der Oberflächenmaterialien erreicht. Insbesondere wurde Wert darauf gelegt, nach Möglichkeit Materialien und Ausstattungsgegenstände nach entstehungszeitlichen Vorbildern zu verwenden.

An einem Großteil der Wohn- und Geschäftshäuser im Südlichen Stadtzentrum sind seit 1991 bauliche Maßnahmen durchgeführt worden. Sie reichen von der einfachen Instandhaltung oder Instandsetzung der Gebäudesubstanz über Modernisierungsmaßnahmen in Wohnungen und Geschäftsräumen bis zur kompletten Sanierung und originalgetreuen Rekonstruktion von Fassaden und Gebäudeteilen. Dabei steht immer der Ausgleich zwischen den neuzeitlichen Funktionen und den stadtgestalterischen und denkmalpflegerischen Erfordernissen und Ansprüchen im Vordergrund der Art und Weise der baulichen Maßnahmen. Städtisches Wohnen, Arbeiten und Leben zieht so Zug um Zug wieder ein. Der Umbau von zwei Quartiersblöcken zu Passagen mit individuellen Einzelhandelsgeschäften und Gaststätten unterstreicht den eigenständigen Charakter des Bereiches rund um den Hasselbachplatz gegenüber dem modernen Stadtzentrum am Alten Markt und der Ernst-Reuter-Allee. Vor allen Dingen die hohe Dichte der gastronomischen Stätten unterschiedlichster Art belebt nicht nur in den Abendstunden den Hasselbachplatz.

Das Hauptgewicht des städtebaulichen Denkmalschutzes im Zeitraum bis 2005, dem Jubiläumsjahr der Landeshauptstadt Magdeburg, wird seit zwei Jahren auf das Domumfeld gelegt. Als erstes Objekt setzte ab dem Sommer 2001 die Adaption der ottonischen Kaiserpfalz in der Südostecke des Domplatzes sichtbare Zeichen der Um- und Neugestaltung des Domplatzes. Durch den abgeschlossenen Abriss alter Plattenbauten und den begonnenen Neubau auf der Westseite des Domplatzes für zwei Großbauvorhaben haben sich die Rahmenbedingungen für die Gestaltung des Domplatzes wesentlich zum positiven verändert. Stehen auf der Westseite künftig moderne Gebäudekomplexe, wird der Domplatz auf seinen drei anderen Seiten auch künftig von sanierten Gebäuden mit historischer Authentizität geprägt.

Zum erweiterten Domumfeld sind auch der Möllenvogteigarten und der Fürstenwall zu rechnen. Aus der mittelalterlichen Stadtbefestigung der Stadtmauer mit ihren imposanten Wehrtürmen formte Fürst Leopold von Anhalt-Dessau zu Beginn des 18. Jahrhunderts mit dem Fürstenwall die erste Promenade für das städtische Bürgertum in Deutschland. Die bereits abgeschlossenen Maßnahmen zur Neugestaltung der Promenade auf dem Fürstenwall und die begonnenen Sanierungsmaßnahmen an den verbliebenen 2 Wehrtürmen haben ein gärtnerisches Kleinod von historischer Bedeutung wiederentstehen lassen. Auch im Bereich des Möllenvogteigartens wird Mosaikstein für Mosaikstein eine Gartenanlage aus dem Mittelalter wiederentdeckt und zu neuem Leben erweckt.

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Erhaltungssatzung Alte Neustadt

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Erhaltungssatzung Alte Neustadt
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Erhaltungssatzung Cracau

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Erhaltungssatzung Cracau
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Erhaltungssatzung Curie-Siedlung

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Erhaltungssatzung Curie-Siedlung
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Erhaltungssatzung Fermersleben

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Erhaltungssatzung Fermersleben
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Erhaltungssatzung Leipziger Straße

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Erhaltungssatzung Neue Neustadt

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Erhaltungssatzung Otto-Richter-Straße

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Erhaltungssatzung Otto-Richter-Straße
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Erhaltungssatzung Salbke

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Erhaltungssatzung Salbke
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Erhaltungssatzung Siedlung Reform

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Erhaltungssatzung Stadtfeld Ost

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Erhaltungssatzung Stadtfeld West

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Erhaltungssatzung Sudenburg

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Erhaltungssatzung Werder

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Erhaltungssatzung Werder
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Erhaltungssatzung Westerhüsen

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EFRE-Projekte 2014-2020

EFRE Förderperiode 2014-2020


Signet-Paar "Hier investiert Europa"

Die Aufgabe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist es, durch die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der Europäischen Union zu stärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, legt der EFRE-Fonds einen Fokus auf den Klimaschutz, insbesondere auf die Verringerung der CO2-Emissionen.

Vor allem in den Städten bestehen hohe Energie- und CO2-Reduktionspotentiale. Die vergleichsweise hohen CO2-Emissionen pro Kopf in Sachsen-Anhalt weisen auf einen besonderen Handlungsbedarf hin. Deshalb ist es Ziel, Städte beim nachhaltigen Umbau hin zu einer klimafreundlichen, energie- und ressourcenschonenden Stadt zu unterstützen. Gleichzeitig wird hierdurch ein Beitrag zur Erreichung der Ziele der EU-2020-Strategie geleistet.

EFRE-Konzept der Landeshauptstadt Magdeburg

Entsprechend den im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Magdeburg 2025 bereits verankerten Zielen für eine Entwicklung hin zu einer klimafreundlichen, energie- und ressourcenschonenden Kommune, erarbeitete sich die Landeshauptstadt Magdeburg 2016 ein EFRE-Konzept mit einem Paket an Maßnahmen, das im Rahmen der EFRE-Förderung bis 2020 umgesetzt werden soll. Das Maßnahmenpaket gliedert sich in verschiedene Themen

  • Vorhaben mit direkter CO2-Minimierung durch Gebäudesanierungen oder Erneuerung der Straßenbeleuchtung
  • Projekte zur Steigerung der Attraktivität und Akzeptanz des Radfahrens und Zufußgehens
  • Stärkung der Attraktivität der Städte durch bauliche und funktionale Anpassung der Infrastruktur

Viele der Maßnahmen sind geeignet, gleich mehrere Teilziele des Operationellen Programms bzw. des ISEK's zu verfolgen.

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Fördermaßnahmen

Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Magdeburg - Gesamtstadt

Die Landeshauptstadt Magdeburg möchte ihr "Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) 2025" aus dem Jahr 2013 fortschreiben. Für die Fortschreibung gibt es drei zentrale Anlässe.

  • Die Planungsperspektive des ISEK Magdeburg soll von 2025 auf 2030+ verlängert werden. Damit folgt die Landeshauptstadt den aktuellen Empfehlungen von Bund und Land und passt ihre Vorhabenplanung dem Zeithorizont beispielsweise der Prognosen des Statistischen Landesamtes an.
  • Die Analysen, Sachstände und Zielsetzungen sollen aktualisiert werden. Viele der Datengrundlagen im ISEK, auf denen Zielsetzungen basieren, haben das Basisjahr 2010 oder 2011. Sie sind entsprechend überholungsbedürftig.
  • Die inhaltlichen Ansprüche an ein ISEK haben sich weiter entwickelt. Ein größeres Gewicht soll neben den Themen soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung und Barrierefreiheit insbesondere das Thema Klimaschutz erhalten. Dazu sollen vertiefende Ausführungen der Umwelt- und Klimaschutzbelange sowie deren inhaltliche Konkretisierung mit hinreichenden Ausführungen zu CO2- und Energieeffizienz aufgenommen werden. Externe Kompetenzen (z. B. Wirtschafts- und Sozialpartner, Bürger) sollen dazu aktiv einbezogen werden. Ziel ist die konzeptionelle Analyse und Ausarbeitung von Projekten, deren verbindendes Element der behutsame ökologische Umbau der Städte hin zu einer klimafreundlichen, energie- und ressourcensparenden sowie kompakteren Stadt ist.

Im Ergebnis soll das Konzept einen langfristig gültigen und konsensorientierten Rahmen der zukünftigen Entwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg bilden. Es soll der Kommunalpolitik Orientierung geben und als Entscheidungshilfe dienen, innerhalb der Verwaltung Basis der ressourcenübergreifenden Zusammenarbeit sein und für Bürgerinnen und Bürger wie Investoren das Maß an Transparenz gegenüber kommunalen Entscheidungen erhöhen.

Die Fortschreibung stellt einen Beitrag insbesondere zu dem spezifischen Ziel 9 "Anpassung städtischer Strukturen an Erfordernisse der Energieeinsparung und des Klimaschutzes" des EFRE-Programms dar. Die EU und das Land Sachsen-Anhalt unterstützen die Fortschreibung über das OP EFRE 2014-2020 mit einer Förderung.

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 15.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (11.850,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit bis zu je 7 v. H. (2.100,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (1.050,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Leipziger Straße: Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Ackerstraße und Helmholtzstraße

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 79.750,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (63.002,50 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (11.165,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (5.582,50 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg-Neu Olvenstedt: Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Gneisenauring, Olvenstedter Scheid und Gerstengrund

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 181.600,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (143.464,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (25.424,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (12.712,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Neustadt: Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Ansbacher Straße

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 16.500,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (13.035,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (2.310,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (1.155,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Neustadt: Neubau Lärmschutzwand Magdeburger Ring

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 763.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (602.770,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (106.820,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (53.410,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Reform: Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Lilienweg, Resedaweg, Narzissenweg, Schlehenweg, Holunderweg und Tulpenweg

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 196.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (154.840,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (27.440,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (13.720,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Stadtfeld: Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Emdener Weg (1. BA), Spechtweg, Kleiberweg und Kranichweg

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 110.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (86.900,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (15.400,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (7.700,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Sudenburg: Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Astonstraße, Schule Astonstraße und Ernst-Toller-Straße

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 110.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (86.900,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (15.400,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (7.700,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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Magdeburg - Südost: Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Friedhofstraße, Gröninger Straße und Thieberg

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 66.000,00 EUR gewährt.
Die Förderhöhe aus Mitteln des EFRE-Fonds beträgt 79 v. H. (52.140,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost (Programmteil Aufwertung) mit zusammen bis zu 14 v. H. (9.240,00 EUR) an den zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Eigenanteil der Stadt als Zuwendungsempfänger beträgt mindestens 7 v. H. (4.620,00 EUR) der zuwendungsfähigen Ausgaben.

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