Magdeburger Stadtschreiber
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Magdeburger Stadtschreiber-Stipendium

Die Landeshauptstadt Magdeburg vergibt seit dem Jahr 2013 jährlich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein Stadtschreiberstipendium. Voraussetzung ist, dass er oder sie vom 1. März bis 30. September in Magdeburg lebt und arbeitet. Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich 1.200 Euro. Eine mietkostenfreie Wohnung stellt die Stadtverwaltung zur Verfügung.

Aufgeschlagenes Buch in der Bibliothek auf Bücherstapel © Fotolia - Kara
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© Fotolia - Kara

Stadtschreiberstipendium 2021 - Bewerbungen sind bis zum 15. Juni 2020 möglich

 Wer folgt Stadtschreiber Jörg Menke-Peitzmeyer im Amt? Für die Folgezeit ab März 2021 können sich deutschsprachige Autor*innen ab sofort bis 15. Juni 2020 bewerben. Die Staatsangehörigkeit spielt dabei keine Rolle. Freude und Interesse an städtischer Kultur sowie eine Anteilnahme an der Kunst- Kulturszene Magdeburgs werden erwartet. Voraussetzung ist eine nachweisbare, nicht im Eigenverlag herausgegebene Publikation.

Den kompletten Ausschreibungstext finden Sie hier.          

Stadtschreiber 2020 - Jörg Menke-Peitzmeyer

Stadtschreiber 2020 - Jörg Menke-Peitzmeyer 

 Der Künstler zählt zu den bekanntesten Kinder- und Jugendautor*innen und wurde bereits mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. Das Stipendium ist mit 8.400 Euro dotiert.

Einer der bekanntesten Kinder- und Jugendtheater-Autor*innen

Die Jury unter Vorsitz des Kulturbeigeordneten Prof. Dr. Matthias Puhle hatte Jörg Menke-Peitzmeyers Bewerbung aus einer Vielzahl eingereichter Vorschläge ausgewählt. Der in Anröchte geborene und jetzt in Berlin lebende Literat ist Autor von fast dreißig Theaterstücken und zwei Romanen. Ein Schwerpunkt seines literarischen Schaffens ist das Kinder- und Jugendtheater.

Zu seinen beruflichen Stationen zählen unter anderem:

  • Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule Essen (1986-1990)
  • anschließend Schauspieler u.a. am Staatstheater Mainz, Stadttheater Gießen, Schlossparktheater Berlin, Theater der Altmark Stendal
  • Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (1998-2003)

Während seiner Stationen erhielt er eine Vielzahl an Stipendien und Preise. Unter anderem gewann er 2016 gewann er den Deutschen Jugendtheaterpreis.

Gesellschaftspolitische Themen und Fußball

Jörg Menke-Peitzmeyers Werke thematisieren oftmals aktuelle gesellschaftspolitische Dinge wie Essstörungen, Jugendarmut oder Mobbing. Aber auch seine Affinität zum Fußball findet sich in einer Vielzahl seiner Arbeiten wieder. So auch in der Konzeption seines neuen Stücks, das den Arbeitstitel „Sparwasser“ trägt. Die Handlung des Stücks spielt im Jahre 1974 und erzählt eine Art umgekehrte Republikflucht. Ein Junge, beheimatet im Westen, möchte in den Osten reisen, um dort sein großes Idol Jürgen Sparwasser kennenzulernen.

Nachdem die Jury Jörg Menke-Peitzmeyer zum 8. Magdeburger Stadtschreiber gewählt hatte, nahm dieser im November das Amt an. Sein Arbeitsaufenthalt in Magdeburg begann am 1. März und endet am 30. September 2020.

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Termine von und mit dem Stadtschreiber

Termine von und mit Jörg Menke Peitzmeyer in Magdeburg

2. Juni 2020 – Offener Kanal, 15 Uhr: Gespräch über das Stadtschreiber-Leben in Magdeburg

26. Mai 2020 – Friseurmuseum: Gespräch zwischen Jörg Menke-Peitzmeyer und Barbara Psoch, Leiterin des Friseurmuseums

16. Mai 2020 – Café Central: Digitale Lesung „Billy the beast“

12. März 2020 –  Festung Mark: "Magdeburg liest trotzdem“

11. März 2020 – Forum Gestaltung: Antrittslesung

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Das Magdeburger Stadtschreiberstipendium

Das Magdeburger Stadtschreiberstipendium

Das Magdeburger Stadtschreiberstipendium wurde erstmalig 2012 im Zuge der Bewerbung Magdeburgs um den Titel "Kulturhauptstadt 2020" eingerichtet und im Jahr darauf erstmals vergeben. Es dient hauptsächlich der Unterstützung des schriftstellerischen Schaffens des Stadtschreibers / der Stadtschreiberin.
Die Landeshauptstadt erwartet darüber hinaus, dass der / die Stadtschreiber*in die Stipendiatenzeit weitgehend in Magdeburg verbringt und mit seinen / ihren künstlerischen Mitteln Geschichte und Gegenwart der Stadt reflektiert. Er / sie sollte sich gern mit dem urbanen Leben und den literarisch-kulturpolitischen sowie künstlerischen Traditionen der Stadt befassen, sich in laufende Prozesse einmischen und die individuelle „Außensicht“ in einem literarischen oder literarisch-publizistischen Beitrag öffentlich machen und zur Diskussion stellen, um die Kommunikation in der Stadt weiter zu befördern und anzuregen.

Das Stipendium wird für Wortkünstlerinnen und -künstler wie Autoren, Publizisten, schriftstellerisch tätige Künstlerinnen bzw. Künstler ausgeschrieben, die bereits eine selbstständige, nicht im Eigenverlag herausgegebene Publikation vorweisen können.

Der / die Stipendiat*in sollte außerdem bereit sein, neben dem Textbeitrag bzw. mit dem entstandenen Textbeitrag mindestens eine Vorstellungs- bzw. Antrittslesung aus eigenen Texten, zwei bis drei Schullesungen sowie eine Abschlusslesung im September während der Magdeburger Literaturwochen durchzuführen.

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Stadtschreiberblog

Neuigkeiten aus dem literarischem Wirken unserer Stadtschreiber gibt es hier im Stadtschreiberblog.
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Bisherige Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber

zuletzt aktualisiert am 27.05.2020