Örtliches Teilhabemanagement
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Örtliches Teilhabemanagement

Teilhabemanagement

Das Projekt "Magdeburg wird inklusiv - Wir sind dabei" ist Bestandteil des landesweiten Programmes "Örtliches Teilhabemanagement" und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.


ESF Fond Sachen-Anhalt


*** Corona-Pandemie ***
Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage sind persönliche Termine derzeit nicht möglich. Sie erreichen uns weiterhin per Telefon, E-Mail (teilhaben@stadt.magdeburg.de) oder Schnellkontakt-Formular.



Die Landeshauptstadt Magdeburg überprüft und aktualisiert ihren Aktionsplan zur Umsetzung der "UN - Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen".

Dafür bildet das Projekt "Magdeburg wird inklusiv - Wir sind dabei" den Rahmen zur Förderung eines örtlichen Teilhabemanagements.

Koordiniert wird das Projekt durch die Stabsstelle für Jugendhilfe-, Sozial- und Gesundheitsplanung der Landeshauptstadt Magdeburg. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt durch eine finanzielle Förderung aus ESF- und Landesmitteln das Projekt. 

Leitgedanke ist - Menschen mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen dabei zu unterstützen, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Insbesondere das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen steht dabei im Mittelpunkt. Es gilt, vorhandene Teilhabebarrieren bzw. Defizite in Magdeburg zu ermitteln und im Anschluss Maßnahmen zur Überwindung dieser zu formulieren.
Die Unterstützung der Betroffenen bei der Nutzung ihrer individuellen Ressourcen bzw. die ihres sozialen Umfelds ist hierbei ebenso von zentraler Bedeutung.

Im Projekt wird stets auf die Zusammenarbeit mit bestehenden Gremien, dem Behindertenbeauftragten, Trägern und Betroffenen gesetzt.

Die Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt ist zunächst vom 01.02.2018 bis 31.12.2020 festgelegt.

 Fördergrundlage der Finanzierung ist die: „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen durch die Entwicklung eines örtlichen Teilhabemanagements aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Landes Sachsen-Anhalt“ [MBl. LSA. 2016, 331, zuletzt geändert durch Erl. des MS vom 17.12.2018 (MBl. LSA 2019, S. 14)].


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öTHM Flyer
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Umfrage 2020

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung. Derzeit arbeiten wir an der Auswertung der Befragung.
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Aufgaben

  • örtliche Teilhabebarrieren und Teilhabedefizite feststellen
  • Vorschläge für Maßnahmen zur Überwindung der festgestellten Teilhabebarrieren und Teilhabedefizite unterbreiten und die Umsetzung dieser Maßnahmen begleiten
  • auf der Grundlage der ermittelten Teilhabebarrieren und Teilhabedefizite neben konkreten Maßnahmen auch die Erstellung von umfassenden örtlichen Aktionsplänen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention anregen und bei der Erstellung und der Umsetzung von örtlichen Aktionsplänen mitwirken
  • individuell und fallbezogen zur Nutzung der eigenen Ressourcen und der Ressourcen des sozialen Umfelds anregen
  • die Möglichkeiten der Teilhabe an den allgemeinen Strukturen in allen Lebensbereichen aufzeigen und erschließen helfen
  • an der individuellen Teilhabeplanung in der Kommune mitwirken
  • Maßnahmen der örtlichen Öffentlichkeitsarbeit anregen, konzipieren und durchführen und somit zur Bewusstseinsbildung im Sinne der Inklusion und der UN-Behindertenrechtskonvention beitragen

Magdeburger Aktivitäten:

  • Fortschreibung des Magdeburger Aktions- bzw. Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen
  • Einrichtung einer zentralen Ansprechstelle der Kommune für den Bereich der Inklusion
  • Netzwerkarbeit
  • Sensibilisierung der Verwaltung sowie der Öffentlichkeit
  • Zur Bewusstseinsbildung in Magdeburg im Sinne der Inklusion und der UN-Behindertenrechtskonventionen beitragen
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Aktuelles

Soforthilfeprogramm der -Aktion Mensch-

Mit der Corona-Soforthilfe werden Organisationen und Vereine unterstützt, die sich um die akuten Problemfelder „Assistenz und Begleitung“ sowie „Lebensmittelversorgung” kümmern. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

[Stand: 26.03.2020]


Eröffnung der Landesfachstelle für Barrierefreiheit in Zerbst/Anhalt

Am 27. Januar 2020 wurden die Landesfachstelle für Barrierefreiheit, die Ombudsstelle und die Überwachungsstelle für Barrierefreie Informationstechnik durch Sozialministerin Frau Petra Grimm-Benne in Zerbst/Anhalt eröffnet.
Gemäß § 17a des Gesetzes des Landes Sachsen-Anhalt zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz Sachsen-Anhalt - BGG LSA) vom 16. Dezember 2010 (Fassung vom 06. Mai 2019, gültig ab 14. Mai 2019) sollte die Landesfachstelle bei der Unfallkasse Sachsen-Anhalt eingerichtet werden.
Eine der Hauptaufgaben der Landesfachstelle ist es, zentrale Anlaufstelle zu Fragen der Barrierefreiheit für die öffentlichen Stellen zu sein. Neben der Beratungsfunktion der Landesfachstelle haben die beiden weiteren Institutionen die Aufgabe, als Beschwerdestellen zu prüfen, ob Websites und mobile Anwendungen von öffentlichen Stellen im Land Sachsen-Anhalt den Anforderungen der UN-BRK in Hinblick auf die digitale Barrierefreiheit genügen.
Die ausführliche Pressemitteilung der Unfallkasse Sachsen-Anhalt finden sie hier.

Kontaktdaten:
E-Mail: landesfachstelle@ukst.de
Telefon: 03923 751 - 175

Landesfachstelle für Barrierefreiheit
Unfallkasse Sachsen-Anhalt
Käsperstraße 31
39261 Zerbst/Anhalt

[Stand: 04.02.2020]


Die Landeshauptstadt Magdeburg stellt Vorlesefunktion zur Verfügung

Im Behindertengleichstellungsgesetz, welches am 01. Mai 2002 in Kraft getreten ist, werden die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland analog zum Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes auch für die digitalen Medien geregelt.

„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Die Landeshauptstadt Magdeburg stellt daher allen Bürgerinnen und Bürgern ab Januar 2020 eine Vorlesefunktion, den ReadSpeaker webReader, auf den Internetseiten www.magdeburg.de und www.magdeburg-tourist.de zur Verfügung.
Die Vorlesefunktion des Programmes kann von Blinden und Sehschwachen sowie Menschen mit einer eingeschränkten Lesefähigkeit in Deutsch genutzt werden. Durch eine integrierte Übersetzungsfunktion ist das Vorlesen in 15 weiteren Sprachen aus aller Welt möglich.
Somit bietet das Programm allen Nutzenden einen Zugang zu städtischen Informationen und Teilhabe, der ihnen bisher erschwert oder gar nicht möglich war.

Wie Sie die Vorlesefunktion nutzen können, wird über die Hilfefunktion im Audio Player erklärt, welche Sie auch hier einsehen können.

Presseinformation: ReadSpeaker

[Stand: 31.01.2020]


Teilhabekonferenz / Aktionsplan

Das örtliche Teilhabemanagement der Landeshauptstadt Magdeburg richtete im September 2019 eine Teilhabekonferenz aus. Diese bildete den Auftakt für den Prozess der Überarbeitung des "Magdeburger Aktions- bzw. Maßnahmenplans zur Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen" unter Beteiligung einer breiten Akteurslandschaft. 

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier : [PDF: 4,5 MB]

So geht es weiter:
Der Fachdiskurs wird unter Einbeziehung von Akteuren aus Politik, Verwaltung, Organisationen und Einrichtungen sowie Betroffenen und ehrenamtlich Engagierten fortgeführt. Im Rahmen von weiteren Fachveranstaltungen, die im zweiten und dritten Quartal 2020 stattfinden sollen, werden die Maßnahmen der verschiedenen Themenkomplexe unter der Perspektive einer weiteren Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention überarbeitet.

Weitere Informationen zum Vorgehen:

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Mitteilung von Teilhabebarrieren und Wünschen

Gemeinsam Inklusion schaffen – helfen Sie mit!

Teilhabe bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Barrieren und Defizite in den verschiedenen Lebensbereichen wie z. B.:

  • Mobilität und Verkehr
  • Sprache, Kommunikation und Medien
  • Bildung, Schule und Arbeit
  • Freizeit und Sport
  • Wohnen
  • Gesellschaft

erkennen und abbauen.

Wir freuen uns auch über Anregungen und Wünsche für ein inklusives Magdeburg.
Schreiben Sie uns über den Schnellkontakt in der rechten Randspalte.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Kontakt


*** Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage sind persönliche Termine derzeit nicht möglich. Sie erreichen uns weiterhin per Telefon, E-Mail oder Schnellkontakt-Formular. ***

Frau Nicole Bertram
Jugendamt / 51.39
Teilhabemanagerin
Wilhelm-Höpfner-Ring 4
39116 Magdeburg
Frau Julia Bencsik
Sozial- und Wohnungsamt / 50.3
Teilhabemanagerin
Wilhelm-Höpfner-Ring 4
39116 Magdeburg
Frau Vanessa Brandt
Stabsstelle V/02 für Jugendhilfe-, Sozial- und Gesundheitsplanung
Teilhabemanagerin
Wilhelm-Höpfner-Ring 4
39116 Magdeburg
Herr Sascha Ruske
Stabsstelle V/02 für Jugendhilfe-, Sozial- und Gesundheitsplanung
Teilhabemanager
Wilhelm-Höpfner-Ring 4
39116 Magdeburg
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Beratungsangebote

einige Beratungsmöglichkeiten in Magdeburg:

Beratung für chronisch kranke, krebskranke und behinderte Menschen durch das Gesundheits- und Veterinäramt der Landeshauptstadt Magdeburg  

Sprechzeiten:

  • Mo, Di, Do, Fr     09.00 - 12.00 Uhr
  • Di                               14.00 - 17.30 Uhr
  • sowie nach Vereinbarung

Anfahrt:

  • Straßenbahn: Linie 1, 8, 9 und 10 (Haltestelle Kastanienstraße)        
  • Linienbus: Linie 53, 69, 71 (Haltestelle Kastanienstraße)


Adresse:

Gesundheits- und Veterinäramt
Beratung für chronisch kranke, krebskranke und behinderte Menschen - 4. Etage
Lübecker Straße 32
39124 Magdeburg

Behindertengerechter Zugang über Eingang Lübecker Straße
PKW Parkmöglichkeit: Hugenottenstraße


Ansprechpartner*innen:

Teamleiterin:
Frau Schnetter-Dömeland (4. Etage, Zi. 429)
Psychologin (M.Sc.)
0391 540-60 74
christina.doemeland@ga.magdeburg.de

Herr Dr. Klaus (4. Etage, Zi. 454)
Dipl.-Psychologe/Fachpsychologe der Medizin
0391 540-61 19
detlev.klaus@ga.magdeburg.de

Frau Oesemann (4. Etage, Zi. 428)
Dipl.-Sozialpädagogin
0391 540-60 73
petra.oesemann@ga.magdeburg.de

Frau Bomke (4. Etage, Zi. 428)
Gesundheitswirtin (M. A.)
0391 540-60 72
claudia.bomke@ga.magdeburg.de


Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB):

Die "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Angeboten wird die unentgeltliche Unterstützung und Beratung für Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe.

Anhand der folgenden Links erhalten Sie Informationen zu den Beratungsstellen in Magdeburg:

EUTB der Volkssolidarität Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. Magdeburg

EUTB des Malteser Hilfsdienst e.V. Magdeburg

EUTB durch den Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e.V.

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