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Lesung mit Stefanie de Velasco und "Das wär doch gelacht!?" mit den Kammerspielen im Literaturhaus

In ihrem Roman „Heiss“ verpasst die Autorin Stefanie de Velasco unserem Bild von den Wechseljahren ein dringend fälliges Makeover und bringt die vielleicht beste Zeit des Lebens zum Glänzen. Mit „Das wär doch gelacht!?“ widmen sich die in Magdeburg lebenden Schauspieler Micha Magel und Thomas Wiesenberg der Kraft des Humors – literarisch, pointiert und mit einem Blick auf das Komische im Alltag. 

Freitag, 13. Und Samstag 14. Februar 2026, 19:30 Uhr

Das wär doch gelacht. Magel und Wiesenberg lesen - laut und mit guter Betonung

Zwei Stimmen, zwei Typen, ein Ziel: Texte, die das Publikum zum Lachen bringen – humoristischer Feingeist wechselt sich an diesem Abend ab mit ungebremster Fröhlichkeit. Die Schauspieler Micha Magel und Thomas Wiesenberg bringen ihre witzigsten Lieblingstexte ins Ohr. Dazu einen Wein in der Hand und beste Gesellschaft – was will man mehr? Und das ist erst der Anfang - für kommende Veranstaltungen darf das Publikum eigene Lieblingstexte vorschlagen – ob Limerick, Romankapitel oder Songtext: Das geschriebene Wort gilt.

Es werden unter anderem Texte von Dirk Heidicke, Jürgen von der Lippe, Horst Evers und Thorsten Sträter gelesen.

Micha Magel stammt aus Magdeburg und spielt seit 2007 als Ensemblemitglied bei OLVENSTEDT PROBIERT'S, was ihn zum Studium motivierte.

Sein Schauspielstudium absolvierte Magel von 2009 bis 2013 an der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolff” in Potsdam. Die Abschlusskinoproduktion “Totale Stille” wurde für den “Max Ophüls Preis” nominiert. Von 2013 bis 2016 war er festes Ensemblemitglied am Theater der Altmark in Stendal.
Im Juni 2015 wurde er für seine schauspielerischen Leistungen mit dem Stendaler Theaterpreis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Michael Magel freiberuflich tätig. 2024 arbeitet er erstmals als Regisseur.

Thomas Wiesenberg schloss seine Ausbildung zum Dipl. Schauspieler an der hmt Rostock 2007 ab. Nach einem Engagement an den Westfälischen Kammerspielen, wo er als „Karl Moor“ und „Cyrano de Bergerac“ auf der Bühne stand, ist er bundesweit als freier Schauspieler, Regisseur und Autor unterwegs. 2015 gründete er das KEHLRKAFT Institut für stimmliche Fitness.

In seiner künstlerischen Arbeit steht der Kontakt zum Publikum gerade dort, wo man Theater nicht vermutet, immer stärker im Fokus. Mit „Das Knigge Dinner“ entwickelte er 2019 eine exklusive Dinnershow, mit „Fack ju, Schiller!“ und „ANTIgone: Demokratie live!“ ein Format für mehr Kultur im Klassenraum. Seine Rezitationen „LeseSturm“ wollen für lebendige Worte begeistern.

Eintritt: VVK 18 Euro, AK 20 Euro, ermäßigt 15 Euro, Karten gibt es im Literaturhaus Magdeburg oder unter: https://literaturhausmagdeburg.reservix.de/events

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit den Kammerspielen Magdeburg

Weitere Termine: Freitag, der 20. Februar und Samstag, der 21. Februar

Lesung und Gespräch mit Stefanie de Velasco

Freitag, 6. Februar, 19:00 Uhr

Heiss. Liebeserklärung an die Wechseljahre

Stefanie de Velasco verpasst unserem Bild von den Wechseljahren ein dringend fälliges Makeover und bringt die vielleicht beste Zeit des Lebens zum Glänzen.

Die grauen Haare waren ein Schock, dann kam der Schlafentzug und diese unkontrollierte Wut auf alles und jeden, aber Wechseljahre? – das ist doch übertrieben, dachte Stefanie de Velasco und fühlte sich radikal verunsichert.
Die meisten erwischt es kalt, wenn die erste Hitzewallung kommt. Niemand bereitet Frauen auf diese Phase vor. Sie ist gesellschaftlich derart negativ konnotiert, dass man sie lieber totschweigt.

In Heiß erzählt Stefanie de Velasco auf sehr persönliche Weise von einem der größten Tabus unserer Gesellschaft: der Menopause – mit all ihren Schrecken, aber auch ihrer Verheißung. Denn was wäre, wenn diese Zeit nicht das Ende des Frauseins und den Anfang der Unsichtbarkeit markierte, sondern eine lebendige Neuorientierung, den Aufbruch in eine neue, kraftvolle, wirklich unabhängige Identität?

Stefanie de Velasco, geboren 1978 wuchs als Kind spanischer Einwanderer im Rheinland auf. Sie studierte Europäische Ethnologie in Bonn, Berlin und Warschau. 2013 erschien ihr Roman Tigermilch, der in zahlreiche Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt wurde. 2019 folgte der Roman Kein Teil der Welt und 2024 Das Gras auf unserer Seite. Sie lebt als freie Autorin in Berlin und schreibt regelmäßig für u.a. Dummy, FAS, Republik.

Eintritt: VVK 12, AK 15, erm. 10 Euro, Karten gibt es im Literaturhaus Magdeburg

29.01.2026