»Wissenschaft im Rathaus« am 27. April um 19.00 Uhr:
Warum hält sich die Trennung zwischen Ost und West bis heute so hartnäckig in vielen Köpfen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der nächsten Ausgabe der Vortragsreihe „Wissenschaft im Rathaus“ am 27. April um 19.00 Uhr im Alten Rathaus. Zu Gast ist Prof. Dr. Kersten Roth, Lehrstuhlinhaber für Germanistische Linguistik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, den eigenen Blick auf Ost und West kritisch zu hinterfragen und die Macht von Sprache im gesellschaftlichen Miteinander neu zu reflektieren. Während Anfang der 1990er Jahre viele davon ausgegangen waren, dass die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland im Zuge der Wiedervereinigung schnell verschwinden würden, zeigt sich heute oftmals ein anderes Bild: Stereotype und „Mauern in den Köpfen“ wirken teilweise bis in junge Generationen fort und prägen den öffentlichen Diskurs stärker denn je.
In seinem Vortrag informiert Kersten Roth, wie insbesondere mediale Sprachmuster diese Wahrnehmungen formen, warum sie aus diskurslinguistischer Sicht bemerkenswert sind und welche gesellschaftlichen Folgen sie haben können. Der Referent ist Lehrstuhlinhaber für Germanistische Linguistik an der Otto-von-Guericke-Universität und Leiter der Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung.
Die Veranstaltungsreihe „Wissenschaft im Rathaus“ bietet Interessierten die Gelegenheit, aktuelle Forschungsthemen aus Magdeburg aus erster Hand kennenzulernen und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme im Alten Rathaus am kommenden Montag ist kostenfrei. Um eine Voranmeldung unter der Rufnummer 03 91/ 535 47 70 oder per E-Mail unter info@vhs.magdeburg.de wird gebeten.