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Finissage: MAPS - Beate Schoppmann

Nach fast drei Monaten endet am kommenden Wochenende im Forum Gestaltung die Ausstellung „MAPS – Oder die Aneignung von Welt(karten)“ der Magdeburger Künstlerin Beate Schoppmann. Zur Finissage lädt das Forum Gestaltung ab 14 Uhr noch einmal herzlich in die Ausstellungshalle des Schinkel-Vischer-Baus ein.

Letzte Gelegenheit zum Besuch

Wer die Ausstellung bislang noch nicht gesehen hat, erhält an diesem Nachmittag die letzte Gelegenheit, die rund 20 Arbeiten aus einem besonderen Werkzyklus der Künstlerin zu erleben. Auf historischen Schulwandkarten entfaltet Beate Schoppmann vielschichtige Bildräume zwischen Erinnerung, Erfahrung und Imagination. Grenzen verschieben sich, geografische Gewissheiten lösen sich auf, neue Sichtweisen entstehen. Die übermalten Karten werden zu poetischen Landschaften, zu Erzählungen über Orientierung und Verortung in einer zunehmend komplexen Welt.

Rückblick auf die Ausstellung

Seit der Eröffnung im März hat die Ausstellung viele Besucherinnen und Besucher dazu eingeladen, über die Frage nachzudenken, wie wir Welt wahrnehmen, ordnen und uns in ihr bewegen. Zugleich rückte sie die von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt geförderte Publikation „MAPS – Beate Schoppmann“ in den Mittelpunkt, die den Werkkomplex erstmals umfassend dokumentiert.

Musikalische Begleitung: Pedro Querido

Die Finissage bietet Gelegenheit zu einer letzten Begegnung mit den Arbeiten und zum Austausch mit der Künstlerin. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag von Pedro Querido [PR]. Seine Lieder werden dabei zu klangvollen Weggefährten durch die Welt der Kartenbilder: Zwischen Fernweh und Ankommen, Aufbruch und Erinnerung entfaltet sich ein musikalischer Horizont, der die Ausstellung ein letztes Mal auf besondere Weise durchmisst und ihre Themen von Bewegung, Orientierung und Entdeckung poetisch aufgreift.

Zur Künstlerin

Beate Schoppmann, die seit vielen Jahren in Magdeburg lebt und arbeitet, gehört zu den markanten Positionen der regionalen Kunstszene. Mit „MAPS“ hat sie einen Werkkomplex geschaffen, der persönliche Erfahrungen mit Fragen nach Raum, Geschichte und gesellschaftlicher Verortung verbindet.

Die 1958 in Warendorf (Westfalen) geborene Künstlerin Beate Schoppmann studierte von 1978 bis 1986 an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf und war Meisterschülerin von Prof. Norbert Tadeusz. Bereits während ihres Studiums wurde sie mit dem Förderpreis der Kunstakademie Münster ausgezeichnet und erhielt in den folgenden Jahren zahlreiche Arbeits- und Atelierstipendien.

Seit 1985 ist sie als freischaffende Malerin tätig. Nach mehreren Jahren in Düsseldorf lebt und arbeitet sie seit 1994 in Magdeburg, wo sie neben ihrer künstlerischen Arbeit auch im Fach Kunst unterrichtet.

Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, unter anderem im Forum Gestaltung Magdeburg, in der Galerie Himmelreich, im Moritzhof sowie in Berlin und Halberstadt. Mit der Ausstellung »Maps« im Forum Gestaltung Magdeburg (2026) setzt sie ihre kontinuierliche Ausstellungstätigkeit fort.

ÖFFNUNGSZEITEN IN DER FINISSAGE-WOCHE
15.-21. JUNI 2026: MO.-SO. 14.00-18.00 UHR

15.06.2026