Fahrradaktionstag 2026 - otto sattelt um
Im Rahmen des Radaktionstages 2026 der LH Magdeburg – organisiert von der Stabstelle VI/04 Klima im Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung – haben neben verschiedenen Akteuren der Stadtgesellschaft auch Mitarbeiter des Teams Nachhaltige Mobilität / Verkehrsentwicklungsplan mit einem eigenen Infostand mitgewirkt.
Familien mit kleinen und großen Kindern haben einen ganz besonderen Blick auf Stadt und Mobilität. Sie haben ziemlich gut entwickelte Vorstellungen zu einer lebenswerten Stadt und ihrem Vorwärtskommen darin. Daraus resultierend haben sie ganz konkrete Forderungen und Wünsche an die Stadtpolitik und die Stadtverwaltung zur Verbesserung der Situation.
Den Schwerpunkt „Familie“ aufgreifend hat der Fachdienst Verkehrsplanung die Präsentation eigener Planungsergebnisse auf kinder- und familienorientierte Themen fokussiert. Hierbei war es das Ziel, ganz entspannt und niederschwellig mit Gästen des Radaktionstages ins Gespräch zu kommen und zum Beispiel mit Hilfe von auf Infotürmen befestigten Plänen verschiedene Planungsformate näher zu erläutern.
Einige großformatige Plandarstellungen aus der neuen Radverkehrskonzeption für Magde-burg wurden mit einem Infoturm mitten auf dem Marktplatz einladend positioniert. Ergänzend wurde der Rahmenplan Innenstadt bereitgehalten, der viele zukunftsweisende Einzelmaß-nahmen zur Mobilität und deren visionärer Weiterentwicklung in der Innenstadt gut aufbereitet darstellt.
Eine konkrete, bereits in der Realisierungsphase befindliche Straßenplanung mit Sofort-maßnahmen war ein weiterer Baustein der Präsentation. Auf dieser Basis war es sehr gut möglich, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Ausgestellt wurde die Straßenplanung für die Große Diesdorfer Straße im Stadtteil Stadtfeld Ost. Diese ist aktuell im Gespräch und hat sowohl viele Befürworter als auch Kritiker. Auch seitens der Besucherinnen und Besucher des Aktionstages bestand ein großes Informationsbedürfnis zu den Planungsdetails dieses Straßenabschnittes. Die optisch vergrößerte Darstellung verschiedener Bereiche mit Markierungslösungen zur Erhöhung der objektiven Verkehrs-sicherheit war eine sehr gute Möglichkeit, auf Fragen der Besucher direkt am Plan Antworten zu geben.
Infotürme mit leicht verständlichen Musterblättern zu Planungsdetails von Radverkehrs-anlagen zogen ebenfalls Aufmerksamkeit und Interesse auf sich. Darüber hinaus bot der Stand des Fachdienstes Verkehrsplanung eine große Bandbreite an Flyern und weiterem Infomaterial an. So stießen Flyer mit Tourenangeboten der beliebten Serie „Magdeburg radelnd erobern“ auf einiges Interesse. Infoangebote mit Fokus auf verkehrsrechtliche Themen wurden ebenfalls bereitgehalten. Mitarbeiter des Teams Nachhaltige Mobilität / Verkehrsentwicklungsplan konnten sich sehr angeregt mit erfreulich hoch interessierten Besuchern austauschen und aktuelle Themen der Radverkehrsplanung näher erläutern.
Das Interesse der Besucher war weit gefächert. Die Pläne zur Großen Diesdorfer Straße und die Musterpläne zur Radverkehrsplanung stießen hierbei auf das größte Interesse bei den Besuchern. Viele Radverkehrsinteressierte nutzten die Gelegenheit und nahmen an einer Umfrage zum Mobilitätsverhalten und zur Verkehrssicherheit in der Großen Diesdorfer Straße teil. Hierfür wurde Infomaterial und ein Fragebogen bereitgehalten. Auf die in Vorbereitung befindlichen Online-Bürgerbefragung zur Großen Diesdorfer Straße wurde ausführlich hingewiesen.
Radverkehrskonzeption
Radverkehrskonzeption
Mit der neuen Radverkehrskonzeption soll die konzeptionelle Grundlage zur Erhöhung des Radverkehrsanteils in der Landeshauptstadt geschaffen werden. Nicht nur städtische Klimaschutzziele sollen erreicht, sondern darüber hinaus auch die Verkehrssicherheit erhöht und ein gutes Miteinander im Straßenverkehr gefördert werden. Zentrale Themen sind das Radverkehrsnetz, die dazugehörige Wegeinfrastruktur, das Fahrradparken sowie die Wegweisung für Radwege.
Information I0138/26 - Turnusmäßige Berichterstattung zur Radverkehrskonzeption - Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt Magdeburg
Der Weg zur Radverkehrskonzeption
Bürgerbeteiligung
Ergebnispräsentation zur neuen Radverkehrskonzeption am 08. April 2026 im Kaiser-Adelheid-Foyer, Altes Rathaus
Ergebnispräsentation zur neuen Radverkehrskonzeption am 08. April 2026 im Kaiser-Adelheid-Foyer, Altes Rathaus
Was: Ergebnispräsentation zur neuen Radverkehrskonzeption
Wann: 8. April 2026, 17:00 Uhr (Einlaß ab 16:30 Uhr)
Wo: Kaiserin-Adelheid-Foyer, Altes Rathaus Magdeburg
Anmeldungen:
Seit der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 4. März 2024 wurde intensiv und umfangreich an der Konzeption gearbeitet. Die nun fertiggestellte Radverkehrskonzeption soll Grundlage für die Arbeit der Verwaltung bei der Ertüchtigung und dem Ausbau der Radinfrastruktur in Magdeburg werden.
Bei der öffentlichen Präsentation am 8. April 2026 stehen nach einer Begrüßung von Oberbürgermeisterin Simone Borris der Rückblick auf den Erarbeitungsprozess und die Informationsvermittlung zu den wesentlichen Projektergebnissen im Mittelpunkt. Im Anschluss wird die Verwaltung einen Ausblick über die Umsetzung der Radverkehrskonzeption geben.
Ziel des neuen Konzeptes ist der Anstieg der Fahrradnutzung in Magdeburg. Damit sollen nicht nur die städtischen Klimaschutzziele erreicht, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöht und ein gutes Miteinander im Straßenverkehr gefördert werden. Zentrale Themen sind das Radverkehrsnetz, die dazugehörige Wegeinfrastruktur sowie die Themen Fahrradparken und Wegweisung.
Die Erarbeitung wurde von einem beauftragten Planungsbüro und drei Unterauftragnehmern unterstützt und mit Mitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Programm Sachsen-Anhalt REGIO gefördert.
Weitere Informationen sind unter www.magdeburg.de/Radverkehrskonzeption im Internet verfügbar.
Ergebnispräsentation - Impressionen - Präsentation
Impressionen der Ergebnispräsentation
Präsentation
Präsentation der Ergebnispräsentation zur Radverkehrskonzeption vom 08. April 2026
Information I0138/26 - Turnusmäßige Berichterstattung zur Radverkehrskonzeption - Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt Magdeburg
Bürgerbeteiligung am 08. September 2025 im Kaiser-Adelheid-Foyer, Altes Rathaus
Bürgerbeteiligung am 08. September 2025 im Kaiser-Adelheid-Foyer, Altes Rathaus
Was: Auftakt zur Öffentlichkeitsbeteiligung Radverkehrskonzeption
Wann: 08. September 2025, 17:00 Uhr
Wo: Kaiserin-Adelheid-Foyer im Alten Rathaus, Alten Markt 6
Anmeldungen:
Rückblick
Die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung widmet sich nach einer kurzen Einführung und Mitteilung zu den bisherigen Projektergebnissen, den Handlungsschwerpunkten und ausgewählten Einzelmaßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs.
Die Radverkehrskonzeption wird der Verwaltung als Richtschnur für ihr Handeln zur Ertüchtigung und den Ausbau der Radinfrastruktur in Magdeburg dienen. Damit sollen nicht nur mehr Menschen zum Radfahren begeistert, sondern auch städtische Klimaschutzziele erreicht, die Verkehrssicherheit erhöht und ein gutes Miteinander im Straßenverkehr gefördert werden.
Die Arbeiten an der Radverkehrskonzeption sollen zum Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Zur Ergebnispräsentation ist eine öffentliche Abschlussveranstaltung geplant.
Der Prozess der Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption startete zu Beginn des Jahres 2024. Hierfür wurde das Planungsbüro „Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) Alrutz GbR“ aus Hannover zusammen mit den Büros „2:OST Verkehrsplanung“, „TOLLERORT entwickeln & beteiligen“ und „Design Gruppe Gisela Sonderhüsken“ beauftragt.
Die Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg wird mit Mitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Programm Sachsen-Anhalt REGIO gefördert.
Bürgerbeteiligung - Impressionen - Kurzbericht
Die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung fand am 08.09.2025 im Alten Rathaus im Zusammenhang mit dem Radaktionstag statt und widmete sich neben einer kurzen Einführung und Mitteilung zu den bisherigen Projektergebnissen, den Handlungsschwerpunkten und ausgewählten Einzelmaßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs. Die Teilnehmenden diskutierten aktiv an vorgestellten Varianten zu drei vertiefend betrachteten Bereichen (siehe Tabelle) Konflikten zwischen den verschiedenen Verkehrsmodi mit. Die Diskussionsergebnisse wurden bei der Formulierung weiterer Handlungsempfehlungen berücksichtigt.
| Bereich 1: | Breiter Weg Nordabschnitt (zw. Ernst-Reuter-Allee u. Listemannstraße) |
| Bereich 2: | Elbuferpromenade (zw. Hubbrücke und Neue Strombrücke) |
| Bereich 3: | Mittagstraße (zw. Umfassungsstraße und Nachtweide) |
Impressionen
Kurzbericht
Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg - Kurzbericht zur Bürgerbeteiligung am 08. September 2025
Auftaktveranstaltung zur Öffentlichkeitsbeteiligung am 18. April 2024 im Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung
Auftaktveranstaltung zur Beteiligung am Radverkehrskonzept
Was: Auftakt zur Öffentlichkeitsbeteiligung Radverkehrskonzeption
Wann: 18. April 2024, 17:00 Uhr
Wo: Mensa im Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung, An der Steinkuhle 6
Anmeldungen:
sowie
- E-Mail: stadtplanungsamt@magdeburg.de (Betreff: "Radverkehrskonzeption")
Ziel: Anstieg der Fahrradnutzung in Magdeburg
Zur Auftaktveranstaltung werden die beauftragten Büros die Rahmenbedingungen für die neue Radverkehrskonzeption, den Arbeitsprozess sowie den aktuellen Stand der Daten vorstellen. Außerdem gibt es Informationen, wie sich Interessierte in den Planungsprozess einbringen können. Erste Hinweise zum bisherigen Radverkehrsnetz kann man bereits während der Veranstaltung äußern. Zeitgleich startet auch die Online-Beteiligung, die vor Ort erläutert wird. Der Informationsteil der Auftaktveranstaltung wird aufgezeichnet und im Anschluss unter Magdeburg - Radverkehrskonzeption bereitgestellt.
Ziel der neuen Radverkehrskonzeption ist, einen Anstieg der Fahrradnutzung in Magdeburg zu schaffen. Damit sollen nicht nur städtische Klimaschutzziele erreicht, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöht und ein gutes Miteinander im Straßenverkehr gefördert werden. Zentrale Themen sind das Radverkehrsnetz, die dazugehörige Wegeinfrastruktur sowie Fahrradparken und Wegweisung.
Neben der Auftaktveranstaltung gibt es weitere Beteiligungsmöglichkeiten. Dazu gehört eine Online-Beteiligung zu den Themen Mängel und Gefahrenstellen, Fahrradabstellanlagen sowie Verbindungswünsche und Netzlücken vom 18. April bis 9. Mai im Internet unter Magdeburg - Radverkehrskonzeption. Für das kommende Jahr sind eine Bürgerwerkstatt im Frühjahr zu Schwerpunkten der Maßnahmenumsetzung und die Öffentliche Ergebnispräsentation im Sommer geplant.
Der Prozess der Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption startete Anfang 2024. Hierfür wurde das Planungsbüro „Planungsgemeinschaft Verkehr Alrutz GbR“ aus Hannover zusammen mit den Büros „2:OST Verkehrsplanung“, „TOLLERORT entwickeln & beteiligen“ und „Design Gruppe Gisela Sonderhüsken“ beauftragt.
Online-Beteiligung zur geplanten Radverkehrskonzeption bis 9. Mai
Vom 18. April bis zum 9. Mai 2024 hatten Interessierte die Möglichkeit, über eine externe Plattform ihre Hinweise zur Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für Magdeburg einzubrigen. So können sich die Teilnehmenden unter anderem zu den Themen Mängel und Gefahrenstellen, Fahrradabstellanlagen sowie Verbindungswünsche und Netzlücken äußern. Ziel ist es, einen Anstieg der Fahrradnutzung in Magdeburg zu erreichen.
Klimaschutz und Verkehrssicherheit im Mittelpunkt
Ziel der neuen Radverkehrskonzeption ist, einen Anstieg der Fahrradnutzung in Magdeburg zu schaffen. Damit sollen nicht nur städtische Klimaschutzziele erreicht, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöht und ein gutes Miteinander im Straßenverkehr gefördert werden. Zentrale Themen sind das Radverkehrsnetz, die dazugehörige Wegeinfrastruktur sowie Fahrradparken und Wegweisung.
Start für die Öffentlichkeitsbeteiligung zur geplanten Radverkehrskonzeption war die Auftaktveranstaltung am 18. April 2024 in der Mensa des Dezernates für Umwelt und Stadtentwicklung. Zeitgleich begann die Online-Beteiligung Magdeburg - Radverkehrskonzeption. Der aufgezeichnete Informationsteil der Auftaktveranstaltung wird in den kommenden Tagen verfügbar sein.
Für das kommende Jahr sind eine Bürgerwerkstatt im Frühjahr zur Maßnahmenumsetzung und eine öffentliche Ergebnispräsentation im Sommer geplant.
Der Prozess der Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption startete Anfang 2024. Hierfür wurde das Planungsbüro „Planungsgemeinschaft Verkehr Alrutz GbR“ aus Hannover zusammen mit den Büros „2:OST Verkehrsplanung“, „TOLLERORT entwickeln & beteiligen“ und „Design Gruppe Gisela Sonderhüsken“ beauftragt.
Die Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg wird mit Mitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Programm Sachsen-Anhalt REGIO gefördert.
Link zur Online-Beteiligung vom 18. April bis 9. Mai
Die Online-Beteiligung ist beendet. Das Planungsteam bedankt sich für Ihre Hinweise und Teilnahme.
Die Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg wird mit Mitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Programm Sachsen-Anhalt REGIO gefördert.
Auftaktveranstaltung - Impressionen - Aufzeichung - Dokumentation - Kurzbericht
Gelungene Auftaktveranstaltung zum Start der Öffentlichkeitsbeteiligung der Radverkehrskonzeption für Magdeburg am 18. April 2024
Start für die Öffentlichkeitsbeteiligung zur geplanten Radverkehrskonzeption war am 18. April 2024 mit einer Auftaktveranstaltung. Ort war die Mensa des Dezernates für Umwelt und Stadtentwicklung. Zeitgleich begann die Online-Beteiligung, die vor Ort erläutert wurde.
Für das kommende Jahr sind eine Bürgerwerkstatt im Frühjahr zur Maßnahmenumsetzung und eine öffentliche Ergebnispräsentation im Sommer 2025 geplant.
Impressionen der Auftaktveranstaltung zur Öffentlickeitsbeteiligung
Aufzeichung der Auftaktveranstaltung zu Öffentlichkeitsbeteiligung
Präsentation
Präsentation der Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung vom 18. April 2024
Dokumentation
Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg - Dokumentation Auftaktveranstaltung Öffentlichkeitsbeteiligung
Kurzbericht
Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg - Kurzbericht zur Online-Beteiligung
Kick-Off Veranstaltung am 4. März 2024 im Alten Rathaus
Einladung: Start für die Entwicklung der Radverkehrskonzeption
Veränderungen und Erkenntnisse der letzten 20 Jahre
Was: Vorstellung der Entwicklung einer neuen Radverkehrskonzeption
Wann: 4. März 2024, 18:00 Uhr
Wo: Kaiserin-Adelheid-Foyer, Altes Rathaus Magdeburg
Für die Landeshauptstadt Magdeburg wird eine neue Radverkehrskonzeption erarbeitet. Das derzeit noch gültige Konzept (Teil 1 (Seite 1 - 50), Teil 2 (Seite 51 -79)) sowie Zwischenbilanz zur Umsetzung der Radverkehrs-
konzeption der Landeshauptstadt Magdeburg) stammt aus dem Jahr 2003. Gemäß der Beschlussfassung (SR-Beschluss 1399-046(VII)22)) des Verkehrsentwicklungsplanes VEP2030plus liegen die Voraussetzungen zur Fortschreibung der Radverkehrskonzeption vor.
Eine Neuaufstellung mit umfassender Analyse soll den Status Quo offenlegen:
- Netzkonzeption
- Wegeinfrastruktur
- Fahrradparken
- Wegweisung
Die Erkenntnisse und Ableitungen für einen Handlungsbedarf und Zielsetzungen sind zum einen aufgrund stadtstruktureller Veränderungen in Magdeburg innerhalb der letzten 20 Jahre nötig. Zum anderen hat sich auch generell in Sachen Radverkehrsführung einiges verändert.
Expertenteam für Konzeption erweitert
Mit der Neukonzeption wurde das Planungsbüro „Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) Alrutz GbR“ aus Hannover beauftragt. Das Büro verfügt über eine über 35 Jahre lange Erfahrung zur Rad- und Fußverkehrsförderung. Zur Unterstützung bei der Bearbeitung der umfangreichen Aufgabenstellung hat das Büro das Expertenteam erweitert. So bearbeitet das Büro „2:OST Verkehrsplanung“ das inhaltliche Aspekte zum Radverkehrsnetz. Für die Beteiligung der Experten vor Ort und der Bevölkerung sind das Büro „TOLLERORT entwickeln&beteiligen“ sowie das Grafikbüro „Design Gruppe Gisela Sonderhüsken“ involviert.
Bereits der Nationale Radverkehrsplan gibt das Ziel vor, die Anzahl der gefahrenen Rad-Kilometer bis 2030 zu verdoppeln. Dieses Ziel greift die Verkehrspolitik der Landeshauptstadt Magdeburg auf. Mit der Förderung des Radverkehrs sollen insgesamt mehr Menschen aufs Rad gebracht werden. Das Radverkehrskonzept soll dabei die Ziele aus den bisherigen Planungen und Konzepten aufgreifen und für den Radverkehr weiterentwickeln.
Zukünftig sollen alle Siedlungsgebiete mit dem Fahrrad erschlossen und gut erreichbar sein, flächendeckende und bedarfsgerechte Abstellanlagen zur Verfügung stehen. Auch die Verknüpfung mit weiteren Verkehrsarten soll optimiert werden. Für die Erstellung des Konzeptes ist eine stetige Beteiligung vor Ort und die Information der Bevölkerung vorgesehen.
Kick-Off als öffentlicher Auftakt
Den Auftakt hierzu bildet eine öffentliche Kick-off Veranstaltung am 4. März 2024 um 18:00 Uhr im Kaiserin-Adelheid-Foyer des Alten Rathauses. Dabei wird Oberbürgermeisterin Simone Borris den Startschuss des Projektes öffentlich bekannt geben.
Alle Gäste der Veranstalung erhalten einen Einblick in das Projekt. Das beauftragte Ingenieurbüro PGV Alrutz GbR aus Hannover wird in einem Kurzvortrag die geplanten Inhalte und den vorgesehenen Aufstellungsprozess mit den Beteiligungsmöglichkeiten erläutern.
Die Ergebnisse der Radverkehrskonzeption werden im zweiten Quartal 2025 in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung präsentiert werden.
27.02.2024
Kick-Off Veranstaltung - Impressionen
Gelungene Auftaktveranstaltung zum Start der Aufstellung der Radverkehrskonzeption für Magdeburg am 4. März 2024
Oberbürgermeisterin Simone Borris begrüßte das Plenum und stellte heraus, warum die Stadt eine neue Radverkehrskonzeption benötige: Um die politischen Vorgaben aus dem Klimaschutzgesetz umzusetzen, müssten die Treibhausgasemissionen bis 2030 um über 40 Prozent im Vergleich zu 2020 gesenkt werden. Dafür muss die Landeshauptstadt Magdeburg klima- und umweltfreundlicher werden, beispielsweise durch die Förderung emissionsarmer Fortbewegungsmittel wie dem Fahrrad.
Der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, verdeutlichte anschließend, dass jedoch nicht nur der Umweltaspekt im Vordergrund stehe, sondern dass auch die Verkehrssicherheit gesteigert werden müsse. Das Konzept „Vision Zero“ solle nicht mehr länger nur Vision sein:
"Ich möchte kein einziges weiteres weißes Fahrrad in der Stadt Magdeburg mehr sehen."
Darüber hinaus wurde die Thematik des Miteinander im Straßenverkehr bzw. der gegenseitigen Rücksichtnahme angesprochen. Die Radverkehrskonzeption stehe vor der Aufgabe, die Interessenslagen aller Verkehrsteilnehmer*innen gut untereinander abzuwägen, da der Straßenraum begrenzt ist. Es sei zu hoffen, dass der Frust und das Gedränge im Straßenverkehr abnehmen, wenn sich künftig mehr Menschen mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln fortbewegen werden.
Im Anschluss wurden Inhalte und Vorgehensweise des Aufstellungsprozesses zur Radverkehrskonzeption von Vertreterinnen, Frau Prahlow und Frau Perlitius, des beauftragten Planungsbüros Planungsgemeinschaft Verkehr PGV Alrutz-GbR aus Hannover vorgetragen. Danach beantworteten sie die Fragen der Teilnehmer*innen vor Ort und nahmen bereits erste wichtige Hinweise zu Verbesserungspotentialen für den städtischen Radverkehr auf. Der offizielle Auftakt für die Bürgerbeteiligung findet am 18. April statt.
Die Aufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg wird durch das Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Programm Sachsen-Anhalt Regio gefördert. Weiterführende Informationen zur Radverkehrskonzeption sind online unter www.magdeburg.de/Radverkehrskonzeption einsehbar.
Impressionen der Kick-Off-Veranstaltung zur Radverkehrskonzeption
Präsentation
Präsentation der Kick-Off-Veranstaltung zur Radverkehrskonzeption vom 04. März 2024
Pressemitteilungen
Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Radverkehrskonzeption
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
Drucksachen
Drucksache DS0102/23 - Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt Magdeburg (Aufstellungsbeschluss)
Informationen
Information I0138/26 - Turnusmäßige Berichterstattung zur Radverkehrskonzeption - Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt Magdeburg
Information I0047/26 - Turnusmäßige Berichterstattung zur Radverkehrskonzeption
Information I0169/25 - Turnusmäßige Berichterstattung zur Radverkehrskonzeption
Information I0112/24 - Turnusmäßige Berichterstattung zur Radverkehrskonzeption
Stellungnahmen
Präsentationen
Präsentation der Ergebnispräsentation zur Radverkehrskonzeption vom 08. April 2026
Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg - Dokumentation Auftaktveranstaltung Öffentlichkeitsbeteiligung
Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg - Kurzbericht zur Online-Beteiligung
Präsentation der Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung vom 18. April 2024
Präsentation der Kick-Off-Veranstaltung zur Radverkehrskonzeption vom 04. März 2024
Prozessablauf und Beteiligung
Prozessablauf und Beteiligung
Hintergrund der Radverkehrskonzeption
Die Landeshauptstadt Magdeburg stellt, auf Basis des Stadtratsbeschluss (1399-046(VII)22)) zum Verkehrsentwicklungsplan(VEP)2030plus, die Radverkehrskonzeption (Stadtratsbeschluss (5719-067(VII)23)) neu auf. Die bisherige Radverkehrskonzeption stammt aus dem Jahr 2004 (Teil1 (Seite 01 - 50), Teil2 (Seite 51 - 79) sowie Umsetzung der Radverkehrskonzeption 2004 bis 2012). Seither hat die Stadt starke strukturelle Änderungen erfahren, weshalb vorgesehen ist, die Radverkehrskonzeption von Grund auf neu aufzustellen.
Die Aufstellung der Radverkehrskonzeption für die Landeshauptstadt Magdeburg wird durch das Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Programm Sachsen-Anhalt REGIO gefördert.
Adresse/Informationen
Verkehrsplanung
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Adresse/Informationen
Adresse/Informationen
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Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
Adresse/Informationen
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AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
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Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
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otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
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otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
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Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
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Informationen
Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
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Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
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AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
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Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
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otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
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otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
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Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
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Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
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Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
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otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
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otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
Adresse/Informationen
Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
Drucksachen
Informationen
Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
Adresse/Informationen
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otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
Download
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
Adresse/Informationen
Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
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Informationen
Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
Adresse/Informationen
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Adresse/Informationen
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
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otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
Adresse/Informationen
Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
Drucksachen
Informationen
Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
Adresse/Informationen
Adresse/Informationen
Adresse/Informationen
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
Download
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
Adresse/Informationen
Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
Drucksachen
Informationen
Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
Adresse/Informationen
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otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
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otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
Adresse/Informationen
Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
Drucksachen
Informationen
Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
Adresse/Informationen
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Adresse/Informationen
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
Download
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
Adresse/Informationen
Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
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Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
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otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
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otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
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Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
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Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
AcceleRAD-Projekt: Große Diesdorfer Straße - Begehung am 28. Januar 2025
Die Verwaltung wurde beauftragt, diese Maßnahmen zügig vorzubereiten und umzusetzen. welche ab Herbst 2025 erprobt werden sollen.
Der Fachdienst Verkehrsplanung hat auf Basis der bisherigen Abstimmungen einen Markierungs- und Installationsplan entwickelt. Hierzu wurde im Rahmen einer Ortsbegehung der aktuell erarbeitete Stand der Planung mit Verantwortlichen aus verschiedenen fachlichen Bereichen, wie der Straßenverkehrsbehörde, den bauausführenden Kollegen des Straßenbaus aus der Verwaltung, dem Ordnungsamt, den Verantwortlichen für Lichtsignalanlagen sowie Verkehrsleiteinrichtung, der Polizei und der MVB Schritt für Schritt vom Knoten Adelheidring bis Annastraße die Übertragung der Planung vor Ort zu überprüfen.
Auf einem Teilabschnitt zwischen dem Knoten Große Diesdorfer Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße bis zum Knoten mit Arndtstraße/ Steinigstraße wird eine Protected Bike Lane (Geschützter Radfahrstreifen) eingerichtet.
Hierfür wurden, ebenfalls im Rahmen der Ortsbegehung, verschiedene Ausführungen von Trennelementen zur Anschauung gestellt und in Bezug auf Größe, Sicherheit, Sichtbarkeit von den Teilnehmenden gesichtet und beurteilt. Die Trennelemente wurden zudem in der Sitzung der Arbeitsgruppe Radverkehr am 04.02.2025 ebenfalls zur Anschauung gestellt und die unterschiedlichen Ausführungen diskutiert.
Die Stadtverwaltung modifiziert im Nachgang nunmehr die vorhandenen Planunterlagen, die die Ausführung der ausgearbeiteten und abgestimmten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche auch alltägliche Belange und den entsprechenden Raum für Rettungswege, der Abfallentsorgung und des Winterdienstes einbeziehen, beinhalten.
Start der Testphase - Herbst 2025
Der Start der Testphase ist weiterhin für Herbst 2025 geplant, in der u.a. die Eirichtung der Leipziger Kombispur und das Anbringen von Trennelementen für einen geschützten Radfahrstreifen in einem Teilabschnitt im Alltagsverkehr erprobt werden sollen.
Impressionen
»Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
„Leipziger Kombispur“ in der Großen Diesdorfer Straße offiziell freigegeben - Erstmals in Sachsen-Anhalt
Mit der „Leipziger Kombispur“ steht im Kreuzungsbereich auf der Großen Diesdorfer Straße die jeweils rechte Fahrspur dem Kfz-Rechtsabbiegeverkehr sowie dem nach rechts und geradeaus fahrendenden Radverkehr zur Verfügung. Der übrige Kfz-Verkehr teilt sich mit den Straßenbahnen künftig das jeweilige Gleis der MVB.
Dafür wurden die Lichtsignalanlagen umprogrammiert und neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Stadtverwaltung sowie der ADFC versprechen sich von dieser neuen Aufteilung des Straßenraums mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr. Auch der ADAC hatte sich für eine eindeutige Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Individualverkehr ausgesprochen.
Bereits im Juli wurden im Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Arndtstraße markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen. In dieser Woche endeten die Markierungsarbeiten für den Radfahrstreifen im Abschnitt zwischen Annastraße und Europaring.
Der neue, benutzungspflichtige Streifen ist breiter als der bisherige Schutzstreifen. Dieser wurde häufig überfahren und gelegentlich für das Abstellen von Fahrzeugen benutzt, was sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit von Radfahrenden ausgewirkt hatte.
Impressionen
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Teilabschnitt der Großen Diesdorfer Straße wird fahrradfreundlich umgebaut
Im Abschnitt zwischen Adelheidring und Arndtstraße wurden in dieser Woche bereits die alten Fahrbahnmarkierungen entfernt und durch neue ersetzt. Gleichzeitig wurden markante Leitschwellen installiert, um den neuen Radfahrstreifen baulich zu sichern und den Radverkehr besser vom motorisierten Verkehr zu trennen.
„Mit dem neuen geschützten Radfahrstreifen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrende, sondern geben auch ein klares Signal für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilitätsentwicklung in unserer Stadt“, erklärte der Beigeordnete für Umwelt und Stadtentwicklung, Jörg Rehbaum, bei einem Ortstermin mit Vertretern des ADFC.
Bis September werden am Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße/Große Diesdorfer Straße die Lichtsignalanlage umprogrammiert und neue Markierungen vorgenommen. Dort wird dann erstmals in Sachsen-Anhalt eine sogenannte Leipziger Kombispur umgesetzt. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeaus fahrenden und den abbiegenden Radverkehr freigegeben. Der geradeaus fahrende Kfz-Verkehr wird separat geführt. Dadurch sollen Konflikte im Kreuzungsbereich deutlich reduziert und die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöht werden.
Der Abschnitt von der Arndtstraße bis zur Kreuzung Europaring/Westring wird ebenfalls im September beidseits mit breiteren Radfahrtstreifen neu markiert.
Impressionen
Adresse/Informationen
Adresse/Informationen
Adresse/Informationen
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
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otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
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Bewerbung Deutscher Fahrradpreis 2026
Erste Leipziger Kombispur in Sachsen-Anhalt und geschützter Radfahrstreifen
Kurzvita der Bewerbung
Entlang der Großen Diesdorfer Str. wurde im Rahmen der Umsetzung eines (geschützten) Radfahrstreifens zw. Adelheid- u. Europaring die sog. „Leipziger Kombispur“ am Knoten Gerhart-Hauptmann-Str. eingeführt und zusätzlich markante Trennelemente zw. Gerhart-Hauptmann-Str. und Arndtstr. angebracht. Mit der Einführung der »Leipziger Kombispur« in der Großen Diesdorfer Str. setzt Magdeburg als erste Kommune in Sachsen-Anhalt neue Impulse für mehr Sicherheit u. neue Maßstäbe der städt. Verkehrsplanung.
Am 10. März 2026 entscheidet die Fachjury über die Siegerprojekte!
Die Gewinnerprojekte werden auf der Preisverleihung 2025 ausgezeichnet – Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro.
Der Deutsche Fahrradpreis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und dem Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.
Hintergrund
Der Deutsche Fahrradpreis wird seit 2022 in den Kategorien „Infrastruktur“ und „Service & Kommunikation“ verliehen. Die Gewinner werden auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Berlin ausgezeichnet. Auf sie warten Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro.
In den Jahren 2015 bis 2021 wurden in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ drei Preise verliehen: „Infrastruktur“, „Service“ und „Kommunikation“. Diese drei Kategorien orientieren sich am Leitbild „Radverkehr als System“ und werden damit der immer größer werdenden Themenvielfalt der Radverkehrsförderung gerecht. Sie lösen die alten Kategorien „Alltagsmobilität“ und „Freizeit/Tourismus“ ab, die aber thematisch auch mit den neuen Kategorien berücksichtigt werden.
Mit den Preisen der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung“ werden Projekte und Maßnahmen ausgezeichnet, die den Radverkehr im Alltag, auf dem Weg zu Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit fördern, vereinfachen oder unterstützen. Ausgezeichnet werden beispielsweise technische Innovationen, bauliche Maßnahmen, herausragendes Engagement einzelner Personen, Veranstaltungen, Serviceleistungen, fahrradspezifische Vergünstigungen oder Kommunikationsmaßnahmen. Öffentliche und private Institutionen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereine können sich für diesen Teil des Wettbewerbs bewerben.
Adresse/Informationen
Download - Drucksachen, Informationen, Stellungnahmen, Präsentationen, Prozessablauf
Download und Informationen zur Großen Diesdorfer Straße
Im Ratsinformationssystem erhalten Sie Zugriff auf weitere öffentliche Drucksachen sowie öffentliche Niederschriften der Ausschüsse und des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg.
Bürgerinfoportal “Ratsinformationssystem“
Drucksachen
Informationen
Information I0281/24 - Sachstand - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen
Stellungnahmen
Antrag A0066/26 - Abbau der Protected Bikelane auf der Gr. Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
- Jetzt teilnehmen !
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Landeshauptstadt schnürt Sicherheitspaket für den Radverkehr in der Großen Diesdorfer Straße
Geplant sind auf der Großen Diesdorfer Straße im Wesentlichen folgende Veränderungen, die auch Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr haben werden:
- Vom Einmündungsbereich Adelheidring bis zum Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen der bisherige Radfahrstreifen mit einer durchgehenden Sperrlinie von der Fahrbahn getrennt. Der Streifen darf anschließend von Kraftfahrzeugen nur noch im Bereich der Stellplätze überfahren werden, um diese zu erreichen.
- Im Kreuzungsbereich Gerhart-Hauptmann-Straße wird in beiden Richtungen eine sogenannte Leipziger Kombispur eingerichtet. Dabei wird der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Ein Radpiktogramm sowie Geradeaus-Rechts-Pfeile werden diese Spur markieren. Radfahrende werden mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die Kombispur ist nach ihrer Fertigstellung neben den Radfahrenden ausschließlich den jeweiligen Rechtsabbiegern vorbehalten.
- Zwischen der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Maxim-Gorki-Straße werden die bisherigen Radfahrstreifen in der Großen Diesdorfer Straße durch bauliche Anlagen geschützt und können anschließend von Kfz nicht mehr überfahren werden. Geschütze Radfahrbereiche werden auch als Protected Bike Line bezeichnet.
- Um die Priorität der Straßenbahn auf ihren Gleisen gegenüber dem Kfz-Verkehr zu gewährleisten, werden die Ampeln an der Einmündung Adelheidring/Große Diesdorfer Straße und an der Kreuzung Gerhart-Hauptmann-Straße umprogrammiert.
Erprobung ab 2025 geplant
Die geplante Umgestaltung des Verkehrsraums in der Großen Diesdorfer Straße dient nicht nur der Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Radfahrende, Autofahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sollen davon gleichermaßen profitieren. Die neue Verkehrsführung wird spätestens im Herbst des kommenden Jahres starten.
"Da die Akzeptanz der Leipziger Kombispur bei den Verkehrsteilnehmenden in Magdeburg noch nicht absehbar ist, werden wir die Einführung zunächst erproben", blickt der zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum voraus. "Nach einer längeren Testphase erfolgt eine fachliche Auswertung, um das Konzept weiter zu optimieren. Diese flexible Herangehensweise ermöglicht es, die Leipziger Kombispur anhand gesammelter Erkenntnisse anzupassen und gegebenenfalls für weitere Knotenpunkte in der Stadt zu prüfen."
Modellcharakter für Sachsen-Anhalt
Die Einführung der Leipziger Kombispur in der Landeshauptstadt Magdeburg wird auch eine Premiere in Sachsen-Anhalt sein. Deshalb war es notwendig, die Zustimmung zur Erprobung bei der oberen Straßenverkehrsbehörde einzuholen. In Verbindung mit der Protected Bike Lane in der Großen Diesdorfer Straße setzt die Stadt somit neue Maßstäbe in der städtischen Verkehrsplanung.
Die vorgesehenen Projekte bestätigten Magdeburgs Anspruch, eine Vorreiterrolle in der Verkehrssicherheit einzunehmen und den urbanen Raum nachhaltig zu gestalten. Mit einem entsprechenden Stadtratsbeschluss wurden hierzu von der Stadtpolitik bereits frühzeitig die Weichen gestellt und ein verbindlicher Arbeitsauftrag an die Verwaltung ausgesprochen.
Auch die aktuell in der Bearbeitung befindliche Neuaufstellung der Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt hat als oberstes Ziel, die Verkehrssicherheit für den Fahrradverkehr wie auch für die anderen Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmenden mit höchster Priorität zu gewichten und hierdurch auch mehr Radverkehr zu generieren.
Protected Bike Lane auch am Fuchsberg wird innerhalb der Vorplanung geprüft
Auch in der Straße Am Fuchsberg soll ein geschützter Fahrradstreifen eingerichtet werden. Dazu befindet sich die Verwaltung aktuell in der Vorbereitungs- und Beteiligungsphase. Die Umsetzung wird für das Frühjahr 2026 angestrebt, ein Stadtratsbeschluss ist zuvor ebenfalls erforderlich.
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
otto radelt - Radweg oder Straße
Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
otto radelt - Radweg oder Straße
Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
otto radelt - Radweg oder Straße
Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
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Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
otto radelt - Radweg oder Straße
Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
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Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
otto radelt - Radweg oder Straße
Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
otto radelt - Radweg oder Straße
Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
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Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
otto radelt - Radweg oder Straße
Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
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Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
Antrag A0166/23 - Fahrradschutzstreifen in der Großen Diesdorfer Straße sicherer machen - Stellungnahme S0379/23
otto radelt - Leipziger Kombispur
otto radelt - Leipziger Kombispur
Mit der Leipziger Kombispur ist der Rechtsabbiegefahrstreifen des Kfz-Verkehrs für den geradeausfahrenden Radverkehr freigegeben. Zu erkennen ist dies an der Markierung eines Radpiktogramms sowie Geradeaus-Rechts-Pfeilen. Der Radfahrer wird mit einer Furt über die Kreuzung auf die anschließende Radverkehrsanlage geführt. Die gemeinsame Nutzung des Fahrstreifens schafft gleichzeitig ein Angebot für den Radverkehr und stellt auch die benötigte Kapazität für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zur Verfügung.
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
otto radelt - Protected Bike Lane - Geschützter Radfahrstreifen
Ein „Geschützter Radfahrstreifen” (engl. Protected Bike Lane) ist ein Radfahrstreifen, der durch physische Trennelemente vom fließenden Kraftfahrzeugverkehr abgrenzt wird. Er vereint die Vorteile eines Radwegs (bauliche Trennung) mit der Lage eines Radfahrstreifens (auf der Fahrbahn).
Physische Trennelemente: Der Radfahrstreifen wird durch Elemente wie aufragende Schwellen und / oder mit Pollern sowie Sicherheitsstreifen und mit Fahrradpiktogrammen (Farbmarkierung) vom fließenden Autoverkehr getrennt.
Breite: Geschützte Radfahrstreifen sind meist breiter als herkömmliche Radwege, idealerweise mindestens 2 Meter, um das Überholen zu ermöglichen.
otto radelt - Radweg oder Straße
otto radelt - Radweg oder Straße
Das Fahrrad erfreut sich deutschlandweit immer größerer Beliebtheit, so auch in Magdeburg. Aber wie verhalte ich mich korrekt im Straßenverkehr und welche Rechte und Pflichten habe ich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin ? Um das verwirrende Vorschriftendickicht zu lichten, haben wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Radverkehr diese Handreichung zu den Regeln der Radwegbenutzung für Sie zusammengestellt.
- Faltblatt (240 KB)
- Sachbearbeitung: Herr Strüber, Tel.: +49 391 540 5356
Anfrage F0098/26 - Protected Bike Lane Große Diesdorfer Straße - Kosten, Nutzenbewertung und Projektperspektive - Stellungnahme S0202/26
Anfrage F0038/26 - Sachstand zur Radverkehrsanlage Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0116/26
Anfrage F0006/26 - Einrichtung neuer Ladezonen in der Arndt- und Bakestraße - Stellungnahme S0076/26
Anfrage F0241/25 - Fahrradschutzstreifen Große Diesdorfer Straße - Stellungnahme S0053/26
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Online-Umfrage zur Moblilität in der Großen Diesdorfer Straße
Online-Umfrage zur Mobilität in der Großen Diesdorfer Str.
- Mit Hilfe dieser Umfrage möchte die Verwaltung ein Meinungsbild zur Akzeptanz und zur Praxistauglichkeit dieser beiden Detail-Lösung einholen:
www.magdeburg.de/MobilitätGroßeDiesdorfer - Laufzeit: 22. Mai 2026 - 27. Juli 2026
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