In der Gesprächsreihe »Wir, das Ballett« mit Ballettdirektor Jörg Mannes
Lassen sich Figuren- und Tanztheater kombinieren? Eine solche Zusammenarbeit wagen das Ballett Magdeburg und das Puppentheater Magdeburg derzeit mit der Inszenierung „Der Sandmann“, die gerade ihre Uraufführung feierte. Über die Herausforderungen und Chancen einer solchen spartenübergreifenden Choreographie spricht Ballett-Direktor Jörg Mannes in der nächsten Ausgabe der Gesprächsreihe „Wir, das Ballett“ am Donnerstag, 30. April, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek.
Bei der gemeinsamen Inszenierung nach E. T. A. Hoffmann hat Jörg Mannes die Choreografie übernommen, die mit der Puppenregie kombiniert wird. In seiner Adaption des Stoffes, den E.T.A. Hoffmann aus der Schauerliteratur und frühromantischen Märchen schöpfte, tauchen Puppenspieler und Tänzer gemeinsam tief in die Welt der Albträume und Traumata hinein. Wenn unbelebte Alltagsgegenstände und mechanische Puppen plötzlich lebendig werden, entsteht neben der tänzerischen Illusion eine irritierende zweite Wirklichkeit.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs mit Jörg Mannes geht es um das kommende Gastspiel „Notte Morricone“ des Aterballetto aus Reggio Emilia, das einen „choreografischen Essay“ an der Schnittstelle von Tanz, Film, Musik und Figurentheater bietet.
Das Gespräch mit Jörg Mannes gewährt exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Die Moderation des kurzweiligen Abends übernimmt als kenntnisreiche und inspirierende Gesprächspartnerin Chefdramaturgin Ulrike Schröder. Die Besucher dürfen sich auf Videos aus Proben, variantenreiche Hörbeispiele und amüsante Anekdoten freuen.
Alle interessierten Gäste sind zur Gesprächsreihe „Wir, das Ballett“ am Donnerstag, 30. April, um 19.30 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek, Breiter Weg 109, herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.