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Neue Skateanlage in Neu Olvenstedt – Bau gestartet

Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (EB SFM) hat Bau für die neue Skateanlage in Neu Olvenstedt begonnen. Die Bauarbeiten finden in der Johannes-Göderitz-Straße / Ecke Olvenstedter Scheid statt. Auf dem Gelände der ehemaligen Anlage entsteht eine moderne, barrierefreie Sport- und Freizeitfläche für verschiedene Rollsportarten

Fertigstellung im Frühjahr nach Verzögerung aufgrund der Witterung

Die bestehende Skateanlage wurde im August zurückgebaut, da sie nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprach. Auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern wird nun eine neue Anlage in Ortbetonbauweise errichtet.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 613.000 Euro. Die Fertigstellung war urprünglich bis Ende 2025 vorgesehen. Aufgrund der langen Frostperiode wird der Skatepark nun im Frühjahr 2026 fertiggestellt.

Barrierefreie und vielseitige Nutzung

Die neue Skateanlage richtet sich an:

  • BMX-Fahrerinnen und -Fahrer
  • Skateboarderinnen und Skateboarder
  • Inliner
  • Scooterfahrerinnen und -fahrer
  • WCMX-Sportlerinnen und -sportler (Rollstuhlsport)

Ein barrierefreier Zugang wird durch eine spezielle Auffahrt für Rollstuhlnutzende sichergestellt.

Gestaltung nach dem „Street-Flow-Konzept“

Die Anlage wird nach dem sogenannten Street-Flow-Konzept gestaltet. Dieses verbindet klassische Street-Elemente wie Geländer und „Banks“ mit organisch geformten Fahrflächen.
Farbliche Markierungen sorgen für eine klare Trennung der Fahrbereiche. Die Anlage erreicht eine Höhe von rund einem Meter und wird durch Aufenthaltsbereiche mit Sitzelementen und Abfallbehältern ergänzt.

Beteiligung der lokalen Skateszene

In mehreren Workshops wurden Nutzerinnen und Nutzer aktiv in die Planung einbezogen. Die eingebrachten Ideen flossen in die Gestaltung ein, um eine bedarfsgerechte und attraktive Anlage zu schaffen.

Finanzierung und Planungshintergrund

Der Neubau basiert auf der Prioritätenliste der Spielplatzflächenkonzeption der Landeshauptstadt Magdeburg.
Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der DDR (PMO), die über die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) bereitgestellt wurden. Diese Mittel sind zweckgebunden für Investitionen in wirtschaftliche, soziale und kulturelle Projekte.


17.10.2025