Behelfsbrücken vor Weihnachten eingehoben
Die erste der zwei geplanten Behelfsbrücken für den Magdeburger Ring über die Brenneckestraße wurde am Dienstag, 16. November 2025, erfolgreich eingehoben. Die zweite Brücke folgte am Freitag. Anschließend wurden die Bauwerke mit Schutzplanken und Schrammborden komplettiert.
Arbeiten zu den Behelfsbrücken seit 3. November
Nach dem Abbruch der maroden Ringbrücken über die Brennneckestraße wurden die Widerlager horizontal eingeschnitten und dann abgebrochen, also in der Höhe etwas zurückgebaut, damit die zwei Brücken gut auf den Widerlagern aufliegen können. Im Anschluss daran wurde eine Bewehrung auf die Widerlager eingeklebt und ein Auflagebalken betoniert.
Die neuen Behelfsbrücken wurden in einem Werk in Hannover zusammengebaut und so verstärkt, dass über jede Brücke künftig Fahrzeuge mit bis zu 60 Tonnen fahren können. Die beiden Teilbauwerke haben eine Fahrbahnbreite von jeweils 3,50 Metern. Sie haben eine andere Bauweise als jene am Damaschkeplatz: Das Tragwerk liegt unten, während oben die Leitplanken zu sehen sind.
Verkehrsfreigabe nach Fertigstellung der Behelfsbrücken
Am 23. Dezember wurden die Behelfsbrücken und die Brenneckestraße darunter freigegeben.
Die Brücken verlaufen jeweils einspurig und parallel zueinanderfen.
Ein Ersatzneubau ist bereits in Planung.
Umleitungen während des Baus der Behelfsbrücken
Die zwei geplanten Behelfsbrücken für den Magdeburger Ring über die Brenneckestraße werdenvom 15. bis 19. Dezember eingehoben. Dafür müssen die Auf- und Abfahrten an Anschluss Brenneckestraße gesperrt werden.
Während der letzten Arbeiten zum Einhub der Behelfsbrücken wird der Kfz-Verkehr auf dem Magdeburger Ring in Richtung Stadtzentrum vom 15. bis 19. Dezember über die Abfahrt Kirschweg zur Leipziger Chaussee und Leipziger Straße zur Ringauffahrt Fermersleber Weg umgeleitet. Stadtauswärt wird die Umleitung von der Abfahrt Lemsdorfer Weg über den Fermersleber Weg zur Leipziger Straße und Leipziger Chaussee bis zur Ringauffahrt Kirschweg erfolgen.
Für den Fuß- und Radverkehr bleibt die Umleitung über die nahe gelegene Fußgängerbrücke zwischen Bodestraße und Goslarer Straße bestehen. Die Stadtverwaltung empfiehlt für den Durchgangsverkehr weiterhin eine großräumige Umleitung über die Autobahn 14.