Inhalt

Theater Magdeburg ist Theater des Jahres

„Geiles Theater“ ist der Beitrag der Theaterzeitschrift „Theater Heute“ über das Theater Magdeburg anlässlich der Spielzeitbilanz 2024/25 überschrieben. In der aktuellen Kritiker:innen-Umfrage der Fachzeitschrift ist das Theater Magdeburg mit sechs Nennungen erstmals zum „Theater des Jahres“ gewählt worden. Auch in anderen Saisonbilanzen der Fachpresse wurde das Theater in allen Sparten gewürdigt.


47 Kritiker:innen aus dem deutschsprachigen Raum bewerteten für „Theater Heute“ die Saison an den Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Auszeichnung für das Theater Magdeburg setzt einen vorläufigen Höhepunkt der vergangenen erfolgreichen Spielzeiten. Das Schauspiel reiste zweimal mit Inszenierungen von Jan Friedrich („Woyzeck“ und „Blutbuch“) zum Münchner Festival „Radikal jung“. In der vergangenen Spielzeit war das Theater mit „Blutbuch“ erstmals überhaupt in seiner Geschichte zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Doppeleinladungen zu den Autor:innentagen in Berlin mit Jan Friedrichs Inzenierung „Onkel Werner“ und Calle Fuhrs „Monopoly – Eine Besteigung des deutschen Schuldenberges“ sowie ein Gastspiel beim Heidelberger Stückemarkt 2025 mit „Blutbuch“ runden die Erfolgsserie 2025 ab.
Das Schauspielhaus-Leitungsteam mit Clara Weyde, Clemens Leander und Bastian Lomsché zeigt sich begeistert:
„Magdeburg. Theater des Jahres. – Wir brauchen noch einen Moment, um das zu realisieren! Wir freuen uns wahnsinnig mit allen Kolleg:innen, die das ermöglicht haben. Die Auszeichnung nehmen wir als Bestätigung unseres Weges: Teamleitungen können großartig sein und Theater über sich hinauswachsen, wenn sich so viele, so tolle Menschen mit Lust und Leidenschaft reinhauen und den Mut haben, neue Wege zu gehen. Was hier in nur drei Jahren entstanden ist, ist überwältigend. Wir danken Generalintendant Julien Chavaz und Verwaltungsdirektorin Bettina Pesch für ihr Vertrauen.“
In „Theater heute“ gab es darüber hinaus noch Erwähnungen für die Schauspielerin Marie-Joelle Blazejewski als „Beste:r Nachwuchskünstler:in“, Philipp Kronenberg in der Kategorie „Schauspieler“ für seine Rolle als Notfallsanitäter in „Onkel Werner“, Thilo Ullrich und Anna Maria Schories für „Bühne und Kostüm“ der Inszenierung „Das Floß der Medusa“ von Mirjam Loibl und Ensemble, Jan Friedrich in der Rubrik „Autor“ für „Onkel Werner“ sowie Max Schwidlinkski für „Bühne und Kostüme“ der Inszenierung „Onkel Werner“.

Theater in der Spitzenliga

Darüber hinaus wurde das Theater Magdeburg auch in den Saisonbilanzen anderer Fachmedien gewürdigt: In der Autor:innenumfrage zur Spielzeit 24/25 der Fachzeitschrift „Die deutsche Bühne“ wurde das Theater Magdeburg mehrfach genannt. 60 Autor:innen haben sich an der Umfrage zur Saisonbilanz beteiligt und eine umfassende Bilanz der Spielzeit 24/25 entwickelt. Gleich drei Nominierungen erhielt das Theater Magdeburg in der Kategorie „Gesamtleistung eines großen Hauses“. Damit ist das Theater Magdeburg zusammen mit der Oper Frankfurt und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg an der Spitze dieser Kategorie vertreten. Auch die erste Ausgabe des Festivals „eXoplanet – Tage für neues Musiktheater Sachsen-Anhalt“ erhielt eine Nennung in der Kategorie „Spartenübergreifendes Format“. In dieser Rubrik ist unter anderem auch Florentina Holzingers Inszenierung „Sancta“ nominiert.
Darüber hinaus wurde die Magdeburger Balletturaufführung „Morgenröte eines Stiers“ des Choreografen und Bühnen- wie Kostümbildners Jeroen Verbruggen in der Kritiker:innenumfrage der Fachzeitschrift „Tanz“ in der Kategorie „Ausstattung/Bühne/Licht und/oder Musik“ nominiert. Weitere nominierte Häuser in dieser Kategorie sind unter anderem das Landestheater Salzburg, das Staatsballett Berlin und das Bayrische Staatsballett München. In der Kritiker:innenumfrage 24/25 von Tanznetz wurde die Magdeburger Ballettkompagnie in der Rubrik „Spitzen-Ensembles“ genannt.

01.09.2025