Inhalt

20.04.2026: Umgang mit Hochstrittigkeit von Sorgeberechtigten in Kita, Hort und Schule

Trennungen und Scheidungen gehören heute zur Lebensrealität vieler Familien – mit teils weitreichenden Folgen, insbesondere für Kinder. Wenn elterliche Konflikte eskalieren, stehen auch Einrichtungen wie Kita, Hort und Schule vor komplexen Herausforderungen.

Aus diesem Grund lud die Arbeitsgruppe „Kinderschutz im Familienkonflikt“ - angesiedelt im Netzwerk Kinderschutz und Frühe Hilfen Magdeburg (KIMA) - zu einer interdisziplinären Podiumsveranstaltung zum Thema „Umgang mit Hochstrittigkeit von Sorgeberechtigten in Kita, Hort und Schule“ ein.

Ziel war es, den teilnehmenden Fachkräften mehr Handlungssicherheit im Umgang mit hochstrittigen Sorgeberechtigten zu geben. Fragen aus dem beruflichen Alltag, die zuvor über ein digitales Padlet gesammelt worden waren, wurden im Podium aufgegriffen und praxisnah beantwortet. Mitgewirkt haben Fachpersonen aus Jugendamt, Familiengericht, Beratungsstellen, Anwaltskanzleien, familiengerichtlicher Sachverständigenarbeit, Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Verfahrensbeistände.

Bis zum Schluss wurden rege fachliche Diskussionen geführt - das große Interesse und der intensive Austausch zeigten deutlich, wie relevant das Thema für die Praxis ist.

Zur Unterstützung der Fachpraxis wurde ein aktualisiertes Informationsblatt bereitgestellt und kann hier heruntergeladen werden:

Auch das Inputreferat von Frau Neubauer steht Ihnen hier zur Verfügung:

Ein großes Dankeschön an alle, die mitgewirkt und zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

18.12.2025: Mobbingprävention & Empowerment in den Kinderschutz integrieren

Am 18. Dezember fand das Seminar „Mobbingprävention und Empowerment in den Kinderschutz integrieren“ statt. Die Fortbildung wurde von zwei Referentinnen der MAPP-Empowerment gGmbH geleitet. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Veranstaltung für Fachkräfte anbieten konnten. Die Teilnehmenden erhielten eine große Bandbreite an fachlichen Impulsen, praxisnahen Methoden und Möglichkeiten zum kollegialen Austausch.

Im Mittelpunkt stand der Empowerment-Ansatz als wichtiger Bestandteil der Prävention im Kinderschutz. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, die Stärken von Kindern und Jugendlichen in den Blick zu nehmen und sie darin zu unterstützen, Selbstbewusstsein zu entwickeln und sich klar gegen grenzverletzendes oder delinquentes Verhalten abzugrenzen.

Durch den Wechsel aus Theorie, Praxisübungen und konkreten Beispielen erhielten die Teilnehmenden zahlreiche Anregungen für ihre eigene Praxis – unter anderem zur empowernden Mobbingintervention sowie zur Entwicklung eigener Projekte im Arbeitsalltag.

Die Nachdokumentation der Veranstaltung stellen wir Ihnen gern hier zur Verfügung.

26.11.2025: Persönlichkeitsentwicklungen bei Kindern und Jugendlichen– Umgang damit und Möglichkeiten des Einsatzes von freiheitsentziehenden Maßnahmen

Am 26.11.2025 fand unsere Fortbildungsveranstaltung der Arbeitsgruppe Kinderschutz im Familienkonflikt (KiFaK) im Familiengericht des Justizzentrums Magdeburg statt. Mit rund 90 Teilnehmenden aus Justiz, Jugendhilfe, Beratung, Bildung und weiteren Fachbereichen war die Veranstaltung sehr gut besucht und ein großer Erfolg.

Frau Dr. med. Annegret Brauer bot den Teilnehmenden einen wissenschaftlich orientierten Einblick in Persönlichkeitsentwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter. Sie beleuchtete entwicklungspsychologische Grundlagen, Modelle der Entstehung früher Störungen sowie die Bedeutung traumatischer Belastungen, bis hin zu den fachlichen Voraussetzungen und Grenzen freiheitsentziehender Maßnahmen. Dabei verband Frau Dr. Brauer ihre Ausführungen immer wieder mit Praxisbezug und veranschaulichte zentrale Aspekte anhand von Beispielen und Erfahrungen aus ihrer eigenen Arbeit.

Frau Dr. Brauer stellt allen Teilnehmenden die Präsentation zur weiteren Vertiefung gerne zur Verfügung.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!

Präsentation

Persönlichkeitsentwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen


11.09.2025: Kinder- und Jugendschutz digitaler denken 

Treffen der im Kinderschutz tätigen Fachkräfte

Am 11.09.2025 fand das diesjährige Jahrestreffen der im Kinderschutz tätigen Fachkräfte im Alten Rathaus statt. Unter dem Motto „Kinder- und Jugendschutz digitaler denken“ wurden aktuelle Chancen und Risiken im digitalen Raum thematisiert. Die Veranstaltung wurde von der Koordinationsstelle Kinderschutz des Jugendamtes gemeinsam mit der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media organisiert.

Nach einer Einführung durch die Koordinationsstelle Kinderschutz gaben Frau Dr. Bach und ihr Team von der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz einen umfassenden Überblick über Medienphänomene und deren Gefährdungspotenziale für Kinder und Jugendliche. Am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden ihr Wissen in Workshops zu vier Themenfeldern:

  • Kinder als Influencer:innen
  • Smarte und digitale Spielzeuge
  • Prävention exzessiver Mediennutzung
  • Digitale sexualisierte Gewalt

Das Jahrestreffen bot vielfältige Impulse, Raum für Austausch und die Möglichkeit, sich zu vernetzen. Mit rund 120  Teilnehmenden setzte die Veranstaltung ein starkes Zeichen für die gemeinsame Weiterentwicklung des Kinderschutzes in der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.

Präsentationen

Einführungspräsentation der Koordinationsstelle Kinderschutz


Workshops

Kinder als Influencer:innen

Smarte und Digitale Spielzeuge

Prävention exzessiver Mediennutzung

Digitalisierte sexuelle Gewalt

Noch mehr Informationen zu Medienphänomenen mit Gefährdungspotential finden Sie hier:


Folgend der Link zur → Servicestelle Kinder- und Jugendschutz.

Pressemitteilung

Kompetente Begleitung von Kindern  und Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien notwendig

  • Kompetente Begleitung von Kinder und Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien notwendig

    Treffen von mehr als 100 Fachkräften im Alten Rathaus
    Im Rahmen der Veranstaltung „Kinder- und Jugendschutz digitaler denken“ trafen sich in der ...

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Fotos

11.09.2025 Kinderschutzveranstaltung
© Landeshauptstadt Magdeburg Romy Buhr
11.09.2025 Kinderschutzveranstaltung
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11.09.2025 Kinderschutzveranstaltung
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11.09.2025 Kinderschutzveranstaltung Der Sozialbeigeordnete begrüßt
© Landeshauptstadt Magdeburg - Romy Buhr
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22.01.2025: Kultur- und Migrationsspezifischer Kinderschutz

Am 22.01.2025 fand eine Fortbildung zum Kultur- und Migrationsspezifischen Kinderschutz statt. Die Online-Veranstaltung war das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Koordinationsstelle Kinderschutz und der Volkshochschule Magdeburg.

Die Referentin, Ursula Teupe, ist Dipl.-Pädagogin und Mitarbeiterin am Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz.

Familien mit Migrationshintergrund sind nicht häufiger und nicht seltener von einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung betroffen als Familien ohne Zuwanderungsgeschichte. Sie sind aber aufgrund des hohen Anteils von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund an der altersgleichen Bevölkerung zu einer quantitativ bedeutsamen Zielgruppe im Kinderschutz geworden. Für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe stellen sich mitunder spezifische Heraus-forderungen in der Umsetzung des Schutzauftrags in und mit Familien mit Zuwanderungsgeschichte, die im Rahmen  der Fortbildung näher beleuchtet wurden:

  • Was kennzeichnet kultur- und migrationssensibles Handeln im Kinderschutz?
  • Vor welchen spezifischen Herausforderungen stehen Fachkräfte in der Umsetzung des Schutzauftrags in und mit zugewanderten Familien und wie kann mit diesen umgegangen werden?
  • Gefahr der Kulturalisierung (einseitige Rückführung gezeigten Verhaltens auf eine kulturelle Dimension): Wodurch passiert sie, welche Auswirkungen hat sie, wie kann ihr entgegenwirkt werden?
  • Wirkweise und Umgang mit Vorurteilen

Mit dieser Fortbildung konnte ein Bedarf aus den Kinderschutzstammtischen umgesetzt werden. Die Veranstaltung war mit 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebucht.

Präsentation

Input zum Kultursensiblen Kinderschutz