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Initiative „Solidarität statt Hamsterkäufe Magdeburg“

Unter dem Motto „Solidarität statt Hamsterkäufe“ hat sich auch in Magdeburg eine Initiative gegründet, um der notwendigen Isolation aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus zu begegnen. Über das Netzwerk sollen Hilfesuchende und hilfsbereite Personen miteinander in Kontakt gebracht werden, um zum Beispiel Einkaufshilfen, Besorgungen oder Gassi-Gänge mit Hunden für besonders gefährdete Menschen zu realisieren.

Die Initiative organisiert sich über das Internet, soziale Medien und über Flyer in Supermärkten etc. Im Laufe der letzten Woche haben sich in Magdeburg bereits knapp 1.000 Freiwillige bei der Initiative gemeldet.

Alle Angebote gelten als Nachbarschaftshilfen und ersetzen keinen Pflegedienst.

Anmeldung für Hilfesuchende über:

Seit dem 23. März, sind die genannten Nummern montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr erreichbar. Montags, mittwochs und donnerstags nehmen die Mitarbeiten zudem von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr Telefonate entgegen, dienstags von 13:00 bis 17:30 Uhr.

Registrierung als Helfende über:

Aufruf zur Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Neben der Initiative „Solidarität statt Hamsterkäufe“ gibt es in Magdeburg die Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe durch die gemeinnützige nebenan-Stiftung, um in Zeiten von Corona, jedem die Möglichkeit bieten zu können seinen Alltag zu realisieren. Darauf weist Roland Bartels, der Seniorenbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg, hin. Die nebenan-Stiftung bietet zusätzlich zu ihrer Online-Präsenz eine Hotline an, die sich vor allem an Senior*innen richtet, die keinen Internetzugang haben.

Corona Grafiken Hilfsangebote © Dmitry_Naumov Fotolia
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© Dmitry_Naumov Fotolia

In Magdeburg entwickelt sich eine Welle der Hilfsbereitschaft, an der sich viele Bürger*innen und Organisationen beteiligen. Unterschiedliche Gruppen und Einzelpersonen bieten ihre Hilfe an. Auch die Landeshauptstadt hat über ihre Kanäle Hilfsangebote für die verschiedenen Anliegen geschaltet. Über die Hotlines des Sozialdezernats, 0391 / 540 -4040, -3670, -3671, oder die Telefonnummer der Freiwilligenagentur, 0391 / 5495 840, können Hilfesuchende mit freiwilligen Helfer*innen Kontakt aufnehmen.

Zudem können auf der Internetseite der nebenan-Stiftung Hilfesuchende und Helfende zusammenkommen. Unter der neuen Hotline 0800 / 866 55 44 können nun auch Bürger*innen, die keinen Internetanschluss haben, ihr Anliegen aufgeben. Dieses wird dann in das geschützte Nachbarschaftsnetzwerk eingespielt und nach Postleitzahl sortiert. Hilfeleistende Nutzer*innen, die namentlich mit Adresse bereits verifiziert sind und im gleichen Postleitzahl-Gebiet wohnen, können die Anfrage dann sehen und direkt Kontakt aufnehmen.

Vor allem Senior*innen sind auf Hilfe angewiesen

Mit der Webseite und der Hotline möchte die nebenan-Stiftung Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona zugänglicher machen und die damit einhergehende Isolation abmildern. Den Bürger*innen, die nicht digital vernetzt sind, soll die Hotline als Alternative zum Internet dienen. Vor allem Senior*innen gehören bekanntermaßen zur Risikogruppe von Covid-19-Erkrankungen, was bedeutet, dass die sozialen Kontakte so gering wie möglich gehalten werden sollen. Dennoch geht der Alltag weiter und die älteren Mitbürger*innen benötigen Hilfestellung in Bezug auf den Lebensmitteleinkauf oder andere Erledigungen.

Roland Bartels unterstützt die Angebote der nebenan-Stiftung und sagt:

„Der Seniorenbeirat wünscht in diesen schwierigen Zeiten alles Gute bei der Bewältigung des Alltags und viel Kraft, diese Phase zu überstehen. Der Dank geht an die vielen Helfer*innen, Organisationen und die Stadtverwaltung selbst, die dazu beitragen, die Probleme zu mildern und den Menschen zu helfen.“