Magdeburger Motette A-cappella mit Augenzwinkern am 15. August
Es begann mit einer spontanen Straßenmusik am Ende eines gemeinsamen Chorkonzertes im Jahr 2020.
Die vier Sängerinnen und Sänger des Neuen Magdeburger Kammerchores verbindet bis heute die Freude am gemeinsamen Singen.
Bereits der augenzwinkernde Ensemble-Name verrät ihren Sinn für Humor: „Durschlusspanik“ spielt auf den scherzhaften Begriff der Dur-Schluss-Panik an – die vermeintliche Neigung, selbst ernste oder nachdenkliche Musik am Ende doch noch mit einem versöhnlichen Dur-Klang ausklingen zu lassen.
Diese Leichtigkeit steht jedoch keineswegs im Widerspruch zu ihrem hohen musikalischen Anspruch. Das Repertoire des Ensembles umfasst geistliche und weltliche A-cappella-Literatur aus verschiedenen Epochen. Mit klanglicher Präzision, stilistischer Vielfalt und spürbarer Freude am gemeinsamen Musizieren gestalten die vier Sängerinnen und Sänger ihre Auftritte.
Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Wie die Motettenreihe entstand
Der Thomanerchor in Leipzig hat es vorgemacht. Regelmäßig begeistert der Knabenchor in der „Motette“ Einwohner und Touristen. Der Musiker und Telemania-Intendant Marco Reiß griff diese Idee für das Telemannjahr 2017 auf und regte diese knappe musikalische Form auch für Magdeburg an. Seitdem erweist sich die Konzertreihe mit dem Schwerpunkt auf Werken des Magdeburger Komponisten als wahrer Renner.