17.06. Jahrestag der Errichtung des KZ-Außenlagers BRABAG-Magdeburg ("Magda") 1944

In Magdeburg gab es von Juni 1944 bis Februar 1945 KZ-Außenlager, in denen die Internierten gezwungen wurden, für die Rüstungsindustrie zu arbeiten. Für den Rüstungskonzern Polte-Werke AG in der Liebknechtstraße in Magdeburg-Stadtfeld Ost wurde ein Männer-Lager des KZ Buchenwalds und ein Frauen-Lager des KZ Ravensbrück eingerichtet. Ein weiteres Außenlager des KZ Buchenwald, genannt »Magda«, befand sich in der Havelstraße / Ecke Heinrichsberger Straße in Magdeburg-Rothensee und war der Braunkohle-Benzin AG (BRABAG) zugeteilt.

In das KZ-Außenlager »Magda« waren ab Juni 1944 über 2.000 zumeist ungarische Juden überführt und zur Schwerstarbeit gezwungen worden. Bis zu seiner Auflösung im Februar 1945 kamen hier mindestens 556 Häftlinge ums Leben. Ein Großteil der restlichen Häftlinge wurde nach der Verlegung in andere Vernichtungs- oder Arbeitslager getötet oder verstarb dort. In unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Lager wurde am 26. Januar 2001 das von dem Metallplastiker Peter Hinz und dem Schriftsteller Jürgen Rennert geschaffene Mahnmal enthüllt.

Datum:

Sa., 17.06.2034

Ort:

Mahnmal "MAGDA"

Havelstraße 17
Einmündung Heinrichsberger Straße
39126 Magdeburg-Rothensee

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