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Museum zeigt Dauerausstellung »Kunstverführung« wieder im vollen Umfang

Mitte Mai endete im Kulturhistorischen Museum Magdeburg die Sonderausstellung „Erbauung (an) der Vergangenheit – Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen“. Für diese große Sonderschau waren auch Teilflächen der Dauerausstellungen des Museums umgestaltet und genutzt worden. Nach der Renovierung der Räume werden die ursprünglichen Objekte jetzt wieder an ihrem gewohnten Platz präsentiert.

Die zeitweilige Umgestaltung betraf vor allem gut 300 Quadratmeter der Dauerausstellung „Kunstverführung – Die historischen Kunstsammlungen“. Alle Kunstwerke, die zuvor beräumt oder eingehaust werden mussten, befinden sich seit heute an ihrem angestammten Platz und können wieder vollumfänglich besichtigt werden. Dazu gehören großflächige Wandteppiche aus dem 16. Jahrhundert, Möbel und Keramik aus der Renaissance und dem Barock, mehrere Kleinplastiken, Skulpturen aus Marmor und Bronze sowie zahlreiche Gemälde. Zugleich ist damit auch der Besucherweg zur Sonderausstellungsfläche wieder uneingeschränkt zugänglich.

Die Sonderausstellung „Erbauung (an) der Vergangenheit“ beleuchtete über neun Monate hinweg die Prozesse und Arbeiten rund um die „Große Domreparatur“ in Magdeburg, die im Jahr 1825 begann. Insgesamt sahen rund 21.000 Besucherinnen und Besucher diese Ausstellung, die damit in einer Reihe mit vielen anderen erfolgreichen Sonderausstellung des Museums steht.

Die nun wieder komplettierte Dauerausstellung „Kunstverführung“ sowie die Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte und zur Schulgeschichte können wie gewohnt dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr besucht werden.