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Justiz Sachsen-Anhalt stellt Schutzsysteme zur Verfügung

Die Justiz des Landes Sachsen-Anhalt stellt der Landeshauptstadt Magdeburg 117 mobile Fahrzeugsicherheitsbarrieren zur Verfügung. Eine entsprechende Nutzungsvereinbarung darüber ist unterzeichnet worden. Die Stadt erhält die Schutzsysteme vorerst bis August 2027. Eine Verlängerung der Vereinbarung ist möglich. Die Überlassung erfolgt unentgeltlich.

Das Alte Rathaus Magdeburg in der Vorderansicht Landeshauptstadt Magdeburg, Romy Buhr

Vorhandene Ressourcen nachhaltig einsetzen

Oberbürgermeisterin Simone Borris erklärt dazu:

„Wir freuen uns sehr über diese Kooperation zwischen Land und Kommune. Mit der Überlassung der Schutzbarrieren können wir unter anderem bei Großveranstaltungen flexibel darauf zurückgreifen und so die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter erhöhen. Neben dem Plus an Sicherheit ist es auch eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung zur nachhaltigen Nutzung öffentlicher Ressourcen. Ich danke der Justiz Sachsen-Anhalt für diese Möglichkeit.

Die Fahrzeugbarrieren waren zur Absicherung des Prozesses um die Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmrkt und der Verfahrensbeteiligten beschafft und am Interimsgericht am Jerichower Platz eingesetzt worden.

„Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern bedeutet, vorhandene Ressourcen nachhaltig einzusetzen. Die Übergabe der im Landeseigentum befindlichen Fahrzeugbarrieren an die Landeshauptstadt Magdeburg dient der öffentlichen Sicherheit. Die Vorrichtungen können sofort flexibel genutzt werden, zum Beispiel bei Großveranstaltungen, zum Schutz sensibler Einrichtungen oder auch zur Verkehrslenkung“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Franziska Weidinger.