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Aktuelles

Info Stand: 28. September 2022

Technikmuseum Außenansicht © Landeshauptstadt Magdeburg
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© Landeshauptstadt Magdeburg

Liebe Interessierte, liebe Besucher*innen.

Die Türen gehen wieder auf im Technikmuseum!

Am 15.10.2022 von 15 bis 20 Uhr feiert das Technikmuseum Magdeburg seine Wiedereröffnung mit einem bunten Programm. Ab dem 16.10.2022 kehrt das Museum zum Regelbetrieb zurück: Es ist dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Im Zuge des Lockdown-Light hatte das Museum ab dem 02.11.2020 geschlossen. Im Winter 20/21 verschlechterte sich der Erhaltungszustand des Gebäudes erheblich. Dies führte dazu, dass das Museum vorsorglich für Besuchende geschlossen blieb – auch nach Aufhebung der Corona-Maßnahmen. Zwischenzeitlich war das Technikmuseum ausschließlich an besonderen Veranstaltungen oder an wenigen Sonder-Öffnungstagen für Interessierte zugänglich. Nun gab der Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement (KGM) grünes Licht: Die neuesten Untersuchungen haben ergeben, dass keine Gefahr für Besuchende besteht.

„Das war der Anlass für uns schnellstmöglich wieder zu öffnen! Wir sind gerade dabei einen spannenden Programm-Mix für das Eröffnungsfest zu planen. Immerhin ist das nach fast 2 Jahren ein Grund zu feiern.“, so Dr. Hajo Neumann, Museumsleiter des Technikmuseums. Der Förderverein des Museums trägt maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei: So wird es klassisch Kaffee und Kuchen sowie Snacks und Getränke geben.

Einige Umbau- und Sanierungsmaßnahmen werden nun im laufenden Betrieb geschehen. Da es in der Baubranche derzeit einen großen Mangel an Personal und Rohstoffen gibt, sind die Planungen zu ungewiss und geben schließlich keine Begründung, das Museum weiterhin geschlossen zu halten.

Aufgrund der Sparmaßnahmen bei der Energieversorgung wird die Ausstellungshalle nicht bzw. nur teilweise beheizt. Es wird empfohlen, warme Kleidung beim Museumsbesuch anzuziehen.



 Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihr Verständnis

Das Museumsteam

Nächster Schritt auf dem Weg zum Zentrum Industriekultur
Teil 2

Neue Machbarkeitsstudie vorgestellt/ Drucksache für Stadtrat in Vorbereitung

Für das zukünftige Magdeburger Zentrum Industriekultur ist eine erweiterte Machbarkeitsstudie vorgelegt worden. Diese wurde am 23.06.2022 auf einer Pressekonferenz von der Kulturbeigeordneten Regina-Dolores Stieler-Hinz und dem Leiter des Technikmuseums, Dr. Hajo Neumann, vorgestellt. An dem Termin nahmen auch Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, Sven Haller, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales, Dr. Sebastian Putz, Staatssekretär im Ministerium für Kultur, und Gesa von Grote (Geschäftsführerin der von GROTE GmbH) teil.

Beteiligte der PK Zentrum Industriekultur in der Depothalle des Technikmuseums

Bereits im Frühjahr 2020 hatte Museumsleiter Dr. Hajo Neumann zusammen mit der Agentur Iglhaut + von Grote eine erste Vision für den Standort an der Dodendorfer Straße vorgestellt (s. u.). Nun wird diese Vision mit einer zweiten, erweiterten Machbarkeitsstudie präzisiert und erweitert. Auch diese wurde vom Land gemeinsam mit der Investitionsbank mit 80% gefördert – insgesamt investierten Land und Landeshauptstadt 100.000 Euro  Die Machbarkeitsstudie ist online unter Machbarkeitsstudie 2 Technikmuseum  zu finden.

Insgesamt soll das künftige Zentrum Industriekultur von sechs inhaltlichen bzw. räumlichen Säulen getragen werden:

  • Technikmuseum
  • Technikpark
  • Werkstätten
  • Veranstaltungen
  • Netzwerkknoten
  • Depot

Die Agentur von Grote hat in enger Abstimmung mit den Museen der Landeshauptstadt nun vor allem die Depotsituation in den Blick genommen. Der wissenschaftliche Beirat des Technikmuseums hatte dieses Vorgehen empfohlen. Da alle Magdeburger Museen bei ihren Depots Optimierungsbedarf haben, entstand im Beirat die Idee, ein gemeinsames Schau- und Zentraldepot zu schaffen. Dabei geht es darum, die Sammlungen nicht nur in einem Gebäude zu lagern. Es sollen vor allem Bezüge zwischen ihnen hergestellt und in einem Schauteil den Besucher*innen präsentiert werden. Die Leitidee ist, dass die prosperierende Industrie Magdeburgs im 19. Jahrhundert das Sammeln und Ausstellen beflügelt hat. Unternehmer wie Hermann Gruson oder Rudolf Wolf spendeten Geld, engagierten sich in Vereinen und stießen Museumsgründungen und Kunstsammlungen an.

Im Rahmen dieser zweiten Machbarkeitsstudie wurden auch schon erste Gebäudeentwürfe miteinander verglichen und aus ihnen ein möglicher Gebäudetyp ermittelt. Vorgeschlagen wird ein kompakter Neubau in direkter Nachbarschaft des historischen Museumsgebäudes. Dieser soll alle Funktionen wie Eingangsbereich, Shop, Café sowie Seminarräume und Werkstätten beinhalten. Außerdem sollen auch das Depot sowie die Verwaltung hier untergebracht werden. Der Entwurf trägt dem Zustand des Grundstücks Rechnung und minimiert Eingriffe in den belasteten Boden des ehemaligen SKET-Geländes.

Die Stadt verhandelt derzeit über den Ankauf eines Grundstücks, welches direkt an das Technikmuseum nach Süd-Westen hin angrenzt. Auf diesem Grundstück sollen der Neubau und ein deutlich erweitertes Freigelände für Großexponate Platz finden.

 Wie in der Drucksache von 2020 angekündigt, wird dem Stadtrat nach der Sommerpause eine erneute Drucksache vorgelegt, in welcher das Projekt zur Entscheidung präsentiert wird. Die Einbeziehung von Fördermitteln für das ehrgeizige Vorhaben ist dabei fest vorgesehen. Aktuell verhandelt das zuständige Dezernat für Kultur, Schule und Sport bereits mit dem Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten. Der damalige Staatssekretär Dr. Jürgen Ude hatte bereits im Sommer 2021 verkündet, dass das Projekt im Landesinteresse steht, da es auch von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung des Tourismus der Landeshauptstadt Magdeburg ist.
Die zweite Studie ist aus dem Programm Sachsen-Anhalt REGIO durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt zu 80 Prozent gefördert.

Weiterentwicklung des Technikmuseums zum Zentrum für Industriekultur in Sachsen-Anhalt
Teil 1

Machbarkeitsstudie 2019/2020
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© Landeshauptstadt Magdeburg

Machbarkeitsstudie 2019/2020

zur Weiterentwicklung des Technikmuseums Magdeburg zum Zentrum für Industriekultur in Sachsen-Anahlt
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© Landeshauptstadt Magdeburg








Machbarkeitsstudie erschienen

Wie kann die ...
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Technikmuseum to go

Technikmuseum to go

Langeweile oder Familienkoller im Lockdown? Leider kann das Technikmuseum momentan nicht öffnen. Deswegen haben wir als alternatives und kostenloses Programm für große Entdecker*innen ausgewählte Filmbeiträge zusammengestellt. Für die Kleinen gibt es Ausmalbilder als PDF zum Download. Unsere Suchbilder sind für alle da.
Also ran an Maus und Stifte - viel Spaß bei der Museumserkundung und beim Ausmalen!

Ein baldiges Wiedersehen wünscht das Team des Technikmuseums Magdeburg.

Filme




Malbücher zum Herunterladen

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Rätselspaß

Entdecken Sie in Suchbildern unsere Ausstellung. Sie können direkt am Bildschirm oder per Ausdruck auf die Suche nach Fehlern gehen. Die Auflösung der Rätselbilder finden Sie als einzelne Datei. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Rätseln. 


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Preise, Führungen und Museumspädagogik

Entgelte:

Eintritt: 4,00 €
Ermäßigter Eintritt: 2,00 €
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr: freier Eintritt

für Details der Eintritte und sonstiger Entgelte siehe Dokument Entgelttarife zur Entgeltordnung:


Hinweis: Tiere dürfen nicht in das Technikmuseum mitgebracht werden, mit Ausnahme von Blindenhunden (nach VI. Benutzungsordnung Technikmuseum).

Führungen und Museumspädagogik

Leider können wir derzeit keine Führungen oder Programme aus der Bildungs- und Vermittlungsarbeit anbieten. Wir arbeiten daran - trotz der baulichen Schäden und den damit einhergehenden Umstrukturierungen der Dauerausstellung - Ihnen bald wieder Programme ermöglichen zu können. Bis dahin können Sie uns gern an unseren Tagen der offenen Tür oder zu den Veranstaltungen vor Ort besuchen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
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Information zu Spenden/Schenkungen

Spenden und Schenkungen

sind von besonderer Bedeutung für den Erhalt unseres Industriekulturerbes

Das Technikmuseum und seine Ausstellung lebt davon, die vielen Geschichten zu und um die einzelnen Exponate zu erzählen, sie in Kontext zu setzen und so das kulturelle Erbe der Industrie in der Region Magdeburg zu erhalten. Je umfassender und detaillierter die Sammlungen sind, desto informativer aufgearbeitet  können wir die Inhalte zu den Exponaten anbieten.

Doch Restaurierungen sind oft sehr schwierig. Eine sach- und fachgerechte Aufarbeitung kostet viel Geduld und Geld. Damit uns das gelingt sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Sie können uns mit Sach- und Geldspenden unterstützen.

Dabei entscheiden Sie allein, ob sie Ihre Spende für einen bestimmten Zweck (Zweckbindung) oder allgemein dem Technikmuseum zukommen lassen wollen.

Annahme von Spenden

Damit Ihre Spenden sicher bei uns ankommen, bitte wir Sie sich vorab mit der Museumsleitung in Verbindung zu setzen. Dort erklären wir Ihnen gern den Prozess und unterstützen Sie dabei.

Gemäß dem geltenden Stadtrecht obliegt die Entscheidung über die Annahme von Spenden (Einwerbung und Entgegennahme des Angebotes einer Zuwendung) bis zu einem Vermögenswert von 1.000,- Euro dem Oberbürgermeister. Bei höheren Spenden entscheidet der Stadtrat.

Zuwendungsbestätigungen

Sie wollen spenden und benötigen eine "Spendenquittung"?

Nach Eingang aller erforderlichen Informationen und bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen wird durch das Dezernat Finanzen und Vermögen für den Spender die entsprechende Zuwendungsbestätigung ausgestellt. 

Spendenboxen in der Ausstellung

Im Bereich der Dauerausstellung können Sie uns ebenfalls (direkt, anonym und unkompliziert) mit Spenden unterstützen. Sämtliche Spenden verbleiben im Haushalt des Technikmuseums und finden ausschließlich hier Verwendung für steuerbegünstigte Zwecke.

Rechtliches

Spenden sind freiwillige und unentgeltliche Wertabgaben, die aus dem Vermögen des Spenders zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke abfließen.

Gemäß § 4 Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt können Spenden zur Unterstützung bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben angenommen werden. Sie dürfen nur angenommen werden, wenn die Integrität der öffentlichen Verwaltung gewahrt wird und insbesondere Korruption und die unzulässige Beeinflussung ausgeschlossen ist.

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Förderverein

Das Technikmuseum Magdeburg und der Förderverein

Bis zur Wende gab es in der Stadt Magdeburg kein Technikmuseum. Es gab im Kulturhistorischen Museum lediglich einen Techniksaal mit wenigen Exponaten, der sich im heutigen Kaiser-Otto-Saal befand. Im Jahr 1991 gründete sich der „Förderverein für ein Technikmuseum in der Landeshauptstadt Magdeburg“. Er rekrutierte sich aus Technikern der ehemaligen Betriebe und insbesondere aus ehemaligen Dozenten der TU und der Fachhochschule. Im Sommer 1994 wurde im „Schwermaschinen-Kombinat Ernst Thälmann“ die Montagehalle 18 für den Bundes-Wettbewerb „Jugend forscht“ freigeräumt. Es handelt sich hierbei um ein denkmalhistorisches Objekt, was 1871 durch Hermann Gruson errichtet wurde. Unser Alt-OB Dr. Willi Polte hat diese Halle anschließend für die Landeshauptstadt von der Treuhand erworben, um ein Technikmuseum einzurichten. Dieses wurde nach entsprechenden Umbauarbeiten am 12. Mai 1995 eröffnet. Geöffnet war es saisonal von April bis Oktober an drei Tagen in der Woche.

Anfang der 2000er-Jahre sollte das Museum aus Sparzwängen geschlossen werden und lediglich als Depot bestehen bleiben. Am 15.03.2004 gründete sich das „Kuratorium Industriekultur in der Region Magdeburg e.V.“ mit dem Ziel, die Trägerschaft zu übernehmen, um die große Technikgeschichte und Industriekultur unserer Stadt zu bewahren. Am 2. Juni 2006 wurde das Museum an den Verein zur ehrenamtlichen Bewirtschaftung übertragen.

Konzeptionell wurde das Museum so aufgestellt, dass das Haus ganzjährig an sechs Tagen in der Woche geöffnet ist. Neben den drei großen Betrieben, die die strukturbestimmenden Branchen der Stadt ausmachten, sollten aber auch die historischen Bezüge der Stadt zur Luft- und Raumfahrt, das Handwerk, die Landwirtschaft, das Verkehrswesen und technologische Prozesse abgebildet werden. Von Beginn an war ein wichtiges Ziel, das Potential des Museums zu nutzen, um junge Menschen für technische Berufe zu interessieren und die Möglichkeit anzubieten durch Erfahren, Erleben und Anfassen eine entsprechende Beziehung zu entwickeln.

In dieser Zeit ist es gelungen, das Museum dank der Unterstützung der ehrenamtlichen Mitglieder sowohl bei Führungen aber auch bei der Instandsetzung von Exponaten zu einem beliebten Ort zu entwickeln. Wir waren anerkannter außerschulischer Lernort, haben durch die Einwerbung von Fördermitteln viele bauliche Aktivitäten, wie die Errichtung von drei Schleppdächern, den Umbau des Rudolf-Wolf-Raumes als Veranstaltungsort, die Hofsanierung usw. umsetzen können. Viele neue Exponate wurden erworben und neben den bereits vorhandenen mit Unterstützung der GISE mbH restauriert. Wir haben vielfach einen funktionstüchtigen Betrieb wiederherstellen können.

Mit dem Projekt Industriekultur Magdeburg, kurz InKuMa, ist es dem Förderverein mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gelungen, Ausstellungsobjekte für die Bildung zu digitalisieren. Mit dieser Visualisierung kann den jungen Menschen die Wirksamkeit technischer und physikalischer Prozesse an Hand der historischen Maschinen und Anlagen veranschaulicht werden. Sie trägt somit aktiv zur Bildung bei.

Dreizehn Jahre dauerte die ehrenamtliche Tätigkeit zum Erhalt des Technikmuseums. Seit dem 1. Juni 2019 befindet sich das Technikmuseum wieder in Trägerschaft der Landeshauptstadt. Seit dieser Zeit agieren wir als Förderverein und wollen unsere Kraft für die Unterstützung des Museums einbringen. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft, aktuellen Projekten und Vieles mehr finden Sie auf der Website des Fördervereins: Förderverein Technikmuseum

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