Betreuung außerhalb der Wohnsitzgemeinde
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Betreuung außerhalb der Wohnsitzgemeinde

I. Kinder aus Umlandgemeinden

Sollen Kinder in einer Tageseinrichtung oder Tagespflegestelle auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Magdeburg betreut werden, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt (= Ort des Lebensmittelpunktes, also überwiegender Aufenthaltsort) nicht in der Landeshauptstadt Magdeburg aber im Land Sachsen-Anhalt haben, bedarf es einer schriftlichen Vereinbarung der abgebenden Gemeinde und des Landkreises mit der aufnehmenden Stadt Magdeburg zur Kostentragung des Betreuungsplatzes.


Betreuungsvoraussetzungen

1. Auf dem Vereinbarungsformular ist zuerst von der gewünschten Einrichtung die Platzbereitstellung mit dem genauen Betreuungsumfang anzugeben. Dieses Formular ist im Jugendamt Magdeburg einzureichen. Bevor Eltern für ihr Kind einen Tageseinrichtungs-/Tagespflegeplatz auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Magdeburg in Anspruch nehmen können, bedarf es der Vereinbarung und Zustimmung zur Kostentragung des abgebenden Landkreises und der abgebenden Gemeinde, in welchem/welcher das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

2. Dazu ist eine Antragstellung von den Personensorgeberechtigten durch die „Geltendmachung des Wunsch- und Wahlrechtes..“ in der Wohnsitzgemeinde vorzunehmen. Sie kann auch zusammen mit dem Vereinbarungsformular im Jugendamt Magdeburg eingereicht werden.

3. Die Tageseinrichtung oder Tagespflegestelle benötigt für Kinder, die im Umland wohnhaft sind, ein sog. Ticket um einen Betreuungsplatz im Kitaportal zu hinterlegen. Erst mit einer vorliegenden Kostenübernahme des abgebenden Landkreises und der abgebenden Gemeinde kann ein Betreuungsvertrag zwischen den Eltern und dem Träger der Tageseinrichtung oder Tagespflegestelle geschlossen werden und ein Ticket erstellt werden. Auf dem Ticketantrag sind die Daten von einem Elternteil und der genauen (zukünftigen) Umlandadresse anzugeben.

Wohnortwechsel

Ein Umzug aus Magdeburg in eine andere Gemeinde des Landes Sachsen-Anhalt ist rechtzeitig im Voraus durch die Eltern gegenüber dem Träger der Tageseinrichtung bzw. der Tagespflegestelle anzuzeigen, damit diese/r in die Lage versetzt wird, alle für die finanziell gesicherte Weiterbetreuung Ihres Kindes erforderlichen Maßnahmen mit Ihnen abzusprechen.

Vereinbarung zur auswärtigen Betreuung bis 31.07.2019

Vereinbarung zur auswärtigen Betreuung ab 01.08.2019

Antrag Betreuung aus Umland in Magdeburg

Antrag auf Zugangsberechtigung für Umlandkinder

Besonderheit

Sollte im Einzelfall durch die abgebende Gemeinde/den abgebenden Landkreis nicht der volle Finanzierungsbedarf gedeckt werden, erhalten die Eltern und der Träger der Tageseinrichtung hierzu eine gesonderte Mitteilung. Danach entscheiden die Eltern und der Träger der Tageseinrichtung, ob ein Betreuungsvertrag zustande kommen soll. Der ungedeckte Finanzbetrag ist dann durch die Eltern an den Träger der Tageseinrichtung zu erstatten.

II. Kinder aus Magdeburg im Umland

Bevor Eltern für ihr Kind einen Tageseinrichtungs-/Tagespflegeplatz außerhalb des Gebietes der Landeshauptstadt Magdeburg in Anspruch nehmen können, bedarf es der Zustimmung und Vereinbarung zur Kostentragung zwischen der Landeshauptstadt Magdeburg, dem aufnehmenden Landkreis und der aufnehmenden Gemeinde. Eine Antragstellung ist von den Personensorgeberechtigten durch die „Geltendmachung des Wunsch- und Wahlrechtes..“ im Jugendamt Magdeburg vorzunehmen.
 


Elternbeitrag bei der Betreuung außerhalb der Wohnsitzgemeinde

Die Kostenbeitragserhebung erfolgt für alle Kinder, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Magdeburg haben und eine Tageseinrichtung oder Tagespflegestelle im Umland besuchen, mit dem seit dem 01.01.2019 geltenden Kinderförderungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt bis 31.07.2019 durch die Landeshauptstadt Magdeburg mittels Kostenbeitragsbescheidung der Elternbeitragsstelle Magdeburg.

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Der Kostenbeitrag für Kinder, die Ihren gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb von Magdeburg haben, wird entsprechend bis zum 31.07.2019 von der Gemeinde oder Verbandsgemeinde, in der das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, erhoben. (§13 KiFöG LSA)


Ab 01.08.2019 erhebt nach dem neuen Kinderförderungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt die Gemeinde oder Verbandsgemeinde, in der ein Kind betreut wird, den „Elternbeitrag“.


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