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"Fifty/Fifty" Energieeinsparung und Klimaschutz an Magdeburger Schulen

Schulen sind nich nur Energieverbraucher, sondern vor allem auch Orte, an denen insbesondere jungen Menschen ein zukunfstfähiger Umgang mit Energie vermittelt werden kann. Schulen gehören zu den wichtigsten Klimabotschaftern. Deshalb ist es besonders wichtig, dass das Thema Klimaschutz eine zentrale Rolle in den Schulen einnimmt. Nur so kann der Grundstein für die Zukunft gelegt werden. Das Projekt "Fifty/Fifty- Energiesparen an Magdeburger Schulen" setzte genau hier an.

Mit dem Projekt "Fifty/Fifty- Energiesparen an Magdeburger Schulen" sollen Schulen motiviert werden, durch umweltfreundliches Nutzerverhalten so viel Energie wie möglich in den Bereichen Wasser, Wärme und Strom einzusparen. Gleichzeitig sollen den Schülern/innen die Zusammenhänge im Klimaschutz zwischen dem eigenen Handeln vor Ort und den globalen Auswirkungen näher gebracht werden.

Fifty/Fifty heißt, dass die Schulen 50 Prozent der verhaltensbedingt eingesparten Energiekosten erhalten. Schüler/inen, Lehrer/innen und Hausmeister/innen sind also aufgefordert, durch einfach durchführbare Energieeinsparmaßnahmen Wärme, Strom und Wasser einzusparen. Dabei geht es nicht um Maßnahmen mit hohem Investitionsbedarf, sondern um energiebewusstes Alltagshandeln beispielsweise beim Lüften oder der Benutzung von Thermostatventilen, elektrischen Geräten und  Beleuchtung.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt durch das Umweltamt der Landeshauptstadt Magdeburg, dass dieses mit Unterstützung der Städtischen Werke Magdeburg GmbH & Co. KG seit 1999/2000 erfolgreich durchführt.

An dem Projekt teilnehmen können alle kommunalen Schulen (Grundschulen, Sekundarschulen, Gymnasien, Förderschulen), die sich nicht in PPP-Modellen befinden. 

Ablauf des Projektes

Jedes Schuljahr nahmen 3 Schulen neu am Projekt teil. Die Schulen verpflichteten sich für 3 Schuljahre zur Teilnahme am Projekt.

Das Projekt begann mit einer Projektwoche im November eines jeden Schuljahres. An der Projektwoche nahmen ca. 20 Schüler*innen der Schule teil. Die Projektwoche gliederte sich in drei Teile: einen Einführungstag, eine Exkursion sowie drei Gruppenarbeitstage. Im Rahmen der Gruppenarbeitstage setzten sich die Schüler/innen in den Gruppen gezielt mit den Themen Strom, Wärme und Wasser auseinander. Dabei wurden sie vom Umweltamt sowie einem Ingenierbüro angeleitet und unterstützt. Neben der theoretischen Erabeitung der Themen konnten die Schüler/innen auch praktisch erkunden, wo im Schulgebäude Wärme, Wasser und Strom verbraucht wird, wo und wie der Verbrauch gemessen und mit welchen Handlungen konkret Energie eingespart werden kann. In diesem Zusammenhang trugen die Hausmeister*innen der Schulen eine besondere Verantwortung , da diese die Vorschläge der Schüler/innen technisch umsetzen sollten. Die Einsparungen in den Bereichen Strom, Wärme und Wasser wurden jährlich berechnet und ausgewertet sowie im Rahmen einer Abschlussveranstaltung, zu der alle Schulen herzlich eingeladen sind, präsentiert.

Erfolge des Projektes

Durch das Energiesparprojekt steigen die seit Projektbeginn durch alle Schulen eigesparten Energiekosten auf über 367.500 Euro an.  An dem Energiesparprojekt nahmen bisher insgesamt 36 Schulen erfolgreich teil.