Gespräch: Ostbeauftragter bei Oberbürgermeisterin Borris
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Gespräch: Ostbeauftragter bei Oberbürgermeisterin Borris

Carsten Schneider, Staatsminister und Ost-Beauftragter der Bundesregierung, ist am 10. Oktober von Oberbürgermeisterin Simone Borris im Rathaus empfangen worden. Magdeburgs Stadtoberhaupt unterstrich im Gespräch, wie wichtig schnelle Zuganbindungen für die Stadt sind – insbesondere mit Blick auf die geplante Intel-Ansiedlung.

Staatsminister Schneider und Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris © Landeshauptstadt Magdeburg, Romy Buhr
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© Landeshauptstadt Magdeburg, Romy Buhr

OB Simone Borris: "Magdeburg braucht ICE-Anschluss“

Bei dem Treffen von Oberbürgermeisterin Simone Borris und dem Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, am 10. Oktober ging es vor allem um die im März 2022 verkündete Intel-Ansiedlung im Süden der Landeshauptstadt. Rund 17 Milliarden Euro sollen investiert werden – die größte Brancheninvestition seit Jahrzehnten. Mehrere tausend Arbeitsplätze werden perspektivisch in der Hightech-Branche und bei Zulieferbetrieben entstehen.

„Uns ist bewusst, dass dies eine große Herausforderungen auf vielen Ebenen ist und etliche Bereiche des städtischen Lebens betreffen wird – sei es städtebaulich, im Bildungs- und Betreuungssektor oder auch bei Freizeitangeboten rund um Kultur und Sport. Gleichzeitig ergeben sich völlig neue Chancen genau in diesen Gebieten. Wir werden internationaler, jünger und ein wahrer Hightech-Leuchtturm für ganz Deutschland“, so Oberbürgermeisterin Simone Borris.

Auch Staatsminister Carsten Schneider hebt Magdeburg als Beispiel für den gesamten Bereich Ostdeutschlands hervor:

„Magdeburg ist ein beeindruckendes Beispiel für die neuen Perspektiven, die es in Ostdeutschland gibt. Das ist auch das Ergebnis der Arbeit in Stadt und Land aus den vergangenen Jahren. Mit der Ansiedlung von Intel entstehen neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze und die Chancen der Nutzung erneuerbarer Energien werden greifbar. Die Bundesregierung unterstützt diese Perspektiven, um der wirtschaftlichen Entwicklung in Ostdeutschland neuen Schwung zu geben, im Fall der Intel-Ansiedlung mit einer Milliardenförderung aus dem Bundeshaushalt.“

Im Gespräch - Staatsminister Carsten Schneider und Magdeburgs OB Simone Borris © Landeshauptstadt Magdeburg, Romy Buhr
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© Landeshauptstadt Magdeburg, Romy Buhr

Einigkeit über Magdeburgs Leuchtturmstellung in Ostdeutschland: Staatsminister Carsten Schneider und Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris im Gespräch

Die Verbesserung der bislang eher mäßigen Erreichbarkeit der Landeshauptstadt hinsichtlich der Zugverbindungen, ist Oberbürgermeisterin Simone Borris ein besonderes Augenmerk:

„An dieser Stelle müssen Bund und Land einfach mehr tun. Magdeburg darf mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht mehr länger auf schnelle Zugverbindungen in die Bundeshauptstadt warten. Regelmäßige ICE- oder wenigstens IC-Verbindungen nach Berlin müssen jetzt endlich beschlossen und angeboten werden. Dies bitte ich Staatsminister Schneider mit ins Kabinett zu nehmen und sich dort für diese wichtige Infrastrukturverbesserung einzusetzen.“

Im Bericht des Ostbeauftragten der Bundesregierung 2022 – Ostdeutschland. Ein neuer Blick – ist auch ein Interview mit Oberbürgermeisterin Simone Borris enthalten. Darin spricht sie über die Chancen und Herausforderungen durch die Intel-Ansiedlung für Magdeburg.

10.10.2022