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Die Otto-von-Guericke-Stipendiatin Saijal Shahania

Dieses Jahr wird das Otto-von-Guericke-Stipendium von Seiten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg an Saijal Shahania vergeben. Sie kommt aus Indien und hat dort ihr Studium im Bachelorstudiengang Informationstechnologie erfolgreich absolviert. Danach hat sie drei Jahre als Datenanalytikerin gearbeitet. Seit Oktober 2018 studiert sie Data and Knowledge Engineering an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Seit zwei Semestern ist Saijal Shahania erfolgreiche Tutorin u.a. in den Kursen „Maschinelles Lernen“ und „Vertieftes Lernen“. Darüber hinaus arbeitet sie zurzeit als Softwareentwicklerin an datenwissenschaftlichen Aufgaben. Dies ermöglicht es ihr, die im Studium erlernten Forschungsmethoden auf praktische Problemstellungen anzuwenden und somit Forschungsergebnisse zu erzielen. Neben ihrem Studium ist sie bei Legal Horizon als Datenanalystin tätigt. Dort generiert sie ein Tool zur Analyse von europarelevanten Rechtsdokumenten. An der Fakultät für Informatik betreut Saijal Shahania das Projekt „SI@FIN“. Als Mentorin unterstützt sie die Studierenden bei der Kurswahl und der Planung der Semester.

Darüber hinaus engagiert sie sich im Akademischen Club der Fakultät, der ebenfalls eine Hilfestellung für Student*innen der FIN darstellt. Als Mitglied des Veranstaltungsteams übernimmt Saijal Shahania Aufgaben bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Alumni-Talk oder Podiumsdiskussionen. Ein weiteres Format, das von ihr betreut wird, ist die Diskussionsrunde „Erstellen Sie Ihre Masterarbeit 2.0“ mit Fakultätsmitgliedern und neuen Absolvent*innen, in der Aspekte der Themensuche für Abschlussarbeiten, die Anforderungen an eine Masterarbeit und die damit verbundenen Themenkreise im Fokus stehen.

Die Otto-von-Guericke-Stipendiatin Hiba Mahmood

Durch die Hochschule Magdeburg-Stendal wird das Otto-von-Guericke-Stipendium dieses Jahr an Hiba Mahmood vergeben. Sie stammt aus Syrien und studierte dort Wirtschaft an der Universität Damaskus. 2015 kam Hiba Mahmood nach Deutschland. Im Oktober 2015 nahm sie an der IpFaH-Initiative (The International Office and the Initiative for Refugees) der Hochschule teil und schaffte es innerhalb eines Jahres, Deutsch zu lernen und auf das erforderliche Niveau für ein Studium zu bringen. Sie war die erste Teilnehmerin der IpFaH.

Ihre Leidenschaft für das Entwerfen, Gestalten und Analysieren von Produkten bewog sie zum Studium des Bachelor-Studienganges Industrial Design, das sie 2016 begann. Von 2016 bis 2019 erhielt Hiba Mahmood außerdem das Deutschlandstipendium, mit dem besonders begabte Studierende gefördert werden.

Neben ihrem Studium ist Hiba Mahmood ehrenamtlich aktiv und engagiert sich innerhalb der islamischen Gemeinde für syrische Familien, zum Beispiel als Dolmetscherin bei Arzt-oder Behördenbesuchen. Im Social Credit Program ihres Fachbereiches der Hochschule unterstützt sie Veranstaltungen der KiZi (Studienprojekt zur Kinderbetreuung), welches auch ihr Sohn besuchte.

2016 nahm sie gemeinsam mit der Rektorin Prof. Dr. Anne Lequy den Deutschen Arbeitgeberpreis im Bereich „Hochschulische Bildung“ in Berlin entgegen; im gleichen Jahr auch den Landesintegrationspreis. Im November 2017 erhielt Hiba Mahmood das Sonderstipendium der Kommission für Internationale Angelegenheiten der Hochschule für ihre herausragenden Leistungen im Studium und ihr Engagement außerhalb des Studiums. Im Dezember 2019 wurde sie mit dem Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalts für besonderes individuelles Engagement ausgezeichnet.