Heisenberg-Campus
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Heisenberg-Campus

Mit dem Heisenberg-Campus ist im Wissenschaftshafen das nächste große Bauprojekt geplant. Zwischen Hafenbecken und Elbufer sollen Labore, Büros und Wohnungen entstehen.

Heisenberg-Campus  © Entwurf: Hascher Jehle Architektur
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© Entwurf: Hascher Jehle Architektur

Im Rahmen eines Auswahlverfahrens hat AGROMEX auf Grundlage des Siegerentwurfs des Büros Hascher Jehle Architektur, Berlin von der Landeshauptstadt Magdeburg den Zuschlag für ein rund 15.500 m² großes Entwicklungsgrundstück in der Werner-Heisenberg-Straße im Wissenschaftshafen Magdeburg erhalten und wird dort unter der Bezeichnung „Heisenberg Campus im Wissenschaftshafen“ auf zwei Baufeldern Gewerbeflächen sowie ca. 130 Wohnungen in sieben Stadthäusern realisieren.

Der von einer Projektgesellschaft der AGROMEX gestellte Antrag auf Weiterführung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 178-8-.1 („Werner-Heisenberg-Straße“) wurde zwischenzeitlich vom Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg positiv beschieden. Nach Eintritt der Bestandskraft des Bebauungsplans und nach der Erteilung einer Baugenehmigung soll das Vorhaben mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 30.000 m² innerhalb einer reinen Bauzeit von voraussichtlich drei Jahren realisiert werden.

Der neue Heisenberg Campus ist einerseits geprägt von der ehemaligen Handelshafen-Nutzung und noch bestehenden Gewerbebauten und andererseits durch die markante Lage am Wasser. Mit den jetzt durch die aufgegebenen Industrieflächen überplanbaren Flächen besteht die Chance, das Gelände städtebaulich neu zu besetzen.

Mit der Zonierung des Planungsgebiets in die zwei wohlproportionierten Baufelder entstehen klare stadträumliche Hierarchien und differenzierte Identitäten. Die Nord-Süd ausgerichtete grüne Mitte zwischen diesen Baufeldern, die sich mit ihrer Ausrichtung und Gestaltung an den historischen, denkmalgeschützten Gleisanlagen orientiert, bildet das Zentrum des Ensembles und wird zum identitätsstiftenden Element für das neue Quartier. Die großzügige Ost-West-Durchwegung bindet den grünen Binnenraum auf direktem Weg an die Werner-Heisenberg-Straße und das Sarajevo-Ufer an.