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Über den Stadtteil Buckau

In Buckau trifft Künstlerkiez auf Arbeiterviertel. Einst die Wiege des deutschen Maschinenbaus verbergen sich heute hinter den Klinkerfassaden ehemaliger Fabrikgebäude moderne Wohnungen, Kunstzentren und Büroräume junger Start-up-Unternehmen.

Mit dem Ausbau der Infrastruktur mussten sich die Buckauer auf große Verkehrseinschränkungen einstellen. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe bauen entlang der Warschauer und Schönebecker Straße eine neue Straßenbahntrasse, die Städtischen Werke erledigen wichtige Kanalarbeiten. Eine Herausforderung für Anwohner und Unternehmen zugleich, die nach erfolgreichem Abschluss ein großes Plus an Attraktivität für den Stadtteil bedeutet.

Buckau in Zahlen:

218 Hektar
6.500 Einwohner
700 Gewerbeanmeldungen

Otto erklärt: Rayonhaus

Das Rayonhaus ist eine zur napoleonischen Zeiten entstandene Bauform. „Rayon“ im Ursprung sind Schussfelder bzw. brachgelegte Streifen vor Wehranlagen. Hier gab es ein Bauverbot, um die Verteidigung einer Stadt zu gewehrleisten. Kein Haus, keine Mauer, kein Graben oder Wall durfte hier stehen. Betrachtet man die Anordnung aller „Rayonhäuser“ ist eine Art Halbkreis um das Zentrum zu erkennen.

Im Laufe der Zeit begann die Bevölkerung das Bauverbot zu ignorieren und das ungenutzte Land zu bebauen. Kleinere Gärten entstanden, vereinzelte Bäume wurden gepflanzt. Nachdem sich auch die Reichweite der Waffen weiterentwickelt, erlaubte Kaiser Napoleon die Nutzung der Rayon-Flächen. Einzige Maßgabe: es musste schnell abreißbar sein. Das Fachwerk ist nur verzapft – also weder Schrauben noch Nägel wurden verwendet.

Das Rayonhaus entstand in seinem typischen Bild: Fachwerkhaus mit maximal zwei Etagen, oftmals mit kleinem Garten und einem Baum. Die Rayonhäuser sind ein besonderes Erbe der Stadtgeschichte und auf ihre Weise einmalig in Europa.

Über den Verein Buckau e. V.

Vorsitzendender: Ingmar Schwan
Stellvertreter: Susanne Klaus

Vereinsziel: Zentraler Anlaufpunkt für alle Buckauer, Vermittler und Gestalter zugleich

 „Unser Stadtteil hat so viel zu bieten, zahlreiche kreative Köpfe haben Lust sich einzubringen und wir können das Ganze jetzt bündeln“, so Vereinsvorsitzender Ingmar Schwan. Jeder sei im Verein willkommen, egal ob aktiv oder als Förderer. Gert Müller, Schatzmeister des Vereins, ergänzt: „Wir wollen immer mit der Stadt im Gespräch bleiben, aktuell über den Stand der Bauarbeiten informieren können und wissen, wie es weitergeht.“