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Dr. Matthias Lerm, Leiter des Stadtplanungsamtes der Landeshauptstadt Magdeburg

 Herr Dr. Lerm hieß alle Anwesenden willkommen. Einführend stellte er den Rahmenplan als Richtungsweisendes Projekt angesichts einer nicht immer gewissen nahen Zukunft dar. Die Bevölkerungsprognosen sagen kein starkes Wachstum voraus. Dennoch seien die Investitionsmöglichkeiten in der Landeshauptstadt günstig, erörtert Dr. Lerm und zahlreiche Bauprojekte, das neue Domquartier, Luisencarré und der „Blaue Bock“ werden in der Innenstadt umgesetzt. Magdeburg setzt sich ambitionierte Ziele. Durch die Kulturhauptstadtbewerbung soll unter anderem auch die Entwicklung der Innenstadt bestärkt werden.

 Dem Rahmenplan kommt in diesem Kontext die Aufgabe zu, den Blick weiter in die Zukunft zu richten. Wie geht es nach den aktuellen Bauprojekten weiter? Wie werden neue Symbole für die Stadtentwicklung gesetzt? Wie wird eine bessere Orientierung in der Innenstadt gewährleistet? Das Zusammenfassen, Zusammenführen und Zusammenbringen stellt Dr. Lerm als ein zentrales Thema für den Rahmenplan dar. Die bedeutende Stadt des Mittelalters könne durch eine zusammenhängende Innenstadt gestärkt werden. Die charakteristisch so verschiedenen Räume wie das Domviertel, der Hasselbachplatz, das Wohnviertel um die Jakobstraße und die Kulturmeile, sollten als eine Innenstadt begriffen werden. 

 Dazu bedürfe es auch der Zusammenarbeit der Akteure und Akteurinnen in der Innenstadt. Zu diesem Zweck wird die Fachexpertise in der Fachwerkstatt zusammengebracht, um gemeinsame Leitlinien für die Innenstadt zu entwickeln.