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Carsten Nahrendorf wurde am 22. April 1976 in Magdeburg geboren. Seine Schulausbildung erhielt er in der POS „Karl Liebknecht“ und am Humboldt-Gymnasium in Magdeburg. Im Anschluss daran studierte er Jura in Osnabrück, Leiden (Niederlande) und Hamburg, bevor er sein Magisterstudium Germanistik / Geschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg aufnahm und 2008 mit der Gesamtnote „sehr gut“ abschloss.

Während seines Studiums war er unter anderem als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Michael Schilling (Germanistische Mediävistik) und als studentische Hilfskraft an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel im Projekt: „Martin Opitz von Boberfeld. Briefwechsel und Lebenszeugnisse“ tätig. Darüber hinaus arbeitete er 2007 als Ausstellungsführer bei der Europaratsausstellung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ im Kulturhistorischen Museum Magdeburg und war wissenschaftliche Hilfskraft an der Herzog August Bibliothek im Projekt „Historische Methode und Arbeitstechnik der Magdeburger Zenturien. Kirchengeschichtsschreibung in einem gelehrten Netzwerk im 16. Jahrhundert“.

Seit Oktober 2008 war Carsten Nahrendorf als Promotionsstudent an der Otto-von-Guericke-Universität immatrikuliert und arbeitete an seiner Dissertation zum Thema „Schule und Literatur in der Frühen Neuzeit. Das Altstädtische Gymnasium in Magdeburg 1525-1631“. Darüber hinaus hatte er einen Lehrauftrag an der Otto-von-Guericke-Universität im Bereich Mediävistik und war Mitglied der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe „Magdeburg in der Reformationszeit“ des Stadtarchivs Magdeburg. Zur Realisierung seiner Forschungsarbeiten hatte er von Oktober 2010 bis März 2011 ein Stipendium der Dr. Günther Findel-Stiftung (Herzog August Bibliothek) inne.

Dr. Carsten Nahrendorf lehrt derzeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.