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Begründung der Jury zum Stipendiaten von 2013

Mit dem Eike-von-Repgow-Stipendium 2013 wurden die Verdienste von Christian Marlow gewürdigt, der im Rahmen seiner Masterarbeit zum Thema „Ottonisch-slawische Kontakte im 10. Jahrhundert“ geforscht hat.

In der Arbeit setzte er sich vor allem mit den einschlägigen Quellen für die Zeit Heinrichs I. und Ottos I. auseinander und leistete zugleich eine kritische Bestandsaufnahme der bisherigen Forschung. Räumlicher Gegenstand der Arbeit ist das mittelalterliche Sachsen sowie die im Zeitraum von 919 bis 973 geknüpften Kontakte nach Osten in den slawischen Kulturraum. Damit leistet das Thema einen hervorragenden Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte.

Über fachliche Qualifikationen hinaus ist Herr Marlow mit ganzem Herzen dem Land Sachsen-Anhalt zugetan und beschäftigt sich seit längerem mit der Geschichte seiner Heimatstadt Quedlinburg. Gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Freund vom Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität bereitete Herr Marlow seinerzeit ein Dissertationsvorhaben vor, das die Rolle und frühe Geschichte der Äbtissinnen vom Stift Quedlinburg in kulturgeschichtlicher Perspektive zum Thema hat. Die Gewährung des Eike-von-Repgow-Stipendiums sollte Herrn Marlow bei der Durchführung seiner Dissertation unterstützen.