Aktive Eingliederung
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Förderbereich A: Aktive Eingliederung

Förderbereich zur beruflichen Integration von Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen

Im Rahmen des Förderbereiches A werden Projekte zur Verbesserung der Integrationschancen von arbeitsmarktfernen Arbeitslosen mit ausgeprägten beschäftigungsrelevanten Defiziten und Integrationsschwierigkeiten und daraus resultierendem besonderen Unterstützungsbedarf gefördert. Ziel ist es, durch längerfristige individuelle lösungsorientierte Integrationsbegleitung der Betroffenen bessere Integrationsfortschritte zu erzielen und schließlich ihre berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt oder in Ausbildung zu erreichen und zu festigen.

Die Rechtsgrundlage für die Durchführung des Wettbewerbs und Umsetzung entsprechender Projekte ist die Richtlinie »Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung«. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

Zur differenzierten und bedarfsorientierten Unterstützung der vielschichtigen Zielgruppe erfolgte die Ausschreibung von zwei Losen. Es wurden

A) zwei Projekte zur Unterstützung von langzeitarbeitslosen Menschen und

B) ein Projekt zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ausgewählt.

Im Ergebnis der Bewertung aller eingegangenen Projektvorschläge wurden folgende Projekte zur Umsetzung empfohlen:

  • Ausbildungsverbund der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg e. V. –  Projekt im Los A: Aktiv ins Berufsleben
  • BBI - Bildungs- und Beratungsinstitut GmbH – Projekt im Los A: Aktive Eingliederung LZA
  • ems & medi-Z gGmbH – Projekt im Los B: Projekt zur Integration von psychisch beeinträchtigten Frauen und Männern in Arbeit und Ausbildung

Die Umsetzung der drei Projekte begann am 01.10.2016 und endet am 30.09.2019.

 

Wettbewerb 2019

Landeshauptstadt Magdeburg sucht Projektideen zur Beschäftigungsförderung von arbeitslosen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und langzeitarbeitslosen Frauen, arbeitslosen Frauen mit Migrationshintergrund und geflüchteten Frauen mit AE aus dem Rechtskreis des SGB II bzw. mit Registrierung im Rechtskreis des SGB III sowie älteren Arbeitslosen ab dem 50. Lebensjahr.  

Für drei Projekte stehen insgesamt 1,2 Mio. Euro ESF-Fördermittel zur Verfügung. 

Projekte, die der beruflichen Integration von Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen dienen, sollen eine Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds erhalten.

Dabei sollen in Magdeburg drei Projekte frühestens beginnend ab dem 01.10.2019 entstehen. Jedes Projekt kann für einen Durchführungszeitraum von 24 Monaten jeweils ein Fördervolumen in Höhe von maximal 400.000 € beantragen. Im Rahmen eines  Interessenbekundungsverfahrens ruft die Landeshauptstadt nun interessierte Träger auf, sich mit Projektvorschlägen zu beteiligen. 

Bis zum 26.07.2019 (23:59 Uhr) haben Träger die Möglichkeit, ihre Interessensbekundungen einzureichen. Die dafür notwendigen Unterlagen sind auf der Homepage der Landeshauptstadt Magdeburg zur Regionalen Koordination unter dem Unterpunkt Aktive Eingliederung bereitgestellt. Es wird gebeten, diese vollständig ausgefüllt und fristgerecht einzusenden. Ein Regionaler Arbeitskreis entscheidet nach Ende der Bewerbungsfrist und nach einem einheitlichen Bewertungsschema über die Förderfähigkeit der Projektvorschläge. 

 „Ziel ist, durch längerfristige individuelle lösungsorientierte Integrationsbegleitung der Betroffenen bessere Integrationsfortschritte zu erzielen und schließlich ihre berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt oder in Ausbildung zu erreichen und zu festigen“, heißt es in der Förderrichtlinie des Ministeriums für Arbeit und Soziales. Ein auf den Einzelnen zugeschnittener Methodenmix unter ganzheitlicher sozialpädagogischer Betreuung kann sowohl das psychische Wohlbefinden steigern als auch die persönlichen Handlungskompetenzen erweitern. So werden zum Beispiel Praktika angedacht, um auf den Berufsalltag vorzubereiten. Die individuelle Verweildauer der Teilnehmenden soll in der Regel zwölf Monate betragen. Vorausgesetzt wird unter anderem, dass sich die Menschen im Rechtskreis des SGB II befinden und mindestens 15 Wochenstunden im Projekt mitwirken. 

Die Rechtsgrundlage für die Durchführung des Wettbewerbs und Umsetzung entsprechender Projekte ist die Richtlinie „Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung“.

Gemäß dieser sind die Personal- und Sachausgaben, die im Rahmen des Projektes entstehen, sowie eine Pauschale für indirekte Ausgaben in Höhe von 15 Prozent der direkten Personalausgaben zuwendungsfähig. Die Abrechnung erfolgt durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt als bewilligende Stelle. 

Für Rückfragen und allgemeine Informationen zum Wettbewerb steht Christoph Raup, der Regionale Koordinator der Landeshauptstadt Magdeburg, 50.7 Arbeitsmarktpolitik und SGB II, telefonisch unter 0391/ 540 3496 oder per E-Mail unter christoph.raup@soz.magdeburg.de zur Verfügung.

Unterlagen zum Wettbewerb 2019