Blog - Kunstpfad - Auf den Spuren von Heinrich Apel
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#MDBlog: Kunstpfad – Auf den Spuren von Heinrich Apel

Die Pressestelle der Landeshauptstadt Magdeburg beginnt am Samstag, den 18. September, mit einer Social-Media-Kampagne zu Ehren des am 24. Mai 2020 verstorbenen Künstlers und Bildhauers Dr. Heinrich Apel. Kein anderer Künstler hat das Antlitz Magdeburgs so bereichert und seine Spuren hinterlassen. Auf dem Facebook-Kanal der Stadt werden in den kommenden Wochen, jeweils donnerstags und samstags, insgesamt 30 berühmte Werke von Apel präsentiert. Die Pressestelle lädt herzlich dazu ein, selbst auf Entdeckungstour zu gehen. 

Heinrich Apel Portrait © Aus dem Familienbesitz von Dr. Ulrich Apel
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© Aus dem Familienbesitz von Dr. Ulrich Apel

Heinrich-Apel-Wanderung: Der Faunbrunnen in der Leiterstraße

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Der Faunbrunnen in der Leiterstraße 

Start- und Endpunkt der Heinrich-Apel-Wanderung ist der „Faunbrunnen“ oder auch „Teufelsbrunnen“ auf dem Heinrich-Apel-Platz in der Leiterstraße. Dieser Bronzekessel misst einen Umfang von 3,2 Meter und ist aufwendig verziert. Besonders auffällig sind die nackten Figuren und als Absurdum der urinierende Hund an der Außenseite des Kessels. Die Interpretationsmöglichkeiten dieses humorvollen Kunstwerkes sind vielfältig – überzeugt euch gerne selbst und entdeckt interessante Details.

Heinrich-Apel-Weg

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Start:
DJH Jugendherberge Magdeburg

Ziel:
DJH Jugendherberge Magdeburg

Gesamstrecke:
ca. 11 km

Schweregrad:
leichte Wanderung

Wegbeschaffenheit:
leicht begehbare Wege

Wegmarkierung:
Heinrich-Apel-Weg



Tour auf anderen Routenplanerseiten:
Veranstalter:
Wanderbewegung Magdeburg e.V.
Klaus E. Beyer, 39110 Magdeburg, Eisvogelstr. 2 a,
Tel. 0391 723 6334



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Heinrich-Apel-Wanderung: Plastik Flora an der Krügerbrücke - Ulrichsplatz

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Plastik Flora an der Krügerbrücke - Ulrichsplatz

Unweit des Springbrunnens auf dem Ulrichplatz findet ihr das Kunstwerk der anmutigen „Flora“. Diese Skulptur wurde 1975 von Heinrich Apel geschaffen und zeigt die junge Frau „Flora“ zusammen mit Amor. Schaut ihr euch die anmutige „Flora“ gerne an und entdeckt lauter versteckte Details.

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DJH Jugendherberge Magdeburg

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Gesamstrecke:
ca. 11 km

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leichte Wanderung

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Heinrich-Apel-Wanderung: Plastik »Rettungstat des Hauptmann Igor Belikow in der Ernst-Reuter-Allee

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Plastik „Rettungstat des Hauptmann Igor Belikow" in der Ernst-Reuter-Allee

Auf der Ernst-Reuter-Allee findet ihr die Plastik der „Rettungstat des Hauptmann Igor Belikow“. Der sowjetische Offizier 1969 fing mit seinem Militärmantel ein aus dem Fenster herabstürzendes Mädchen auf und rettet ihr so das Leben. Die Plastik zeigt die vierjährige Katrin Lehmann und den Militärmantel. Die reaktionsschnelle und mutige Handlung des Soldaten Igor Belikow erregte damals ein großes Medienecho, die Volksstimme berichtete, und inspirierte Heinrich Apel zu diesem Kunstwerk. Schaut euch gerne die Plastik, das ehemalige Wohnhaus des kleinen Mädchen an und gedenkt dieser Heldentat.

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ca. 11 km

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Heinrich-Apel-Wanderung: Brunnen "Badende" am Breiter Weg

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Brunnen "Badende" am Breiten Weg 

Auf dem Breiten Weg, in Höhe der Hausnummer 30, findet das ihr das nächste Kunstwerk des Magdeburger Bildhauers Heinrich Apel: die „Badende“. Die Bronzeskulptur zeigt eine badende junge Frau an einer Steinwanne mit einem Wasserhahn in Form eines Delphins. Dieses Ensemble aus der bronzenen Bademadonna, dem Brunnen und des Wasserspiels stand einst im Atrium des Hauses der Lehrer und wurde 2003 auf dem Breiten Weg neu platziert. Die barocke Steinbadewanne wurden aus einem Garten am Domplatz geborgen. Heinrich Apel hat mit seiner Bademadonna diese komplimentiert. Überzeugt euch gerne selbst von dieser harmonischen Komposition.

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DJH Jugendherberge Magdeburg

Ziel:
DJH Jugendherberge Magdeburg

Gesamstrecke:
ca. 11 km

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leichte Wanderung

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Klaus E. Beyer, 39110 Magdeburg, Eisvogelstr. 2 a,
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Heinrich-Apel-Wanderung: Franz-Mehring-Büste im Geschwister Scholl Park

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Franz-Mehring-Büste im Geschwister Scholl Park

Im Geschwister-Scholl-Park könnt ihr bei einem entspannten Spaziergang die Franz-Mehring-Büste entdecken. Franz Erdmann Mehring lebte von 1846 bis 1919 und war ein sozialdemokratischer Politiker, Publizist und Historiker. Er verfasste zahlreiche Schriften, insbesondere zur Geschichte der Arbeiterbewegung und der Sozialdemokratie. Als einer der ersten Historiker wandte er die marxistische Theorie des historischen Materialismus konsequent auf die Geschichtswissenschaft an. Mehring ist vor allem aufgrund seiner Biografie über Karl Marx bekannt. Es war die erste Biografie über den einflussreichen Philosophen und Ökonomen. Das Original dieser Büste steht in Berlin auf dem Franz-Mehring-Platz. Heinrich Apel fertigte dazu einen Zweitguss an. Bestaunt gerne selbst die Büste bei einem Wochenendspaziergang durch den Geschwister-Scholl-Park.

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leichte Wanderung

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Heinrich-Apel-Wanderung: Gedenkbüste Lazare Carnot im Nordpark

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Gedenkbüste Lazare Carnot im Nordpark

Bei einem Spaziergang durch den Nordpark könnt ihr die Gedenkbüste für den französischen Emigranten Graf Lazare Carnot entdecken. Sie wurde 1987/1988 von Heinrich Apel geschaffen und zeigt den herausragenden Mathematiker und Festungsbauer. Carnot wurde am 13. Mai 1753 in Burgund geboren und wuchs mit 17 Geschwistern auf. Die Französische Revolution war für ihn ein persönlicher Wendepunkt und er blieb bis zu seinem Tod überzeugter republikanischer Patriot. Graf Lazare Carnot kam als General zu Zeiten des Französischen Krieges nach Magdeburg und blieb danach in der aufstrebenden Elbstadt, Colonie Française de Magdebourg (1685-1808).

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Heinrich-Apel-Wanderung: Kirche St. Petrie und die Bronzeplastik Albertus Magnus und Kircheninventar in der Neustädter Straße

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Kirche St. Petrie und die Bronzeplastik Albertus Magnus und Kircheninventar in der Neustädter Straße

Auch die Neustädter Straße bringt uns Heinrich Apels Werken etwas näher. Die wunderschöne dreischiffige gotische Hallkirche St. Petri war einst nur eine kleine Pfarrkirche und gehöre zu dem kleinen Fischerdorf Frose, welches sich vor der Stadtmauer Magdeburgs befand. Trotz der gravierenden Zerstörungen im Dreißigjährigen - und Zweiten Weltkrieg haben es engagierte Kirchgemeineden immer wieder geschafft die Schönheit des Gebäudes zu erhalten. Auch Heinrich Apel bestaunte diese Schönheit und widmete ihr eine Bronzeplastik. Direkt vor der Kirche befindet sich die Plastik des mittelalterlichen Gelehrten, Albertus Magnus. Apel schuf diese 1985. Seit 1988 befindet sich die Bronzeplastik im Besitz des Kunstmuseums Kloster Unserer Lieben Frauen. Albertus Magnus war einer der großen Universalgelehrten seiner Zeit. Sein Ziel war es die Wissenschaft mit dem Glauben in Verbindung zu setzen – ein sehr schwieriges Unterfangen. Vor allem an dem strengen Ausdruck der Plastik könnte man meinen, dass der Magdeburger Künstler genau diese Streitigkeit ausdrücken wollte. Seine meiste Zeit verbrachte er in Regensburg, wo er Bischof der Stadt war. Und wer weiß vielleicht war er damals auch vor der Kirche St. Petri wo wir uns heute an ihr erinnern!

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Heinrich-Apel- Wanderung: Plastik Uta im Rosengarten in der Magdalenenkapelle

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Plastik Uta im Rosengarten in der Magdalenenkapelle

Im Magdeburger Rosengarten findet ihr die 1971 gestaltet Plastik „Uta“. Diese zarte junge Mädchenfigur hat bereits einiges gesehen. Mit ihrem gelassenen Blick und ihrer entspannten Haltung schaut sie über die Elbpromenade. Bis zur Umgestaltung des Areals stand sie recht versteckt von Sträuchern und Büschen geschützt. Überzeugt euch gerne selbst vom Anmut der jungen „Uta“ und spekuliert über ihre Gedanken bei diesem herrlichen Ausblick über die Landeshauptstadt

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Heinrich-Apel-Wanderung: Portal Krieg und Frieden, Bronzeskulptur "Mutter mit Kind" und "Trümmerfrau" in der Johanniskirche

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Portal Krieg und Frieden, Bronzeskulptur "Mutter mit Kind" und Bronzeskulptur Trümmerfrau in der Johanniskirche

In der Johanniskirche habt ihr die Möglichkeit gleich drei Werke von Heinrich Apel zu bestaunen: das Portal Krieg und Frieden, die Bronzeskulptur Mutter mit Kind und die Bronzeskulptur der Trümmerfrau.
Die Bronzetür mit den beiden dazu gehörigen Plastiken „Krieg“ und „Frieden“ sollen an die Zerstörungen Magdeburgs 1631 und 1945 erinnern.
Vor dem Portal der Johanniskirche findet ihr die Bronzeskulptur „Mutter mit Kind“. Die Plastik zeigt eine Mutter, die sich schützend über ihr Kind beugt, um es vor Bombensplitter, Hitze und Qualm zu schützen. Die Figur der Trümmerfrau stellt eine Frau dar, die unmittelbar nach Ende des Krieges anfing die Trümmer zu entsorgen und Magdeburg wiederaufzubauen. Zusammen bilden diese Plastiken des Ensemble „Zerstörung und Wiederaufbau der Stadt Magdeburg“.

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Heinrich-Apel-Wanderung: Säule Bronzefiguren Fünf Sinne, Bronzeplatten an der Rathaustür, Kopie vom Magdeburger Reiter und den Eulenspiegel Brunnen am Alten Markt

Kunstpfad- Auf den Spuren von Heinrich Apel:
Säule Bronzefiguren Fünf Sinne, Bronzeplatten an der Rathaustür, Kopie vom Magdeburger Reiter und den Eulenspiegel Brunnen am Alten Markt

Der Alte Markt strotzt nur so vor Heinrich-Apel-Kunstwerken und ist immer einen Besuch wert.

1972 schuf Apel das Kunstwerk „Die fünf Sinne“. Auf einer aus Muschelkalkstein bestehenden Säule platzierte er fünf Bronzefiguren, die für die fünf Sinne Geschmack, Geruch, Hören, Sehen und Fühlen stehen.

An der Rathaustür befindet sich die Bronzeplatte, die Persönlichkeiten und Szenen aus der reichen Magdeburger Geschichte zeigt.

Das einzige freistehende Reiterstandbild des hohen Mittelalters in Europa hat seinen Platz auf dem Alten Markt von Magdeburg. Bereits um 1240 geschaffen, zeigt es vermutlich Kaiser Otto den Großen. Während das Original des Reiters heute im Kulturhistorischen Museum steht, findet man auf dem Alten Markt eine vergoldete Kopie.

Der Till-Eulenspiegel-Brunnen befindet sich ebenfalls auf dem Alten Markt und stellt eine Pose des populärsten niederdeutschen Volksnarren des 14. Jahrhunderts dar. Till Eulenspiegel versprach den Magdeburger*innen er wurde vom Rathaus herunterfliegen können. Mittels eines Spiegels zeigt er den versammelten dann, wie abscheulich ihre törichte und blinde Sensationsgier sei.

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Heinrich-Apel- Wanderung: Plastik Uta im Rosengarten in der Magdalenenkapelle

Im Magdeburger Rosengarten findet ihr die 1971 gestaltet Plastik „Uta“. Diese zarte junge Mädchenfigur hat bereits einiges gesehen. Mit ihrem gelassenen Blick und ihrer entspannten Haltung schaut sie über die Elbpromenade. Bis zur Umgestaltung des Areals stand sie recht versteckt von Sträuchern und Büschen geschützt. Überzeugt euch gerne selbst vom Anmut der ...
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Heinrich-Apel-Wanderung: Portal Krieg und Frieden, Bronzeskulptur "Mutter mit Kind" und "Trümmerfrau" in der Johanniskirche

In der Johanniskirche habt ihr die Möglichkeit gleich drei Werke von Heinrich Apel zu bestaunen: das Portal Krieg und Frieden, die Bronzeskulptur Mutter mit Kind und die Bronzeskulptur der Trümmerfrau.
Die Bronzetür mit den beiden dazu gehörigen Plastiken „Krieg“ und „Frieden“ sollen an die Zerstörungen Magdeburgs 1631 und 1945 erinnern.
Vor dem Portal der Johanniskirche ...
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Der Alte Markt strotzt nur so vor Heinrich-Apel-Kunstwerken und ist immer einen Besuch wert.
1972 schuf Apel das Kunstwerk „Die fünf Sinne“. Auf einer aus Muschelkalkstein bestehenden Säule platzierte er fünf Bronzefiguren, die für die fünf Sinne Geschmack, Geruch, Hören, Sehen und Fühlen stehen.
An der Rathaustür befindet sich die Bronzeplatte, die Persönlichkeiten und Szenen ...
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