Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung
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Statistik


Willkommen auf den Seiten des Amtes für Statistik, Wahlen und Digitalisierung

Statistische MittelVerantwortliche Kommunalpolitik und rationelles Verwaltungshandeln setzen zuverlässige, unverzerrte, aktuelle, vergleichbare und schnell verfügbare Informationen voraus. Dafür müssen u.a. über die Stadt, ihre Strukturen und Entwicklung Daten gewonnen, wissenschaftlich aufbereitet und verständlich zur Verfügung gestellt werden. Das Amt für Statistik arbeitet ämterübergreifend. Seine Kunden sind vor allem die Ämter und Dezernate der Stadtverwaltung, der Oberbürgermeister und der Stadtrat, aber auch Wirtschaftsunternehmen, wissenschaftliche Institutionen, Bürger sowie Behörden des Landes und des Bundes. Die Arbeitsweise des Amtes wird wesentlich bestimmt durch das Datenschutzrecht (Statistische Geheimhaltung). Deshalb unterliegt das Amt für Statistik der räumlichen, personellen und organisatorischen Abschottung.
Hier das Organigramm des Amtes.

Achtung: 

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir bis auf Weiteres für  Nachfragen, Abholung bzw. Einreichung von Unterlagen um Terminvereinbarung.

Weiterhin besteht die Möglichkeit einen Termin über unser Kontaktformular zu vereinbaren.

Bitte nutzen Sie weiterhin vorrangig den telefonischen, digitalen oder postalischen Kontaktweg!



Aktuelles aus dem Amt




Unsere Leistungen und Gebühren finden Sie in unserer Gebührensatzung.



Weitere Links:

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Zensus 2022

Zensus 2022


Im Jahr 2022 wird in Deutschland im Rahmen der EU-weiten Zensusrunde wieder eine Bevölkerungs- sowie Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) durchgeführt. Die Durchführung des Zensus ist eine gemeinschaftliche Aufgabe der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Der Zensus ist das aktuell größte Projekt der amtlichen Statistik und liefert wichtige Informationen über die Bevölkerung, ihre Erwerbstätigkeit und die Wohnsituation und dient damit den politischen Entscheidungsträgern als Planungsgrundlage für wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse. Der Zensus 2022 gilt damit – zuletzt nach der Volkszählung 1987 und dem Zensus 2011 – vor allem als erneute Bestandsaufnahme der Einwohnerzahl. Wie der Zensus 2011 wird auch der Zensus 2022 wieder registergestützt durchgeführt und damit im Vergleich zu einer »traditionellen« Volkszählung in Vollerhebung belastungsärmer, da ein Großteil der Bevölkerung nicht befragt wird.

Der nächste Zensus wird aufgrund europarechtlicher Vorgaben im Jahr 2022 (Stichtag in Deutschland: 16. Mai 2022) stattfinden.

Werden Sie Interviewer/-in beim Zensus 2022

Hier erfahren Sie mehr.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, hier die Kontaktdaten:

Erhebungsstelle Magdeburg

Telefon: +49 391 5403935

E-Mail: magdeburg@ehst.sachsen-anhalt.de

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Stadtgliederung

Magdeburger Stadtteile

Die Landeshaupstadt Magdeburg ist in 40 Stadtteile und 180 Statistische Bezirke gegliedert. Diese Unterteilung ist die Grundlage für die statistischen Auswertungen kleinräumiger Daten, aber vor allem auch z.B für Infrastrukturplanungen und vieles mehr.
Hier gibt es einen Überblick über diese Einteilung.                                                                                          

Viele Daten rund um die Magdeburger Stadtteile gibt es in unserem                                   Stadtteilkatalog.

Geografische Daten geben hier Auskunft z. B. über die Höhenlage der Stadt, ihrer Ausdehnung und Informationen zur Höhe einiger ausgewählter Bauwerke

Desweiteren gibt die Seite u.a. auch Auskunft zu Flächenangaben und einiges mehr.   Hier geht es zu den geografischen Daten


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Interaktive Karten

Interaktive Karten

In interaktiven Karten werden Adressen und andere Geodaten mit Statistischen Daten verschnitten und dargestellt, wie zum Beispiel Gebäudedaten, Bevölkerungsdaten etc. Die Karten  sind nicht starr, sondern interaktiv. Das heißt, sie verändern sich, wenn der Nutzer eine Eingabe macht - zum Beispiel bestimmte Daten zur Anzeige auswählt, eine räumliche Selektion vornimmt oder einen Filter setzt. Außerdem lässt sich der Kartenausschnitt interaktiv verändern (Zoom bzw. Drill-in, Drill-out).

Die Auswahl an interaktiven Karten wird laufend erweitert. Anregungen und Ideen hierzu nimmt das Amt für Statistik gerne entgegen.

KISS-MD

Externer Link: Kommunale Informations- und Statistik System Magdeburg (KISS-MD)

Das Kommunale Informations- und Statistik System Magdeburg (KISS-MD) macht die Daten der amtlichen Statistik interaktiv erlebbar. Hier die wichtigsten Funktionen auf einen Blick:
  • vielfältige Themen, z. B. aus Bevölkerung oder Wirtschaft,
  • Karten-Darstellung über Stadtteile oder kleinräumigere Statistische Bezirke,
  • Auswahlmöglichkeit von Unterkategorien für Detailanalysen,
  • Freiheit bei der Gestaltung der Karte, z. B. Farbwahl oder Beschriftung,
  • Daten-Download zur gezielten Weiterverarbeitung.
KISS-MD wird ständig erweitert. Wenn Sie Anregungen oder Wünsche zu neuen Themen oder Funktionen haben, geben Sie uns gerne Feedback (z. B. über das Kontaktformular rechts).

 

Standortdaten

Standortdaten

Auf dieser Karte sind die Industrie- und Gewerbegebiete in Magdeburg dargestellt. Die aktuell 26 Gebiete umfassen dabei auch geplante Flächen, z. B. das neue Industriegebiet Eulenberg. Neben der Visualisierung auf der Karte sind zu jedem Gebiet folgende Informationen aufgeführt:

  • die jeweiligen Nutzflächenarten (Gewerbe, Industrie, Sonderflächen),
  • die Fläche in ha,
  • die Bodenrichtwerte der beinhalteten Flächen sowie
  • die Entfernungen zu Autobahn, Bahnhof und Hafen.

Die Karte bietet somit einen umfangreichen Einblick in den Wirtschaftsstandort Magdeburg. Zur Nutzung der Karte ist eine kostenfreie Registrierung notwendig. Danach ist sofort eine Vorschau verfügbar. Innerhalb von 2 Werktagen nach der Registrierung wird die Karte zur uneingeschränkten Nutzung bereitgestellt. Für die Registrierung  bitte eine E- Mail  an Standort@Magdeburg.de. Fragen und Hinweise senden Sie bitte auch an diese Adresse.

Baualter

Baualter

Die Karte zeigt, in welchen Zeitabschnitten die heutigen Magdeburger Wohnungsgebäude entstanden sind - Wohnblock für Wohnblock. Erkunden Sie Ihren eigenen Wohnblock und entdecken Sie auf anschauliche Weise, wie alt Ihre Wohnumgebung ist. Viel Spaß beim Ausprobieren!

  • In der Karte werden Baublöcke dargestellt. Dabei handelt es sich um eine feinere, räumliche Gliederung innerhalb der sogenannten Statistischen Bezirke (STB). In einem Baublock liegen beispielsweise mehrere Gebäude, deren Baujahr betrachtet wird.

  • Als Gebäude wird jede Adresse innerhalb eines freistehenden Gebäudekörpers gezählt, d. h. ein großer Wohnblock mit mehreren Hauseingängen wird entsprechend mehrfach gezählt.
  • Alle in der Grafik dargestellten und erfassten Gebäude verfügen über angemeldeten Wohnraum. In die Rubrik Wohngebäude fallen reine Wohngebäude, also Ein- und Mehrfamilienhäuser mit 100% Wohnnutzung, sowie Gebäude die über Wohnraum als auch einen Gewerbeflächenanteil unter 50% verfügen. Dazu gehören z. B. Gebäude in Einkaufsstraßen mit Geschäften im Erdgeschoss und darüberliegenden Wohnungen. Ebenfalls erfasst sind sogenannte Nichtwohngebäude, die auch über Wohnraum verfügen, aber vorrangig der Gewerbenutzung (>50%) dienen. Diese verfügen teilweise, meist in den oberen Etagen, über Wohnungen bzw. Betriebswohnungen (z. B. Büro- und Verwaltungsgebäude, Produktionsgebäude).

  • Nicht erfasst werden reine Nichtwohngebäude ( 100% gewerbliche Nutzung), Wohnheime und Pflegeeinrichtungen sowie zeitweise bewohnte Gebäude ohne angemeldeten Wohnraum, z. B. Bungalows.


Stadtteilkatalog

Stadtteilkatalog

Der folgende Link führt Sie zu einer Präsentation von thematischen Karten zu den 40 Stadtteilen unserer Stadt. Hier gibt es detaillierte Informationen zu den einzelnen Stadtteilen. Folgende Themen und Bereiche können hier näher betrachtet werden, und als Excel-Datei heruntergeladen werden: (durch klicken auf das Symbol mit dem Blatt  )  

Hier eine kurze Anleitung zum Gebrauch des Stadtteilkataloges.

Bevölkerunspyramide

Bevölkerunspyramide

Die Verteilung der Bevölkerung nach Altersgruppen in den Stadtteilen Magdeburgs wird hier dargestellt, beginnend mit dem Jahr 2015.

Zur Pyramide geht es hier.

Haushaltsgrößen in Magdeburg

»Haushaltsgrößen in Magdeburg«


»Haushaltsgrößen in Magdeburg«
, dieses Dashboard zeigt die Verteilung der Haushaltsgrößen in Magdeburg anschaulich und interaktiv. Wie leben die Menschen in Magdeburg? Single- und Mehrpersonenhaushalte? Finden Sie es mit vielfältigen Funktionen heraus:

  •  Karten-Darstellungen über statistische Bezirke mit Mouseover-Funktion
  •  zusammenfassende Statistiken, wie Anzahl der Haushalte und Durchschnittshaushaltsgröße
  •  Übersicht der Haushaltsverteilung in Magdeburg
  •  Tabellarische Ansicht mit Daten-Download

Hinweise:

  • Bei einem Haushalt handelt es sich um eine Gemeinschaft von Personen, die zusammenwohnt und wirtschaftet bzw. um eine allein wohnende und wirtschaftende Person. Das Melderegister verfügt über keine direkten Angaben über Haushalte. Über Hilfsmerkmale, wie etwa das Zuzugsdatum an eine Adresse oder die gleiche frühere Wohnadresse, lassen sich gleichwohl Hinweise auf das Zusammenleben von Personen gewinnen. Dieser Prozess wird als Haushaltegenerierung bezeichnet. Gemeinschaftsunterkünfte, wie etwa Alten-und Pflegeheime, zählen nicht als Haushalte und werden von der Haushaltegenerierung ausgeschlossen.
  • Die Daten unterliegen der statistischen Geheimhaltung und wurden an den entsprechend erforderlichen Stellen anonymisiert bzw. zusammengefasst.



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Demografie/Bürgerpanel

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Herzlich willkommen beim Magdeburger Bürgerpanel


Worum geht es beim Magdeburger Bürgerpanel?

Der demographische Wandel und die damit einhergehende Alterung der Bevölkerung sind in aller Munde. Doch was genau bedeutet diese Entwicklung für die Stadt Magdeburg und ihre Bürger*innen? Wie können sich Politik und Verwaltung positionieren, um die bevorstehenden Veränderungen gestaltend zu begleiten? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, startete im Frühjahr 2012 die erste Befragungsrunde des Magdeburger Bürgerpanels.  Zu dem  Sie jederzeit herzlich eingeladen sind daran mitzuwirken!

Bei dem Bürgerpanel handelt es sich um eine regelmäßig wiederkehrende Befragung einer festen Gruppe von Teilnehmer*innen. Die Teilnehmer*innen erhalten halbjährlich einen gleich lautenden Fragebogen zur Beantwortung. Dieser Standard-Fragebogen wird ggf. durch Sonderfragebögen zu einzelnen Themen (z. B. Umwelt oder Kultur) ergänzt (max. 2 pro Jahr).

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können alle Magdeburgerinnen und Magdeburger ab 16 Jahren.

Wie kann ich teilnehmen?

Wenn auch Sie dabei sein möchten, können Sie sich gleich hier anmelden . Füllen Sie einfach das Formular aus und schon sind Sie registriert.

Die Teilnahme an unseren Befragungen ist selbstverständlich freiwillig. Ihre Angaben werden streng vertraulich behandelt. Lesen Sie hierzu auch unsere Datenschutzhinweise. Für die Teilnahme stehen Ihnen zwei Optionen offen:

Sie können sich für die praktische Online-Befragung entscheiden oder, falls Sie keinen Internetzugang besitzen, sich die jeweiligen Fragebögen auch per Post zuschicken lassen. Wir möchten Sie besonders auf das komfortable Online-Verfahren hinweisen, da hierbei viel Papier und Porto gespart und die gewonnenen Informationen schneller verfügbar gemacht werden können.

Sobald eine neue Befragungswelle startet, werden Sie entsprechend darüber informiert. Sie werden dann direkt zu Ihrem Fragebogen im Internet geleitet bzw. erhalten diesen mit der Post zugeschickt.

Was ist zu beachten?

Da es sich um eine langfristig angelegte Untersuchung handelt, ist es sehr wichtig, dass Sie sich zweimal im Jahr einige Minuten Zeit nehmen, um den Fragebogen zu beantworten. Denn erst im Verlauf mehrerer Befragungsrunden lassen sich Entwicklungstrends aufzeigen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse der Politik und Verwaltung zur Verfügung stellen. Nur so kann es gelingen, den gesellschaftlichen Anforderungen besser gerecht zu werden und Ressourcen optimal zu nutzen.

Es steht Ihnen jedoch frei, die Teilnahme jederzeit zu beenden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Die bisherigen Auswertungen sind nachfolgend aufgeführt und zum Download.

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Statistische Veröffentlichungen

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Die Veröffentlichungen unseres Amtes sind sehr vielfältig, informativ und umfassen viele Themen. Hier haben Sie die Auswahl. Die Links auf dieser Seite führen Sie zu unseren Publikationen.  

 

Ausgewählte Informationen  zur Bevölkerung, Sozialdaten und Arbeitsmarkt finden Sie monatlich unter

              Monatliche Statistische Zahlen


Eine Vielzahl an statistischen Zahlen über aktuelle Themen, die durch statistische Elemente untermauert werden, finden Sie unter


Informationen zu speziellen Themen finden Sie in unseren

              Magdeburger Statistischen Blättern und sonstige Veröffentlichungen 
            





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Digitalisierung

Digitalisierung

Finger tippt symbolisch auf den Begriff Digitalisierung © studio v-zwoelf - stock.adobe.com
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© studio v-zwoelf - stock.adobe.com

Digitalisierung – ein Begriff, der nicht nur in aller Munde ist, sondern durch Smartphones, Tablets etc. auch in aller Hände. Digitalisierung ist zunächst einmal ein Prozess, in welchem Analoges in Digitales überführt wird. Ein Beispiel dafür ist das Einscannen von Akten, Formularen und Anträgen sowie deren Speicherung in einem digitalen „Aktenschrank“ auf dem PC. Dazu kommt die Verlegung von Kommunikation in den virtuellen Raum, sei es per E-Mail, Nachrichten-Chat oder Video-Anruf.

Digitalisierung ist jedoch viel mehr als das. Digitalisierung kann als allgemeiner Veränderungsprozess begriffen werden. In diesem Prozess geht es darum, Abläufe transparenter, schneller und geordneter zu gestalten. Aktuell wird die Digitalisierung von Schulen stark vorangetrieben, doch auch für Verwaltungen ist die Digitalisierung bedeutend. Sie ist zudem ein problemlösungsorientierter Prozess. Durch sie können Informationen und Dienstleistungen für mehr Menschen zugänglich gemacht werden und eine größere Reichweite erhalten. Das bedeutet auch, dass Partizipation in einem erweiterten Maße und für eine größere Gruppe möglich ist.

Entwicklungen und Prozesse können stets in verschiedene Richtungen gehen. Deswegen ist die Begleitung dieses Prozesses von höchster Bedeutung. Diese Begleitung übernimmt für die Landeshauptstadt Magdeburg seit dem 1. Januar 2021 das neu aufgestellte Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung.

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Wahlen

Übergang Schule - Beruf

Übergang Schule - Beruf

Ein qualitatives Forschungsprojekt im Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung

Inhalt

  • Projektrahmen
  • Hintergrund & Ziel
  • aktueller Stand
  • Förderung

Projektrahmen

Das Drittmittelprojekt „Übergang Schule-Beruf“, welches im Rahmen der Fördermaßnahme „Demografie – Wandel gestalten“ vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird, ist am 01.07.2020 angelaufen und ist mit einer Laufzeit von zwei Jahren angesetzt.

Innerhalb dieses Zeitraums soll untersucht werden, wie junge Erwachsene beim Übergang in die Berufsausbildung noch besser unterstützt werden können und wie dabei sowohl ihre Wünsche als Arbeitnehmende als auch die ihrer Arbeitgeber*innen berücksichtigt werden können.

Geleitet wird das Projekt von Amina Fakouch.

Zu erreichen ist sie unter 0391-540-2285 und über Demografie@stat.magdeburg.de.

Hintergrund & Ziel

Mit Abschluss des Projektes „Bildung im Alter II“, in welchem u. a. deutlich wurde, dass viele Ältere gerne von Jüngeren lernen, aber diese auch in ihrem beruflichen Werdegang unterstützen, stand fest, dass die Perspektive junger Erwachsener für die weitere Entwicklung von Magdeburg als noch attraktivere Stadt die nächste zu betrachtende sein muss. Dem Übergang in das Berufsleben kommt dabei eine große Bedeutung zu. Viele Jugendliche nehmen diesen Übergang, mit den damit einhergehenden, sich verändernden Lebensumständen und Rollenerwartungen, als Hürde wahr. Zudem sind die Startchancen junger Erwachsener ungleich. Biografische Verläufe mit verschiedenen Abschlüssen, aber auch unterschiedliche sozioökonomische Hintergründe spielen hier eine Rolle. Dennoch münden die verschiedensten Wege in eine Ausbildung, womit alle jungen Erwachsenen vor ähnlichen und dennoch ganz individuellen Herausforderungen stehen.

  • Was genau sind diese Herausforderungen?
  • Wo kann Magdeburg ansetzen, um junge Erwachsene noch besser zu unterstützen?
  • Wie entwickelt sich Berufsorientierung und Erwartungshaltung in Bezug auf die verschiedenen sozioökonomischen Hintergründe?

Diesen Fragen soll innerhalb des Forschungsvorhabens näher auf den Grund gegangen werden. Dazu werden qualitative Interviews geführt und eine Fragebogenstudie geplant.

Zielgruppe sind junge Erwachsene, die am Übergang in eine Ausbildung stehen oder gerade mit einer Ausbildung begonnen haben. Die Erwartungshaltungen der jungen Erwachsenen im Bildungs- und Berufswahlprozess sowie ihre berufliche Orientierung soll im Verlauf der zwei Jahre genauer untersucht werden, um herauszufinden, wo angesetzt werden kann, um junge Erwachsene in Magdeburg bei ihrem Übergang in das Arbeitsleben noch besser zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, die subjektive Sicht zu analysieren, die Bedürfnisse der Jugendlichen zu ergründen und auf diese einzugehen.

Neben den Interviews mit den jungen Erwachsenen werden auch Interviews mit Expert*innen geführt. Diese arbeiten mit der Zielgruppe in institutionellen Kontexten am Übergang zusammen. Für eine differenzierte Sichtweise auf das Thema ist es unumgänglich, auch die Perspektive von solchen Expert*innen, die bereits Erfahrung mit Projekten im Übergangssystem besitzen, mit einzubeziehen.

In einem weiteren Schritt wird eine quantitative Erhebung mithilfe eines Fragebogens und im Sinne des Mixed- Methods- Ansatzes durchgeführt. Diese umfasst eine Befragung der angehenden Absolvent*innen in Form eines Online-Fragebogens in den Abschlussklassen der Schulen in Magdeburg und Umgebung. Diese anonym ausfüllbare Online-Befragung ist über einen Link zugänglich.

Themenschwerpunkte des Fragebogens sind u. a. die Nutzung von Berufsorientierungsangeboten, relevante Dritte, welche die Schüler*innen bei ihrem Übergang unterstützen sowie die Vorbereitung auf die Zeit nach dem Abschluss. Weitere Themen der Untersuchung sind die Entwicklung der beruflichen Interessen der Schüler*innen und die Einschätzung ihrer Fähigkeiten. Zudem geht es um ihre Zukunftspläne, die Einschätzung ihres praktischen Wissens zur Berufsorientierung und um persönliche Berufsauswahlkriterien. Zusätzlich werden in Bezug auf die aktuelle Corona-Pandemie mögliche Sorgen und Einschränkungen abgefragt. Ziel ist es, eine Darstellung des Ist-Zustandes für die Landeshauptstadt Magdeburg sowie für einen Vergleich beispielhaft auch für die angrenzenden Landkreise Jerichower Land, den Salzlandkreis und den Bördekreis zu erhalten. Auf dieser Grundlage soll im Rahmen des Projekts analysieret werden, wo angesetzt werden kann, um Schüler*innen und Schulen ggf. noch mehr hinsichtlich des Themas Übergang Schule-Beruf zu unterstützen.

Am Ende des Projektes sollen Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Übergangssystems formuliert werden können, um dieses passgenauer - sowohl an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes als auch an die der jungen Berufseinsteiger*innen - gestalten zu können und Magdeburg damit für den demografischen Wandel zu wappnen.

Aktueller Stand

  • Schaffung des Feldzugangs durch Kontaktherstellung zu Akteur*innen, die in dem Bereich Übergang Schule-Beruf tätig sind
  • Datenerhebung: Führung qualitativer Interviews mit jungen Erwachsenen und Expert*innen
  • Datenaufbereitung: Transkription und Anonymisierung der Daten, Vorbereitung der Analyse, Auswertung
  • Laufend: Teilnahme an Forschungswerkstätten u. a. zur Methodendiskussion
  • Schulabgangsbefragung: Fragebogenerhebung der angehenden Absolvent*innen

Förderung

Das Forschungsprojekt „Übergang Schule-Beruf“ wird gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt.

 LSA

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Bildung im Alter


Bildung im Alter

Ein Forschungsprojekt im Amt für Statistik

 

Bildung im Alter

Lebenslanges Lernen jenseits der Schulbank:
Potenziale für die Bildung älterer Erwachsener in Sachsen-Anhalt

Inhalt:

Projekt
Ziel
aktueller Stand
Bisherige Ergebnisse
Förderer

Das Projekt

Im Forschungsprojekt wird seit Januar 2016 zum Thema „Bildung und Lernen im Alter“ untersucht, welche Bildungsmotive und –bedürfnisse ältere Menschen haben und wie sie besser darin unterstützt werden können diese zu erfüllen.

Erste Förderperiode 2016

Im ersten Teil des Projektes („Bildung im Alter I“) stand die Frage im Vordergrund, welche Rolle Bildung im Alltag der Magdeburger Bevölkerung 50 bis 80-Jähriger spielt. Dabei wurde untersucht, welche Bildungserfahrungen gemacht wurden, welche individuellen Einstellungen gegenüber Bildung in der Gegenwart bestehen und wie diese die bevorzugte Lernweise beeinflussen.

Für die Ergebnisse aus diesem Teil lesen Sie bitte die Broschüre und den Projektbericht.


Zweite Förderperiode 2017

Bei „Bildung im Alter II“ (BiA II), welches den zweiten Teil des Projektes darstellt, wurde ein Stadt-Land-Vergleich der Bildungsbedürfnisse Älterer vorgenommen. Dies geschah im Zeitraum zwischen dem 21. März 2017 und dem 30. März 2018. Dafür wurde der ländlich und kleinstädtisch geprägte Landkreis Mansfeld-Südharz (LK MSH) untersucht. Im Fokus standen hier – unabhängig vom Alter – die Bildungsbedürfnisse und Bildungsbarrieren von Menschen, die sich bereits in der Nacherwerbsphase befinden. Da BiA II als Vergleichsstudie angelegt war, wurden die in Mansfeld-Südharz erhobenen Daten anschließend mit denen aus Magdeburg von 2016 verglichen.

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Forschungsziel

Welche Bildungs- und Lernbedürfnisse haben Ältere und wie wird im Alter gelernt? Diese Fragen leiten das aktuelle Forschungsvorhaben. Ziel des laufenden Projektes ist es, die Bildungsbedürfnisse von älteren Menschen zu untersuchen, die in kleinstädtischen und ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts leben und die sich bereits im Ruhestand befinden. Dabei sollen vor allem diejenigen im Fokus stehen, die bisher nur selten oder gar nicht an formalen Bildungsangeboten teilnehmen.

Um eine möglichst umfassende Beantwortung der Fragen zu erlangen und das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten zu können, werden verschiedene Methoden angewandt. Wie im Vorgängerprojekt stehen die individuellen Bildungsbedürfnisse Älterer dabei im Fokus. Konkret geht es um das Verständnis, wie Menschen im Ruhestand ihren Alltag gestalten und welche Rolle Bildung und Lernen darin spielen. Qualitative Interviews, Gruppendiskussionen und eine quantitative Fragebogenerhebung sollen diese Betroffenenperspektive ergründen. Hinzu kommt eine institutionelle Perspektive, welche durch Interviews mit Bildungsexpert*innen sowie durch eine Analyse der Bildungslandschaft abgedeckt werden soll. So wollen wir herausfinden, wie gut die vorhandenen Angebote den individuellen Bedürfnissen entsprechen. Abschließend soll ein Vergleich mit den Ergebnissen aus Bildung im Alter I hergestellt werden, um einen Stadt-Land-Vergleich der Bildungsbedürfnisse Älterer zu ermöglichen.

Bildungsaktivitäten im Alter fördern nicht nur den Geist und die Gesundheit, sondern beugen auch Einsamkeit vor. Die Ergebnisse dieses Projektes können dazu beitragen, Bildungsangebote besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse Älterer auszurichten und Entscheidungsgrundlagen für das kommunale Engagement zugunsten von Senior*innen liefern.


Ergebnisse nach der zweiten Förderperiode

Die ersten Ergebnisse von BiA II wurden bereits im Oktober 2017 während einer internationalen Jugendbegegnung zum Thema „Age Construction“ (Konstruktion des Alters) in der Jugendbildungsstätte/Mehrgenerationenhaus in Magdeburg präsentiert (mehr zu der Begegnung unter https://age-construction.jimdo.com/program-activities/). Anfang Februar wurde das Projekt in einem Seminar des Bachelors „Soziale Arbeit“ an der Hochschule Magdeburg- Stendal vorgestellt.

Nach der Auswertung und Zusammenführung der Ergebnisse aus den unterschiedlichen Untersuchungsblöcken wurde schließlich am 26.02.2018 eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse aus der Vergleichsstudie in Sangerhausen durchgeführt. Hier wurden zentrale Erkenntnisse des Projektes vorgestellt und in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern des Landkreises, der Senior*innen, der Wissenschaft sowie der lokalen Bildungseinrichtungen diskutiert.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Interessierten, die an der Veranstaltung teilgenommen und rege mitdiskutiert haben!

Auf der folgenden Seite finden Sie einen Pressebericht über die Veranstaltung.

Einen Einblick in das Projekt und seine Ergebnisse bietet der ausführliche Projektbericht sowie eine Broschüre, die Sie hier abrufen können:


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Förderer des Projekts  

Das Forschungsprojekt „Gestaltung des demografischen Wandels: Bildung im Alter“ wird gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt.

LSA_Bildung im Alter
 

 

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