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Aktuelle Meldungen Standesamt

Heiraten im Hundertwasserhaus - Gr黱e Zitadelle

Heiraten im Hundertwasserhaus - Gr黱e Zitadelle

Heiraten im Hundertwasserhaus "Grüne Zitadelle"
Es besteht nun wieder die Möglichkeit zu bestimmten Terminen im Hundertwasserhaus "Grüne Zitadelle" im "Skyroom" die ...

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Standesamt: Lukasklause

Heiraten in der Lukasklause

Seit 2007 besteht die Möglichkeit der Trauung in der Lukasklause Magdeburg.
Die erste urkundliche Erwähnung des Welschen ...

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Trauzimmer - Africambo im Zoo

Trauzimmer - Africambo im Zoo

Trauungen im AFRICAMBO Trauzimmer des Zoo Magdeburg
Der Zoo Magdeburg bietet in Zusammenarbeit mit dem Standesamt Magdeburg eine außergewöhnliche ...

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Allgemeine Hinweise

Allgemeine Hinweise


Für die Erledigung erforderlicher Formalitäten bitten wir das Brautpaar und die Trauzeugen ca. 15 Minuten vor dem ...

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Derzeitige Abläufe im Standesamt*

* Stand 05.06.2020

Am 28.05.2020 trat die Sechste Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Sachsen-Anhalt in Kraft. Neue Lockerungen wirken sich auf die Arbeit im Standesamt aus.

Seit dem  04.06.2020 können per Mail oder Telefon Termine für eine Vorsprache vereinbart werden. Der Zugang zum Haus wird bei der Terminvorsprache reguliert, um so die Einhaltung der weiter geltenden Hygienmaßnahmen abzusichern.

Beratungen / Auskünfte und Terminvereinbarungen erfolgen telefonisch täglich von 9 bis 12 Uhr oder per E-Mail. Bitte geben Sie in E-Mails an, wie Sie telefonisch erreichbar sind. Sie erreichen die Abteilungen des Standesamtes unter folgenden E-Mail-Adressen und Telefonnummern:

Eheregister und Anerkennung ausländischer Scheidungen
ehe@std.magdeburg.de       Tel.  0391 5404221 und -4225

Geburten der letzten 3 Jahre  und Vaterschaftsanerkennungen
geburtsanmeldung@std.magdeburg.de      Tel. 0391 540 4215

Sterberegister
sterbe@std.magdeburg.de    Tel.  0391 540 4216

Kirchenaustritte und Abforderung von Eheurkunden
Standesamt@std.Magdeburg.de   Tel.  0391 540 4226

Abforderung aus dem Geburtsregister über das Urkundenportal (Zugang siehe unten) oder per Mail
Standesamt@std.Magdeburg.de  Tel.  0391 540 4223

Bitte bringen Sie Ihre Termineinladung mit und zeigen diese unaufgefordert dem Sicherheitspersonal am Eingang.

Aktuelle Informationen zu Veränderungen von Arbeitsabläufen halten wir für Sie auf unserer Homepage www.magdeburg.de bereit. 

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die aktuelle Situation.

Das Team des Standesamtes Magdeburg

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Eheschlie遳ngstermine 2020

Eheschließungstermine 2020

Stand: 02.06.2020

Eheschließungen finden im Standesamt Magdeburg dienstags bis samstags statt.

Samstag-Termine und Trauorte:

13.06.2020: Großer Trausaal
20.06.2020: Großer Trausaal, Zoo
27.06.2020: Großer Trausaal, Hundertwasserhaus
11.07.2020: Großer Trausaal, Lukasklause
18.07.2020: Großer Trausaal
25.07.2020: Großer Trausaal
08.08.2020: Großer Trausaal, Zoo
15.08.2020: Großer Trausaal, Lukasklause
22.08.2020: Großer Trausaal
29.08.2020: Großer Trausaal
12.09.2020: Großer Trausaal
19.09.2020: Großer Trausaal, Lukasklause
26.09.2020: Großer Trausaal
10.10.2020: Großer Trausaal
14.11.2020: Großer Trausaal
19.12.2020: Großer Trausaal

  • Im Großen Trausaal werden Eheschließungen im Halbstunden-Takt angeboten:
    11:00 Uhr, 11:30 Uhr, 12:00 Uhr, 12:30 Uhr, 13:00 Uhr und 13:30 Uhr
  • In der Lukasklause finden die Eheschließungen stündlich statt:
    10:00Uhr, 11:00 Uhr, 12:00 Uhr und 13:00 Uhr
  • Im Hundertwasserhaus finden die Eheschließungen zu folgenden Zeiten statt:
    10:00 Uhr, 11:15 Uhr, 12:30 Uhr und 13:45 Uhr
  • Im Zoo in der Africambo-Lounge finden die Eheschließungen stündlich statt:
    10:00Uhr, 11:00 Uhr, 12:00 Uhr und 13:00 Uhr
  • An den Brückentagen (02.01. und 03.01.) werden keine Eheschließungen angeboten.

 



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Vorbereitung und Durchf黨rung der Eheschlie遳ng

Alles zur Eheschließung

Unter den gegebenen Umständen bitte wir Sie, folgendes zu beachten.

Vorbereitung einer Eheschließung

  • Zur Vereinbarung von Eheschließungensterminen melden Sie sich bitte telefonisch unter 0391 540 4225 oder 540 4221 oder per E-Mail unter ehe@std.magdeburg.de
  • Anmeldungen von Eheschließungen werden auch schriftlich entgegen genommen. Die nötigen Unterlagen können per Post geschickt werden oder in den Hausbriefkasten des Standesamtes eingeworfen werden. Die schriftliche Anmeldung muss von beiden Verlobten unterschrieben werden. Die darin enthaltenen Angaben bedürfen keiner Beglaubigung.
  • Anmeldungen von Eheschließungen für auswärtige Standesämter werden ebenfalls entgegen genommen. Die Absicherung der Trauung ist mit dem jeweiligen Standesamt eingenverantwortlich zu klären.
  • Fehlende Unterlagen für bereits angemeldete Eheschließungen können auf dem postalischen Weg nachgereicht werden. Der Einwurf in den Hausbriefkasten ist möglich.

Durchführung der Trauungen

  • Neben den Eheschließenden und dem Standesbeamten dürfen unter Beachtung der geltenden Abstandsregeln von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu einem Haushalt gehören,  im Großen Trausaal maximal 14 Gäste  und im Kleinem Trausaal maximal 6 Gäste an der Trauung teilnehmen.  
  • Die Gäste müssen nicht mit den Eheschließenden verwandt sein.
  • Fotografen dürfen auch wieder dabei sein. Sie zählen mit zur Anzahl der zulässigen Personen und haben sich ebenso an die Hygienemaßnahmen zu halten.
  • Die Gäste werden in einer Anwesenheitsliste erfasst, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste wird für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Trauung aufbewahrt und dem zuständigem Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig ausgehändigt.
  • Die Teilnehmer werden befragt, ob diese innerhalb von 14 Tagen aus einem Staat, der nicht zur Staatengruppe nach § 1 Absatz 4 der Qurantäneverordnung vom 9. April 2020 (GBBl. LSA S.124), zuletzt geändert durch VO vom 19. Mai 2020 (GVBl. LSA S. 248) angehört, zurückgekehrt sind oder ob sie Kontakt zu Rückkehrern standen oder Kontakt zu infizierten Personen hatten. Diese Personen werden von der Trauung ausgeschlossen, soweit sie eine der Fragen mit ja beantworten.
  • Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID- 19 Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen werden von der Trauung ausgeschlossen.

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Hinweise f黵 Bestattungsunternehmen

Hinweise für Bestattungsunternehmen

Bestattungsunternehmen können ab den 08.06.2020, unter Beachtung der geltenden Abstandsregeln von 1,5 Metern zu anderen Personen, zu folgenden Zeiten Ihre Unterlagen im Untergeschoss am Informationsbereich abgeben bzw. abholen:

Montag, Dienstag, Donnerstag von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr und Dienstag 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Der Zugang erfolgt ausschließlich über den Fahrstuhl mit Halt im Erdgeschoss. Ein Betreten des 1. Obergeschosses ist ohne vorheriger gesonderter Aufforderung nicht zulässig.

Die Bezahlung der Urkunden erfolgt am Kassenautomat.

 

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Allgemeine Informationen

Das Standesamt ....

... gibt Auskunft und Hilfestellung zu einzelnen Personenstandsfällen (Geburten, Sterbefällen,
    Eheschließungen, Begründung von Lebenspartnerschaften);

...  erstellt und führt für seinen Zuständigkeitsbereich Personenstandsregister:

... erteilt Auskunft aus den Registern, gibt Registereinsicht (§ 62 PStG) und erstellt Urkunden daraus.

... ist zuständig bei namensrechtlichen Angelegenheiten im Rahmen des Familienrechts .

... ist auch zuständig für Kirchenaustritte.

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Dienstleistungen

Formulardepot Standesamt

Formulardepot der Landeshauptstadt Magdeburg

An dieser Stelle finden Sie zahlreiche Dokumente zu Dienstleistungen der Verwaltung. Bitte beachten Sie die Hinweise in den Dokumenten.

Zum Ausfüllen dieser elektronischen Formulare benötigen Sie die folgende Softwarelösung:

Adobe AcrobatReader - hier herunterladen

Urkunden Online mit Bezahlfunktion

Vollmacht zur Anmeldung der Eheschließung/Lebenspartnerschaft

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Urkunden online

Standesamt Online

Bestellen Sie sich online eine Personenstandsurkunde oder einen Registerauszug - mit Bezahlfunktion.

Allgemeine Informationen zu den gesetzlichen Regelungen hinsichtlich der Nutzung der Personenstandsregister erhalten Sie auf den Seiten des Standesamtes zur Benutzung der Personenstandsregister

Urkundenbestellung

Personenstandsurkunden, z. B. Geburts-/Ehe-/Lebenspartnerschafts- und Sterbeurkunden oder beglaubigte Auszüge aus den Personenstandsregistern werden durch das hiesige Standesamt erstellt, wenn der Personenstandsfall in Magdeburg beurkundet wurde.

Welche Urkunden können Sie bestellen?

Sie erhalten auf den Tag genau.

  • Nachweise über die Geburt der letzten 110 Jahre,
  • Ehe- und Lebenspartnerschaftsurkunden der letzten 80 Jahre,
  • Sterbeurkunden der letzten 30 Jahre,
  • Erteilung einer Auskunft aus dem Register, z.B. Geburtszeit

Für Auskünfte aus den Zeiten davor, wenden Sie sich bitte an das Stadtarchiv.

Anfragen im Zusammenhang mit Ahnenforschung können über dieses Portal nicht bearbeitet werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Personalausweis oder Reisepass (Kopie als Datei in pdf- oder jpg-Format; max. 2 MB) 

Welche Gebühren fallen an?

  • 10,00 € für die erste Urkunde
  • 5,00 € für jede weitere Urkunde im gleichen Anforderungsvorgang
  • gebührenfrei für Rentenzwecke

Link zur Gebührenübersicht

Bezahlmöglichkeiten

per Kreditkarte (Die Kreditkartenzahlungen erfolgen im 3-D Secure Verfahren.)

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Mastercard     Icon Mastercard

 

 

 

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GiroPay (demnächst verfügbar)                                                                                                                                 GiroPay - weitere Bezahlart ab demn鋍hst m鰃lich

Wichtiger Hinweis zur Nutzung von Kopien

Daten, die nicht zur Identifizierung benötigt werden, sollen auf der Kopie geschwärzt werden. Dies gilt insbesondere für die auf dem Ausweis aufgedruckte Zugangs- und Seriennummer.

Die Kopie wird unverzüglich vernichtet, sobald der mit der Kopie verfolgte Zweck erreicht ist.

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Standesamt Glossar

Standesamt - Glossar, Hinweise, Erläuterungen, Links

(Achtung diese Seite ist im Aufbau - sie soll einmal von den gesuchten Begriffen zu den entsprechenden Seiten führen.)

Diese Übersicht dient zum besseren Verständnis bestimmter Terminologien bei der Bearbeitung Personenstandrechtlicher Vorgänge. Diese Übersicht hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und soll ständig aktualisiert werden, um allen Bürgern zu helfen, Missverständnisse zu vermeiden.

Aus diesem Grund sind wir dankbar, wenn Sie uns auf Missverständnisse, unklare oder fehlende Aspekte hinweisen würden.

Ansprechpartner:

Glossar:

  • Urkunden
    • Abstammungsurkunde: wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Geburtsurkunde
    • Geburtsurkunde
    • Beglaubigte Abschrift aus einem Personenstandsregister
    • Sterbeurkunde
    • Eheurkunde
    • Lebenspartnerschaftsurkunde
    • mehrsprachige Urkunden
    • Beglaubigung von Urkunden
    • Legalisation
    • Apostille
    • ausländische Urkunden- Übersetzungen
    • Urkundenstelle
  • Eheschließung
    • Heirat - siehe Eheschließung
    • Hochzeit - siehe Eheschließung
    • Ehefähigkeitszeugnis 
    • Ledigkeitsbescheinigung/Familienstandsbescheinigung
    • Zusammenschreibung - siehe Eheschließung
    • Anmeldung einer Eheschließung
  • Scheidung
    • Rechtskraft
    • Anerkennung einer ausländischen Entscheidung
  • Namen
    • Familienname
    • Ehename
    • Vorname
    • Namenszusatz
    • Vatersname - siehe Namenszusatz
    • Eigennamen
    • Geburtsname
    • Doppelname
    • Namensänderung
    • Namenserklärung
    • Angleichungserklärung
      • nach dem Bundesvertriebenengesetz (BVFG)
      • nach Art. 47 EGBGB
  • Lebenspartnerschaft
  • Sterbefall
    • Tod
  • Standesamt
  • Geburtenbuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Geburtenregister
  • Sterbebuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Sterberegister
  • Heiratsbuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Eheregister
  • Lebensbartnerschaftsbuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Lebenspartnerschaftsregister
  • Familienbuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Eheregister
  • hilfreicheLinks:

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Impressionen aus dem Standesamt

standesamt

Standesamt Magdeburg, Gebäude, Ansicht von der Straße
Standesamt Magdeburg, Gebäude, Ansicht von der Straße
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt Magdeburg, Gebäude, Ansicht von der Straße
Standesamt Magdeburg, Gebäude, Ansicht vom Parkplatz
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt Eingangsschild
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Hochzeitshaus04
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Autor: Standesamt Magdeburg
Standesamt_Hochzeitshaus06
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt_Hochzeitshaus_07
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt_Freitreppe_großer Trausaal
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt Magdeburg - Eingangsbereich
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt
Standesamt Gebäude
Standesamt: Gebäudedetail: historischer Schornstein
Standesamt mit Park vor dem großen Trausaal
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt Eingang
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Freitreppe vor dem kleinen Trausaal
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt

großer trausaal

Standesamt_Freitreppe_großer Trausaal
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt großer Trausaal
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt großer Trausaal
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt großer Trausaal
Standesamt Magdeburg - großer Trausaal
Standesamt großer Trausaal
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt
Standesamt großer Trausaal Deckentäfelung
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Autor: Herr M鰈ler Standesamt

kleiner trausaal

Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Kleiner Trausaal des Standesamtes Magdeburg © Landeshauptstadt Magdeburg
©
© Landeshauptstadt Magdeburg
Standesamt Magdeburg, kleiner Trauaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesam kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
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Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal

eheschließungen

Standesamt_Hochzeit_Schreiber7
Standesamt_Hochzeit_Schreiber3
Standesamt Hochzeit Schreiber1
Standesamt_Hochzeit_Schreiber9
Standesamt_Hochzeit_Schreiber11
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
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Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal
Standesamt Magdeburg, kleiner Trausaal

lukasklause

Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause
Standesamt - heiraten in der Lukasklause

beurkundungsstelle

Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
Standesamt Beurkundungsstelle
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Sitten und Br鋟che

Standesamt - Sitten und Bräuche

Hochzeitshaus04
©
Autor: Standesamt Magdeburg

Eheschließungen zu Zeiten der DDR

In der DDR, deren Bürger überwiegend atheistisch eingestellt waren, unterschied sich der Akt der Eheschließung grundsätzlich von dem in den westlichen Bundesländern. Er wurde feierlich gestaltet, um die ausfallende kirchliche Trauung in gewisser Weise zu ersetzen. Die Eheschließung wurde auf 20 bis 30 Minuten ausgedehnt.

Besonderer Wert wurde auf den Inhalt der Ansprache gelegt, die der Standesbeamte hielt. Die Räumlichkeiten in den Standesämtern für die Heirat wurden festlich ausgestaltet und mussten geräumig genug sein, um vielen Hochzeitsgästen die Teilnahme zu ermöglichen. Die "Schreibtischtrauung" war vorbei. Dazu kam später noch die Möglichkeit der musikalischen Umrahmung. Wurde anfänglich ein Geiger oder Pianist bestellt, hielt das Standesamt später bestimmte Musikstücke als Schallplatte oder Tonband vor. Heute gibt es einen ganzen Katalog für die Auswahl von Musikstücken.

Durfte anfänglich bei keiner Eheschließung Richard Wagners Brautchor fehlen, hat sich der Geschmack im Laufe der Zeit gewandelt. Es ist nicht selten, dass auch aktuelle moderne Musik die Eheschließung begleitet, weil die Brautleute sich bei diesem Lied kennengelernt hatten.

Zeitweise nahmen Vertreter von Betrieben an der Eheschließung teil. Der Vertreter der Arbeitsstelle hielt neben dem Standesbeamten ebenfalls eine Ansprache. Unter Umständen wurden die Musiker vom Betrieb besorgt. Die ganze Zeremonie lief dann unter dem Begriff "Sozialistische Eheschließung." Auch nach der Wende werden die Eheschließungen auf dem Standesamt in würdiger Form durchgeführt. Musik fehlt selten.

Die Zeremonie dauert auch heute noch ca. 30 Minuten. Natürlich erscheinen die Brautleute und ihre Gäste in festlicher Garderobe. Hochzeitsausstatter sorgen dafür, dass jede Braut "ihr" Kleid findet. Das weiße Brautkleid ist immer noch vorherrschend.

Die Herkunft der Hochzeitsbräuche

Aber auch auf diesem Gebiet haben sich die Zeiten geändert. Unsere Urgroßmütter gingen noch im festlichen Schwarz zur Eheschließung. Aufwand wurde – soweit es sich die Eheschließenden finanziell leisten konnten – zu diesem Anlass bei der Kleidung immer betrieben.
Stadtarchiv Magdeburg: Brautkrone, um 1800
Bereits 1544 sah sich der Rat der Stadt deshalb gezwungen, eine Kleiderordnung zu erlassen. "Nachdem ein tydtlanck de Hoffart mit der Kleidung vnde anderer pracht, yn düsser Stadt vnd Gemeine fast (sehr) hoch gestegen vnd öuerhandt genommen, demsüluigen tho schimpe vnd vorderue der gemeinen Bürgerschop, Voruth öuerst Godt dem Heren tho wedder, so nicht lenger thogesehen werden können, So Hefft ein Erbar Rath mit den Schepen, Olden vnd Ouerolden Rade, ock den Hundert Mannen sick einer Ordnung, Wie edt yn einem jglichen Stande schal geholden werden, vorgeliket vnd vordragen, Vnd schal desuluige Ordnung, vp negest krümpftige Pingesten anfangen, Darnach sick ein yeder wert tho schicken weten, Ludet van worden tho worde wo volget."

In dieser Ordnung wurde festgelegt und zwar jeweils nach dem Stand der Brautleute, wieviele Personen eingeladen werden durften, welche Mahlzeiten zu reichen waren, welches Entgelt die Dienstleute zu erhalten hatten. Auch die Kleidung, die Braut und Bräutigam tragen durften, war festgelegt. 
Die Patrizierbräute hatten die meisten Privilegien. Sie durften Röcke aus Tuch, auch mit Seide und Atlas verbrämt tragen. Für das Mieder waren ihnen alle Seidenstoffe und Pelzwerk gestattet, nur nicht Zobel und Hermelin. Die Halskragen (Kollor) durften aus Samt, Damast, Atlas und dergleichen und mit Pelzwerk ausgestattet sein, mit Ausnahme der bereits angeführten Pelze.
Der Schmuck – Gold, Perlen, Edelsteine – sollte nicht über 30 rheinische Goldgulden wert sein. Alle Verstöße gegen diese Ordnung wurden mit Geldstrafen geahndet.
Sehr streng scheinen sich die Bürger an die Vorschriften nicht gehalten zu haben, denn in der Polizeiordnung des Herzogtums Magdeburg von 1688 werden im Kapitel 39 wiederum Ausführungen zu Hochzeiten gemacht.
Brautkleid, -strauß, -schleier und Myrtenkranz, Anstecksträußchen des Bräutigams, Trauringe, blumenstreuende Kinder, paarweise gruppierte Brautführer und Brautjungfern, festliches Essen und Trinken, Tischrede und Tanz sind heute noch bei Hochzeiten aktuell. In Magdeburg fand der Tanz meist in den Gildehäusern statt. Die Herkunft der Hochzeitsbräuche ist unterschiedlich. In ganz frühen Zeiten war man bestrebt, Braut und Bräutigam durch magische Handlungen vor Neid und Übel zu schützen. Hierher gehört das Vermummen der Braut, was sich noch heute im Tragen des Schleiers ausdrückt. Als Rest der ehemaligen Raubehe sind Entführungsbräuche zu deuten. Die Myrte als Hochzeitsschmuck ist auf die Antike zurückzuführen.
Auch der Ring hat Symbolcharakter. In der Antike war es vielfach Sitte, dass nur die Braut einen Ring erhielt. Mit seiner Annahme stellte sie sich unter den Schutz des Mannes. Später bedeutete der Ringwechsel das Einverständnis beider Partner, eine Ehe zu führen.
Volkstümliche Bräuche umrahmten früher eine Hochzeit.
 
In Magdeburg war es Brauch, Brautlichte anzufertigen. Fackeltragende Junggesellen schritten dem Brautpaar zur Kirche und zum Brautbett voran. Die Einladung zur Hochzeit wurde vom Hochzeitsbitter übernommen.

Stadtachiv Magdeburg: Hochzeitsbitter, um 1800

 In Olvenstedt, seit 1979 zu Magdeburg gehörend, übernahmen junge Burschen geschmückt mit einem Rosmarienstrauß und bunten Brauttüchern dieses Ehrenamt.
Die Hochzeitsbräuche haben sich im Laufe der Zeit verändert. Heute wird die Hochzeitskutsche nur noch selten benutzt. Es kommt aber auch vor, dass Brautleute mit dem Tandem, hoch zu Ross oder mit einer hochglanzpolierten Harley Davidson zum Standesamt kommen. Kollegen oder Mitglieder von Vereinen finden sich häufig nach der Trauung auf dem Standesamt ein, um dem jungen Paar Glück zu wünschen. Dann bringt der Karnevalclub seine Konfettikanone mit, der ADAC schleppt das Hochzeitsauto ab usw. Der althergebrachte Sägebock fehlt ebenfalls nicht. Neben Blumen wird vielfach Reis gestreut. Reis gilt als Symbol für reichen Kindersegen.
Bei einer Polizistenhochzeit in Magdeburg wurden dem Ehepaar schon einmal Handschellen angelegt. Es gibt also viele Späße und lustige Einfälle, auch in der heutigen Zeit.
Bei einer Hochzeit soll alles perfekt ablaufen. Alle Beteiligten bereiten sich intensiv darauf vor. Trotzdem lassen sich Pannen nicht verhindern. Manche sind sogar recht lustig. Der Standesbeamte bereitet alles für die Trauung vor und lässt dabei die Ringe fallen, die dann natürlich in die äußerste Ecke rollen. Ein großes Suchen beginnt. Durch brennende Kerzen soll die Zeremonie besonders feierlich sein. Die Brautmutter "fängt dabei Feuer", erleidet aber keinen Schaden.
Dreimal kam es in den Magdeburger Standesämtern vor, dass statt des "Ja" ein "Nein" ertönte. Die Ehen wurden in allen drei Fällen nach einer Bedenkpause dann doch geschlossen.

Nicht immer strahlt die Sonne, wenn ein Paar zum Standesamt schreitet. Regnete es am Hochzeitstag, konnte das Paar mit einem reichen Kindersegen rechnen, so war man früher der Ansicht.

neue Traditonen

Im Jahre 1985 bemühte sich die Stadtverwaltung Magdeburg um die Entwicklung einer neuen Tradition. Am 29. August 1984 beschloss der Rat der Stadt Magdeburg, die Kinder, die ab 1. Januar 1985 in Magdeburg geboren wurden und deren Eltern in Magdeburg wohnten, in das "Buch der jüngsten Bürger" einzutragen unter der Voraussetzung, dass die Eltern den Wunsch dazu hatten. Die Veranstaltung wurde dreimal in der Woche durchgeführt. Damals wurden pro Woche noch 70 bis 90 Kinder geboren, deren Eltern alle eine Einladung zu dieser Veranstaltung erhielten. 1985 machten 61,55% und 1986 71,61% der Eingeladenen davon Gebrauch. Die Einladung erfolgte schriftlich durch den Oberbürgermeister. Die Eintragung fand im Raum 2 des Alten Rathauses statt. Zwei ehrenamtliche Fürsorgerinnen nahmen teil, um bei Notwendigkeit den jungen Müttern mit ihren durchschnittlich fünf Wochen alten Säuglingen behilflich zu sein. Die Eintragung erfolgte umrahmt von festlicher Musik. Natürlich wurde eine Ansprache gehalten. Anschließend erhielten die Eltern eine Urkunde über die erfolgte Eintragung und für das Baby eine Plakette mit der Aufschrift "Bürger der Stadt Magdeburg". Neben den Eltern nahmen insbesondere auch die Großeltern an den Veranstaltungen teil.

Die erste Veranstaltung wurde am 8. Januar 1985 und die letzte am 27. Juli 1990 durchgeführt.

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