»Magdeburger Spuren - eine Zwischenbilanz«
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„Magdeburger Spuren – eine Zwischenbilanz“

Vortrag des Stadtarchivs am 24. August um 19.00 Uhr im Alten Rathaus

Zum zweiten Vortrag der stadtgeschichtlichen Sommerabende des Stadtarchivs spricht der Historiker Dr. Jens Kunze am 24. August über das Projekt „Magdeburger Spuren – eine Zwischenbilanz“. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Kaiserin-Adelheid-Foyer des Alten Rathauses. Alle Interessierten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei, um eine Voranmeldung wird gebeten.

1631 und 1945 hat das Stadtarchiv Magdeburg massive Überlieferungsverluste erlitten. Für ganze Epochen der Stadtgeschichte ist es kaum noch auskunftsfähig. Mehr und mehr jedoch besinnt sich die Ottostadt auf ihre Geschichte und Identität. Mit dem Projekt „Magdeburger Spuren“ hat das Stadtarchiv einen innovativen Weg beschritten, die Lücken in der städtischen Erinnerung systematisch zu schließen und Magdeburgs reiche Vergangenheit wiederzuentdecken. 

In seinem Vortrag zieht Dr. Jens Kunze eine Zwischenbilanz, berichtet über den Stand der Arbeit, stellt erste Ergebnisse vor, erläutert den Nutzen des Projekts für die Forschung an einem konkreten Beispiel und wagt einen Ausblick in die Zukunft der „Magdeburger Spuren“. Der Leipziger Historiker widmet sich seit vielen Jahren der Geschichte Mitteldeutscher Städte. Als Mitarbeiter des Projekts „Magdeburger Spuren“ war er von 2018 bis 2020 im Stadtarchiv Magdeburg tätig. In anderen deutschen Archiven, aber auch im Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien gelang es ihm, fast 800 Dokumente ausfindig zu machen, die er mit mehr als 3.200 digitalen Aufnahmen im Internet in einem virtuellen Lesesaal niedrigschwellig zugänglich machte. 

Für den Vortrag gelten die tagesaktuellen Regelungen für Veranstaltungen unter Pandemiebedingungen. Aufgrund des reduzierten Platzangebots wird um Voranmeldung unter der Rufnummer 0391/ 540 2912 oder per E-Mail an archiv@magdeburg.de gebeten. Bei Verfügbarkeit gibt es Restplätze am Abend.